Dem Himmel zu nah

07. April 2016

 

"Dem Himmel zu nah"

 

zum Film von Annina Furrer

 

Eigentlich müsste es im Signet heissen: "Sehen!", denn ich habe beides noch nicht gesehen: Den Film von Annina Furrer und ihr Gespräch mit Kurt Aeschbacher. Den Film werde ich in den nächsten Tagen anschauen (hier die Daten der Vorführungen) und heute Abend, 07. April 2016, um  22.25 Uhr den Fernseher einschalten, wenn es heisst

"Aeschbacher - Neben der Spur"

Gespräch mit der Filmemacherin im Radio

 

Während Annina Furrer mit ihren Kindern am See die Möwen füttert, nimmt sich ihr geliebter Adoptivbruder Marius das Leben. Der tiefe Schock und die traumatischen Erinnerungen an damals, als sich Jahre zuvor schon ihre jüngere Schwester das Leben genommen hatte, bringen sie an ihre Grenzen. «Dem Himmel zu nah» erzählt die Geschichte einer lebensbejahenden Frau, welche ihrer Ohnmacht in diesem Familienschicksal einen Film entgegen stellt. Was hat ihren Bruder und Jahre zuvor ihre Schwester dazu getrieben, sich das Leben zu nehmen? Auf den ersten Blick waren beide gut eingebettet in eine glückliche Familie mit fürsorglichen Eltern. Es fehlte weder an Geld noch an Verständnis oder Liebe. Doch ab wann rieselte der Sand ins scheinbar intakte Familiengetriebe? Inwiefern waren ihre Geschwister anders als sie selber? Weniger stark? Sensibler? Unsicherer? Warum konnte sie ihre Geschwister nicht «retten»? Und wie weit kann es Angehörigen überhaupt gelingen, ihre Liebsten in schweren Zeiten zu unterstützen, ihnen beizustehen, zu helfen? 

DEM HIMMEL ZU NAH erzählt die Geschichte einer lebensbejahenden Frau, welche ihrer Ohnmacht in diesem Schicksal mit einem Film begegnet. Mit der Kamera begibt sich die Autorin auf Spurensuche durch ihre bewegte Familiengeschichte. Was hat ihren Bruder und Jahre zuvor ihre Schwester dazu getrieben, sich das Leben zu nehmen?