Bilder des Tages

03. Januar 2013

 

Bilder des Tages

 

Da "Bild des Tages" bleibt immer einen Tag lang auf der ersten Seite (Home) der Homepage. Dann wird es im aktuellen Archiv abgelegt.

 

Die Bilder seit der Einführung des "Bild des Tages" findet man hier:

 


03. Mai 2016

 

Und noch ein Jubiläum

 

1'500 Bilder des Tages

 

Gestern war es so weit! Das 1500te "Bild des Tages" hat den Weg zu meiner Homepage gefunden. Ein "herziges" Bild für einmal. Heute, das Bild 1501: Nächtliche Betonlandschaft in der Stadt. Ein "brutales" Bild. Die beiden Bilder deuten die Spannweite meiner "Bilderwelt" an. Es sind oft alltägliche Bilder, nur ganz selten das Aussergewöhnliche. Die Überschrift "Bild des Tages" mag verwirren. Man erwartet unter diesem Titel meist eine Sensation, ein spektakuläres Bild oder ein gutes Stück "Fotokunst". Meine "Bilder des Tages" orientieren sich am Alltag, an den kleinen Dingen des Lebens, an denen wir meist achtlos vorbei gehen. Die in der Regel ohne grosse Bedeutung sind. Aber zum Leben gehören, viel mehr und viel bestimmender als die Sensationsbilder, die unter dem Titel "Bilder des Tages" in vielen Medien den grössten Platz einnehmen.

Weiterlesen hier 

Erstes Bild

29. 02. 2012

"Stolz und einsam"
"Stolz und einsam"

500. Bild

29. 07.2013

"Peter, komm heut abend zum Hafen"
"Peter, komm heut abend zum Hafen"

1000. Bild

13. 12. 2014

"Ausblick im Durchblick "
"Ausblick im Durchblick "

1500. Bild

02. 05. 2016

"Keiner zu klein, Passagier zu sein"
"Keiner zu klein, Passagier zu sein"

21. Dezember 2014


1‘000 Bilder des Tages


Heute vor einer Woche war ein kleines Jubiläum. Das tausendste „Bild des Tages“ erschien für ein paar Stunden hier auf meiner Homepage. 24 Stunden sind dafür vorgesehen, dann wandert es ins Archiv. Dort ist es zwar noch abzurufen, heraufzubeschwören, nochmals zu sehen. Doch geben wir uns keinen Illusionen hin: es ist vorbei, verblasst, verdrängt aus der Wahrnehmung. So ist das Leben: Bilder rauschen vorbei, auch Worte, Erlebnisse, Begegnungen, Gefühle… Einiges (weniges) wird abgelegt in der Erinnerung, vieles wird verdrängt, das meiste aber versinkt im Vergessen. Weil wir alle diese leidige Erfahrung machen (müssen), wird so manches Tagebuch geschrieben, meist nur während kurzer Zeit, vor allem in der Jugend. Da haben Erfahrungen, das Erleben, Sehen, Hören und Lesen eine weit grössere Bedeutung als später, wenn Erleben, Sehen, Hören und Lesen zum Alltag geworden sind. Das Aussergewöhnliche muss immer aussergewöhnlicher sein - um überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Das, was in der Regel als „Bild des Tages“ ausgegeben wird und täglich in Zeitungen, im Fernsehen, im Internet aufscheint, ist das Ausserordentliche, das Sensationelle, das gar nicht Alltägliche. Meine tausend „Bilder des Tages“ sind dies nicht. Es ist ein Bilderbuch der Alltäglichkeit: oft banal, aber auch überraschend, nachdenklich stimmend, Anregung zum Staunen, zum Bewundern, zum Sinnieren. Es sind Momente, die man festhalten, genau so oft aber vergessen möchte, die vorbei rauschen, wie das Leben vorbeirauscht.  Mein „Bilder des Tages“, ein optisches Tagebuch also, ein Tagebuch der Alltäglichkeit. Mehr nicht. Tausend Momente festgehalten in fast drei Jahren meines Lebens.

29. Juli 2013

 

 

 500 Bilder des Tages

 Ein kleines Jubiläum

 

 

Das Abenteuer begann am 20. Februar 2012. Ein Schalttag, ein besonderer Tag, wunderschönes Wetter, frühlingshaft. Ich habe meine Nikon umgehängt und bin einfach losspaziert, in den schönen Alltag hinaus.

Nicht weit weg von meinem Zuhause ist mir ein Baum aufgefallen. Ich kenne ihn, er steht schon dort, seit ich da wohne, viel länger sogar. Doch ich habe ihn jahrelang nicht mehr gesehen, obwohl er vom Haus aus sichtbar ist. Ich habe einfach nicht hingeschaut.

An diesem frühlingshaften Wintertag habe ich den schon fast folgenschweren Beschluss gefasst, eine Idee wieder aufzugreifen: Ein „Bild des Tages“ zu machen, tagfürtag eingestellt auf meiner (dieser) Homepage. Ich habe durchgehalten (mit ein paar wenigen Ausnahmen auf Reisen, wenn das Internet nicht gerade zur Hand war). Heute ist es das 500ste Bild – alles Eintagsbilder, die nach 24 Stunden bereits ins Archiv wandern (dort aber weiterhin abrufbar sind).

24. August 2012                    24. Januar 2013                  8. Juli 2013 
 Es war einmal...                     Ob es noch lange               Lebenszeichen im Sand

                                                   so kalt bleibt?

 

Was haben sie gebracht, die 500 Bilder? Eine Bildstrecke, eine Lebesstrecke, Alltägliches, Besonderes, Kurioses, Schönes, Erstaunliches… Daraus ist ein kleines Bildtagebuch geworden. Ich habe wieder gelernt, die Augen zu öffnen, hinzuschauen, wahrzunehmen, was so am Rand meiner Lebenswege auftaucht (und wieder verschwindet). Mal sind es schöne, ästhetische Bilder, mal Schnappschüsse, Zufälligkeiten, Moment…

Auch das 500 Bild – heute – ist ein Augenblick des Alltags, nicht mehr und nichts anderes als eine im Bild festgehaltene (meine) Sicht (meiner) Welt.

Zum Schluss noch die mir am häufigsten gestellte Frage: Wurde das Bild immer am entsprechenden Tag gemacht? Nein! Meist ist es am Vortag entstanden, denn ich stelle das Bild in der Regel am frühen Morgen auf die Website. Oft mache ich an einem Tag zwei, drei brauchbare Bilder, die ich dann an den Folgetagen einstelle – aber nur wenn die Stimmung, das Wetter, der Orte, meine Befindlichkeit noch dieselben sind. Nie aber manipuliere ich ein Bild (verstärke vielleicht einmal die Farben, schneide es leicht zurecht, korrigiere die Belichtung), nie arrangiere oder inszeniere ich ein Motiv. Ich bin einfach mit der Kamera unterwegs mit dem Gedanken: „Bilder statt Worte“. Man mag mir glauben: Die Welt (meine Welt) hat sich nach 500 Bildern verändert. Ich habe wieder gelernt hinzuschauen.

Herzlich

Peter Züllig