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21

Mär

2012

Karl May in den Medien

 

Die Beschäftigung mit Karl May in fast allen Medien nimmt rund um den 100. Todestag zu. Bitte helft mit, hier ein möglichst lückenlose Liste (wenn möglich mit Links) zu erstellen. Noch besser wäre es, die Berichte würden hier auf diesem Blog diskutiert. Das Wort ist offen!

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Kommentare: 7
  • #1

    Peter Züllig (Mittwoch, 21 März 2012 09:13)

    Schon am 2. März 2012 in der NZZ:
    Mit Karl May über Kurdistan nach Berlin

    Der Schriftsteller Sherko Fatah hat am eigenen Leib erfahren, was er seinen literarischen Figuren zumutet Sohn einer Deutschen und eines Kurden, in der DDR aufgewachsen und mit Karl May sozialisiert: Der Schriftsteller Sherko Fatah hat in seinem Leben viele Grenzen durchschritten. Auch davon handeln seine Bücher – und von der Liebe zur Sprache.

  • #2

    Gerhard Zbinden (Montag, 26 März 2012 08:24)

    Tschou Pesche, auch die Bernerzeitung hat am Samstag was gebracht. Ich selber war nicht gerade begeistert von dem Bericht und Interwiew. Ich glaube nicht so ganz dass Frau Ingrid Tomkowiak vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich Professorin für Kinder- und Jugendmedien und Forschungsleiterin sowie Geschäftsleitungsmitglied des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien in Zürich, die richtige Ansprechsperson war. Aber immerhin, man hat den ollen Karl May wieder mal gefunden.

  • #3

    Peter Züllig (Montag, 26 März 2012 09:11)

    Lieber Gerhard
    mir erging es ganz ähnlich beim Lesen des Interviews. So viel Unkenntnis ist von einer PD an der Uni fast schon sträflich. Ein Blick in eines der gut 40 Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft hätte wohl genügt um den Bericht inhaltlich besser zu machen. Die Wiederholung "uralter Klamotten" - basierend auf ein paar wenigen Leseerfarungen - mag beim Laien noch statthaft sein, nicht aber bei einer Dozentin, die sich mit Kinder- und Jugendmedien befasst. Da sollte man vielleicht doch etwas differenzierter argumentieren. Dabei geht es nicht darum Karl May besser darzustellen als er ist oder war. Es geht darum - anlässlich des 100.Todestags - etwas anzubieten, das "Hand und Fuss" hat und nicht ein Geschwafel, das nicht nur die Forschung ausblendet, sondern auch den geschichtlichen Kontext (Zeit von Ludwig II, von Wagner, kurz vor dem 1.Weltkrieg etc.) vollständig übersieht. Wahrlich keine Meisterleistung!

  • #4

    Peter Züllig (Donnerstag, 29 März 2012 15:08)

    Die Diskussion geht auf Facebook weiter. Hier der entsprechende Tread:

    Warum Karl May so erfolgreich ist
    www.tagesanzeiger.ch
    Jugendbuchforscherin Ingrid Tomkowiak erklärt, weshalb die Literatur Karl Mays von linken bis rechten Kreisen sowohl geliebt wie auch gehasst wird...

    2 Personen gefällt das..

    Rolf Dernen Frau Tomkowiak ist eine ausgesprochene Dummschwätzerin, die von keinerlei Kenntnis angekränkelt ist. Mehr ist zu diesem Interview nicht zu sagen.

    Marlies Bugmann Die Anzahl von Dummschwaetzern(Innen) scheint (scheint!) in der Ueberzahl zu sein gegenueber denen die wissen von was sie schwatzen. Das war vor 100 Jahren so und hat sich nicht geaendert ... aber eben ... das 'scheinbare' ist nicht immer massgebend. :-)

    Rolf Dernen
    So ist es. Wohlgemerkt, ich habe keine Probleme damit, wenn jemand mit May nichts anfangen kann. Ich selbst könnte, würde ich mich in einen May-Gegner versetzen, problemlos Vernichtendes über ihn schreiben. Diese Dame allerdings hat null Ahnung aber jede Menge Vorurteile. Jugendbuchforscherin. Toller Job! Hat wahrscheinlich je drei Semester Sozialwissenschaften und Pädagogik studiert und war dann Praktikantin in einem Jugendbuchverlag. Ach ja, ich habe überhaupt keine Vorurteile.


    Marlies Bugmann In other words ... die Komoedie fand vor genau 100 Jahren ihr tragisches Ende - man soll sich nun den Ueberlebenden widmen, welche in Karl May's Falle seine Buecher sind - fuer die Zukunft.

    Peter Züllig In der Mehrheit sind die Medienberichte über Karl May anlässlich des 100. Todesjahres durchaus vielfältig, interessant und decken - mit allen Vorbehalten - ein breites Spektrum ab. Inzwischen habe ich gegen 100 Medinberichte ge...
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    Die Beschäftigung mit Karl May in fast allen Medien nimmt rund um den 100. Todes...Mehr anzeigen..


    Rolf Dernen Danke für den Tip mit dem Blog und der berichtssammlung. In der Tat haben sich die meistenMedienleute erstaunliche Mühe gegeben.besagte Dame allerdings sollte sich einer sinnvollen Beschäftigung zuwenden, etwa dem Abbau von Toblerone am Matterhorn.

  • #5

    Walter Zaugg (Donnerstag, 29 März 2012 15:25)

    Auch "Der Sonntag" vom 25.03.2012 brachte ein "Karl-May-Spezial" Ich habe noch 3 Zeitungen. Wenn also jemand noch ein Exemplar will, soll er sich bei mir melden.

  • #6

    Peter Züllig (Donnerstag, 29 März 2012 18:19)

    Herzlichen Dank! Der Sonntag wurde mir bereits zugespielt. Vielleicht meldet sich noch ein anderer Karl-May-Freund. Solltest Du aber keine AbnehmerIn haben, bin ich für meine Sammlung interessiert. Dies gibt mir die Möglichkeit zu tauschen und später einmal zu bearbeiten für eine Ausstellung.
    Herzlichen Dank
    Peter

  • #7

    Elmar Elbs (Dienstag, 17 April 2012 23:29)

    Lieber Peter, vielleicht ist Dir bekannt, dass auch die "Schweizer Familie" am 28.3. einen vierseitigen Bericht zu Karl May brachte. Dank meinen Angaben an die Verfasserin kommen dabei auch Mays Aufenthalte in der Schweiz zur Sprache. Ich habe noch ein Expl. wenn Du es nicht schon hast.Freude habe ich an Marlis Bugmanns Kommentare aus Tasmanien, uff! und Gruss von
    Elmar