Weinrallye #103:  #Style of #Burgund

09. November 2016

 

Zusammenfassung

 

Weil der ausführende Blog keine Zusammenfassung und keine Verlinkung
                                                                vorgenommen hat, ist
                                                                Gottfried Stutz mit  einer "inoffiziellen
                                                                Zusammenfassung" eingesprungen.

                                                                Herzlichen Dank.

(Die Verlinkung zu allen beteiligten Blogs wie immer auch hier nach meinem eigenen Beitrag)

Hier sein Text auf dem Blog hundertachtziggrad° 

"Für die Oktoberweinrallye hatte uns der Peter Ladinig ja ein schönes Thema ausgesucht. Aber das Burgund schenkt uns nicht nur besondere Weine, sondern macht es uns manchmal auch nicht einfach.

 

'Man muss Neun trinken um mit dem Zehnten sein Glück zu finden' merkte Susa gerne mal an.

Und was mich betrifft, ist mir das eher kleinzellige Gebiet zu kompliziert um da einen seriösen Überblick zu haben. Und die Burgundertraube gilt ja ebenfalls als etwas prätentiös. Bei soviel Divenhaftigkeit ist eine überschaubare Zahl an Rallyeteilnehmern leider schon mal drin.

Dabei könnte man sich durchaus ein bisschen aus der Affäre ziehen, wie ich zum Beispiel. Konnte mir eine Annäherung von der zunächst etwas spöttischen Seite nicht verkneifen.

 

Oder Stefan Schwytz, der auf Baccantus von der Vielfalt schreibt, die diesem Thema innewohnt; einschließlich süffisantem zitieren vertrauter Plattitüden. Und zufällig findet sich auch noch die eine oder andere Übereinstimmung mit meinem Beitrag.

 

Peter Züllig hat sich des Nachts, mitten im Herbsten, die Zeit genommen und uns, auf seiner wunderbaren Seite "Sammlerfreak", die Pinots der Bündner Herrschaft näher gebracht. Sehr verdienstvoll; außer Gantenbein kannte ich nichts, und den habe ich auch noch nirgends bekommen.

 

Daniel Bayer lenkt auf seiner Seite Wein verstehen das Augenmerk vorrangig auf deutsche Spätburgunder. Schön dabei, dass es hier ebenfalls eine Übereinstimmung mit Stefan und mir gibt. Nebenbei hat er ein potentielles neues Thema versteckt.

Bei Thomas Günther auf Weinverkostungen.de gibt es einen Santenay, samt einem Rätsel.

 

Juliane Gassert bietet bei EinfachWein erst mal die Basics auf. Also was für Sie den Stil Style ausmacht. Nicht ohne noch zwei Kaiserstühler Spätburgunder aufzubieten.

 

Und besonders erfreulich, wir hatten ein Debüt: Balazs Cso schreibt auf Cork Bordell Weine mit Happy End, (interessant übrigens, meine  Assoziationen), und wirft unter anderem mal ganz elegant einen Primitivo in die Runde. Und ich finde, der darf das!

 

So, und wenn ich das so lese, sind die wunderbaren Burgunder aus Österreich deutlich unterrepräsentiert. Man hätte hoffen können, dass der Gastgeber der Veranstaltung da etwas beisteuert. Allerdings sieht dieser sich unvermittelt mit dem Umstand konfrontiert, dass er in der Gastronomie in leitender Stellung und außerdem als Trainer und Coach tätig ist und der Arbeitsanfall durch die plötzlich aufkommende Ballsaison noch verstärkt wurde.

Deshalb war es Ihm leider nicht möglich, an seiner eigenen Veranstaltung teilzunehmen und weil ja ein Ende nicht absehbar ist, ist ihm nun auch die Bürde der Zusammenfassung abgenommen."

Gottfried am Mittwoch, November 09, 2016

28. Oktober 2016

 

Wo einst "Karl der Kühne"
Hof gehalten hat

 

von Peter Züllig

 

"Karl der Kühne verlor bei Grandson das Gut,bei Murten den Mut, bei Nancy das Blut". Diesen Spruch - eine Art Eselsbrücke - lernte ich schon als Kind in der Schule, als wir uns im Geschichts-unterricht mit den Burgunderkriegen, (1474 bis 1477) herumschlagen mussten. Die kriegerische Auseinandersetzung zwischen dem Herzog von Burgund und den damaligen Eidgenossen hatte für die Schweiz grosse Bedeutung.

Viele Jahre später habe ich dann das andere - genussvollere - Burgund kennengelernt, das Burgund der guten Weine.

Das Burgund ist - eigentlich war es - eine Region im Zentrum Frankreichs, die eine jahrhundertelange politisch-kulturelle Tradition aufweisen kann. Doch das alte Burgund verschwand politisch am 1. Januar 2016 in einer fusionierten Region Bourgogne-Franche-Comté. Diese hat heute eine Fläche von 31.582 km² und etwa 1,6 Millionen Einwohner. Für den Weinliebhaber ist das Burgund auch das Mutterland des Spät- oder Blauburgunders oder - hier geläufiger - des Pinot Noir, der in der Schweiz am weitesten verbreiteten roten Rebsorte.

Im Augenblick - das trifft sich gut - bin ich Lesehelfer bei der Ernte ("Wimmle") in der Bündner Herrschaft, wo der Pinot Noir vorherrscht.

"Die Bündner Herrschaft - die kleine Region der grossen Weine", so die Werbung für das Weingebiet. "Mildes Klima, Föhn und kalkhaltige Böden: Der Kanton Graubünden ist auch Weinland. Mitten im "Heidiland", von Fläsch bis Malans (Bündner Herrschaft) finden sich entlang des Rheins 42 Rebsorten, aus denen mehr als 70 Betriebe eine grosse Palette an Weinen keltern. Besonders beliebt ist der komplex-raffinierte Blauburgunder, dem die Bündner Winzer dank naturnaher Bewirtschaftung und klein gehaltenen Erträgen zu besonderem Glanz verhelfen".

Weinweltweit bekannt sind die Weine von Martha & Daniel Gantenbein (Fläsch). Sie sind nicht nur sehr rar, sondern auch - für Schweizerweine - ordentlich teuer (der Pinot Noir um 110 CHF). Doch Gantenbein ist bei weitem nicht der einzige Spitzenwinzer in den vier Gemeinden der "Bündner Herrschaft" (Fläsch, Jenins, Meienfeld und Malans). Unter ihnen ist Gian Battista von Tscharner, der zwar nicht in einer der vier Gemeinden wohnt, sondern weiter oben am Rhein, das väterliche Erbgut - Schloss Reichenau - bewirtschaftet, hegt und pflegt. Seit bald vierzig Jahren kenne ich seine Weine, seit dreissig Jahre den Winzer und sein Weingut und etwa seit 20 Jahren bin ich bei der Ernte (Lese) immer dabei.  

Wer Dolde um Dolde vom Rebstock schneidet, die Beeren

begutachtet und die schlechten einzeln entfernt, um so einen hochwertigen Wein keltern zu können, der hat eine andere, viel intensivere Beziehung zum Wein.

Gestern tranken wir - mitten im Weinberg - seinen "Pinot Noir alte Reben" aus Jenins, den Wein, den ich als seinen besten, seinen  burgundischsten, bezeichne. Auch wenn ich in diesem Fall "Partei" bin, denn ein ganz kleines Stück meiner eigenen Arbeit steckt ja auch in diesem Wein, so glaube ich, dass er gut mit dem Pinot von Gantenbein mithalten kann.,  


Die Fruchtaromen sind - auch nach vier Jahren - voll präsent, aber nicht dominant. Hier wird eine möglichst grosse Harmonie angestrebt, die eigentlich erst nach Jahren erreicht wird. In dieser Hinsicht ist der Wein noch jung, vielleicht sogar zu jung. Die feinen Noten von Gewürzen, Tabak, Mandarinen, sogar etwas Süssholz, schmelzen erst so richtig ein, damit man zu Recht - in ein bis zwei Jahren - einen eigenständigen Burgunder - einen schweizerischen Burgunder - erwarten kann.

Für mich ist wichtig, dass ein gutes Stück der Landschaft, des Klimas, des Bodens, aber auch der Rahmenbedingungen, zum Beispiel des Wetters, am Rande der Alpen - mit Föhn und kalten Nächten - im Wein sich spiegelt. Es soll kein Burgunder sein - aber ein burgundischer Wein, der nicht die Eigenschaften des Burgunders aus dem Burgund nachmachen will, ja zu erreichen sucht, sondern zu seiner schweizerischen Herkunft steht, hier sogar seinen "bündnerischer Charakter" betont. Nur so kann ein Pinot Noir zu einem "grossen Wein" heranwachsen.

Hier also der schweizerische Burgunder, - Spätburgunder - dort der Burgunder aus der Heimat mit seinem Terroir und seiner Tradition. Beide haben zwar etwas miteinander zu tun. doch beide sind eigenständige Weine, verwandt eben im Style of Burgund.

Reben in Jenins (Bündner Herrschaft)
Reben in Jenins (Bündner Herrschaft)
Reben im Burgund (Frankreich)
Reben im Burgund (Frankreich)

 

Die Weinrallye ist ein Blogevent, das jeden Monat einmal stattfindet (in der Regel am letzten Freitag im Monat). Einer der teilnehmenden Blogs übernimmt die Führung, bestimmt das Thema, lädt ein, verlinkt die Beiträge und erstellt eine Zusammenfassung. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation, schöne Themen aufzuarbeiten. Bei der Weinrallye darf jeder mitmachen, egal ob Weinblogger oder nicht. Auch Nichtbloggern bieten die Gastgeber immer die Möglichkeit ihre Beiträge auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Allgemeine Informationen und Logos findet man auf den entsprechenden Seiten von Thomas Lippert (dem Gründer des Events) auf Winzerblog. Wer gerne einmal selbst als Autor/Themengeber mitmachen möchte, findet alle Infos und die kommenden Themen auf der Weinrallye Seite auf Facebook WeinrallyeGastgeber der Weinrallye #103Peter Ladinig auf seinem Blog:     http://www.peter-ladinig.at

Die Links zu allen beteiligten Blogs

 


09. November 2016

 

Weinrallye

 

Die Weinrallye ist ein derzeit - immer am letzten Freitag des Monats - stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderes Blog bestimmt ein Thema und ruft die Blogosphäre dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation schöne Themen aufzuarbeiten.

Hier die Zusammenfassung der letzen Rallye am 28. Oktober 2016.

Thema:

 

Vorankündigung

Thema der nächsten Rallye:

am  25. November 2016

Gamay worlwide

Der Evemt wird von Stefan Schwytz geleitet und zwar auf seinem Blog

BACcantus. 
Hier alle Informationen

Organisation und Diekussion der Rallye auf Facebook: Weinrallye


29. Oktober 2016

 

Weinrallye #103

 

#Style of #Burgund

                                             

28. Oktober 2016

                                                         

Gastgeber der Weinrallye #103:            Peter Ladinig 
auf seinem Blog:                                http://www.peter-ladinig.at

 

Heute ist die Weinrallye #103 unterwegs im Burgund. Die Beiträgen von allen Blogs zum Thema #Style of #Burgund werden hier und auf Facebook angekündigt, verlinkt und diskutiert.

Kommentar zu meinem eigenen Beitrag:

"Peter Züllig hat sich des Nachts, mitten im Herbsten, die Zeit genommen und uns, auf seiner wunderbaren Seite "Sammlerfreak" die Pinots der Bündner Herrschaft näher gebracht. Sehr verdienstvoll; außer Gantenbein kannte ich nichts, und den habe ich auch noch nirgends bekommen." 

Ganzen Beitrag hier lesen auf Blog Hundertachtziggrad°

26. Oktober 2016

 

Weinrallye #103

 

Style of Burgund

Morgen,

                                              am 28. Oktober 2016

                                                         

Gastgeber der nächsten Weinrallye ist Peter Ladinig  Er schreibt auf seinem Blog.

"Vorbei ist somit meist auch die Zeit der frisch-fruchtigen Weiß- & Rosé Weine. Die Weine dürfen jetzt ruhig wieder mehr Fülle und Körper zeigen. Da denkt man doch sofort an die fantastischen Weine aus dem französischen Burgund."

Doch es müssen nicht zwangsläufig Weine aus dem Burgund sein, sehr gerne auch Weine in ähnlicher Stilistik. Solche gibt es ja bereits für deutlich weniger Geld."

Ob Blogger oder Nichtblogger, alle sind herzlich eingeladen Ihre Liebliungsweine vorzustellen. Entweder auf dem eigenen Blog, oder als Gast bei einem der beteiligten Blogs. Teilnehmer ohne Blog: bitte sich melden bei Peter Ladinig (oder auch hier)Am kommenden Freitag:ist die Rallye #103 unterwegs.Zu lesen, wo immer man über Wein spricht, also auch hier mit allen Links zu den Beiträgen.