Die Waffen von Karl May


Karl May: Seine Waffen – der Henrystutzen

Unser Sammlerkollege und Mitglied des Schweizer Karl May Freundeskreis, Adolf Kellenberger, wird uns in die phantasievolle Welt des deutschen Schriftstellers Karl May eintauchen lassen. Karl May, der selber nie im „Wilden Westen“ war, hat unzählige Abenteuerromane geschrieben, welche vor allem im Orient und im Wilden Westen spielen. Viele seiner Romane wurden später auch verfilmt – die meisten in Jugoslawien.

Wer kennt sie nicht die Filme Winnetou I bis III, der Schatz im Silbersee, Old Surehand I bis III, … mit Winnetou alias Pierre Brice, Old Shatterhand alias Lex Barker, Old Surehand alias Stewart Granger, Ralf Wolter alias Sam Hawkens, …?

Legendär sind auch die Waffen der Romanhelden, z. B die Silberbüchse von Winnetou oder der Bärentöter (Kaliber 22 mm!) oder der Henrystutzen von Old Shatterhand.Dölf Kellenberger hat sich speziell mit dieser 25-schüssigen Feuerwaffe beschäftigt und sie nach den Beschreibungen Karl Mays nachgebaut. Wir werden am September-Stamm die

Gelegenheit erhalten, diesen Nachbau betrachten zu können und Näheres über Dichtung und Wahrheit dieser Spezialwaffe zu erfahren. Es werden also nicht nur Westernfans, sondern auch Liebhaber von Waffensystemen auf ihre Rechnung kommen. Diesen Abend sollte sich niemand entgehen lassen! Wie immer sind Gäste und Interessenten herzlich willkommen.

04. April 2015

 

Die Waffen der

Karl-May-Helden

 

Ueber die legendären Waffen wurde viel gerätselt, viel geschrieben und eigentlich nur wenig geforscht.

Hier ein Link (mit vielen Bildern)

zu diesem Thema.

04. April 2015

 

Karl May und eine Waffen:

 

Eine Sonderschau an der Waffenbörse 2015

 

Rückblick

Nur drei Gewehre hat Karl May besessen: den Henry-Stutzen, die Silberbüchse und den Bärentöter. Die drei Gewehre gehörten seinen wichtigsten Helden in vielen seiner Bücher: Old Shatterhand und Winnetou. So wie es den Wildwestmann Old Shatterhand und den Apachenhäuptling Winnetou nur in der Fantasie des Schriftstellers gegeben hat, so existierten auch die drei Gewehre nur in seinen Büchern.

Bilderbogen der Veranstaltung

Mit ihnen wurde nie geschossen und doch millionenmal in der Fantasie der Leser – und dies seit über hundert Jahren. Zwar liess Karl May 1896 in geheimen Auftrag von dem Büchsenmacher Max Fuchs in Dresden eine Silberbüchse anfertigen, um zu beweisen, dass er alles selber erlebt hat, was er in seinen Büchern erzählt. Später ist dann der berühmte Autor von seiner Vision der Authentizität abgewichen. So stehen denn auch die drei berühmtesten Gewehre des Wilden Westens heute hinter Glas im Karl May Museum in Radebeul. Mit ihnen wurde nie geschossen, weil man mit ihnen – offen gesagt – auch nicht schiessen kann. Jedenfalls nicht treffen, wie seine Helden einst getroffen haben.

Wenn dies kein Thema ist, für eine Waffenbörse! Ein paar Schweizer Karl May Freunde haben das Thema aufgegriffen. Der Waffenkenner und –sammler Dölf Kellenberger hat das Thema „Gewehre von Karl May“ zudem um eine Weltneuheit ergänzt. Er fertigte eine Anscheinswaffe an - den Henrystutzen nach Karl May - mit dem geheimnisvollen Kugelmagazin, so konstruiert, dass mit ihm - theoretisch – sogar zu schiessen wäre.

Natürlich waren alle drei Gewehre – als Filmgewehre – respektive Nachbildungen – in der Ausstellung vertreten und wurden entsprechend auch bewundert. Nicht zuletzt, weil Winnetou seine Silberbüchse den interessierten Besuchern selber in die Hand gab. Winnetou und Nscho Tschi – in diesem Fall Liebhaber der Karl May Filme – boten Gelegenheit, sich zu orientieren über die Filme (Grossplakate zierten die Wand), über den Schriftsteller, über die Fantasie-Waffen, über die Bücher, die Romangestalten, den Freundeskreis, aktuelle Veranstaltungen und, und, und…

Dies wurde auch rege benützt, nicht zuletzt angeregt durch zwei sorgfältig gestaltete Vitrinen, in denen kostbare Sammlerstücke präsentiert wurden. Die eine Vitrine befasste sich mit Kara Ben Nemsi – dem Helden des Orientzyklus von Karl May – mit seinem legendären Diener Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah. Die andere Vitrine machte den Wilden Westen zum Thema, mit etwa fünfzig Elastolin Spielfiguren, der Erstausgabe von „Winnetou 1“ (1892) und einer Original-Handschrift von Karl May.

Die vielen Standbesucher zeigten das Interesse, welches heute noch einem Schriftsteller zukommt, der mit Millionen-Auflagen (geschätzt 200 Millionen, weltweit) die Menschen erreicht hat, dessen Gestalten – vor allem Winnetou, Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi – wohl unsterblich sind. Beweis: eine kleine beobachtete Szene mit einem Buben (ca. 7 jährig), der mit seinem Vater am Karl May Stand vorbeizog, kurz stehen blieb und seinem Vater zuraunte: „Wow… da steht ja Winnetou“. Der Vater zog den Buben achselzuckend weiter. Die Welt der Fantasie ist oft halt stärker als die Realität.

 29. März 2015

 

Karl May an der Waffen-Sammlerbörse

in Luzern

 

Eine Sonderschau

 

Karl May und seine Waffen

 

Wer die berühmte "Silberbüchse" von Winnetou sehen möchte, oder den ebenso legendären Henry-Stutzen, der findet diese Gewehre am Karl-May-Stand an der Sammlerbörse in Luzern (Messezentrum)

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