Die neue Serie: Neuanschaffungen in der Sammlung       Peter Züllig

Fast täglich neu und nur über die Serien-Ankündigung zu erreichen. Im Gegensatz zu bisher erscheinen die "Neueingänge" nur noch auf  einmal der Frontpage und verschieben sich nicht mehr (wie bisher) langsam nach unten. Sie erscheinen sofort im Archiv (das inzwischen sechs Teile umfasst, mit rund 300 Eintragungen umfasst). 

Die früheren Eingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1                    Teil 2                    Teil 3                    Teil 4                Teil 5            

05. Juli 2017

 

Diese Rubrik wird ab heute bis Mitte August unterbroch, zugunsten von Informationen Berichten, Fotos, Kritiken etc. der ersten Karl-May-Freilichtspielen in der Schweiz (Engelberg).
Hier geht es zur entsprechenden Seite

05. Juli 2017

 

Inspiration Schweiz

 

70 Autoren, Künstler, Musiker, Schauspielerinnen an 70 Schauplätzen

 

Herausgegeben von Martin Ebel

Limmat Verlag Zürich

Illustrationen von Lea Küchler

2016  ISBN 978-3-85791-813-1.
356 Seiten

 

Die Buchfassung eine Serie im Kulturteil des Tages-Anzeiger Zürich mit dem Titel "Inspiration Schweiz". Darin werden Schauplätze vorgestellt, die Schriftsteller, Künstler, Filmer und Musiker zu Werken angeregt haben.

Auf den Seiten 99 bis 103:

Old Shatterhand besichtigt die Rigi
von Roland Schäfli

...an vielen Orten, die er beschrieb, ist Karl May nie gewesen. Die Rigi hat er aber mehrfach besucht und insbrünstig bedichtet.....

 

Zum Buch

 

Martin Ebel (Hrsg): Inspiration Schweiz

Dichter, Maler, Komponisten, Schriftstellerinnen, Wissenschaftler wurden auf ihrer Reise durch die Schweiz inspiriert. «Zarathustra» oder Tschaikowskys «Violinkonzert» sind zum Beispiel in der Schweiz entstanden.
Nolde und Brahms bestiegen Schweizer Gipfel, Dix malte Schweizer Landschaften, Proust liess sich von «Seen mit nie gesehenem Grün» beflügeln und Tolstoi verliess die Schweiz mit der Erkenntnis, dass er «viel Neues und Wichtiges zu sagen» habe.

Hier ein kurzer Beitrag in

BuchZeichen, vom 22.01.2017, 14:06 Uhr, auf SRF (Schweizer Radio) 1. Pogramm
In der Besprechung und den Buch-Zitate wird zwar nicht auf nicht auf Karl May undseine Rigi-Aufenthalte eingegangen, sondern auf Tolstoi und seine Erfahrung mit der Schweiz.

02. Juli 2017

 

Walter Püschel

Old Shatterhand in Moabit

 

Ein Karl-May-Roman

 

Verlag: Das neue Berlin

1. Auflage 1994

188 Seiten, ISBN 3-359-00748-4
Das Buch geht auf ein Hörspiel zurück.

 

Walter Püschel (1927-2015) war der "moderne Karl May" der DDR. Er schrieb historische Abenteuerromane als Pendant zu der auch in der DDR beliebten, aber offiziell verpönten Karl-May-Literatur.

Viele dieser Romane ermöglichten den jugendlichen wie auch erwachsenen Lesern in der DDR Einblicke in andere Kulturen mit ihren historischen Hintergründen. So ergänzte er seine Romane und Erzählungen sehr häufig mit Zeittafeln sowie Wort- und Sacherklärungen. (Quelle: Karl-May-Wiki)

  • Osceola 1960.
  • Robin und die Häuptlingstochter. Kinderbuchverlag 1964
  • Das Vermächtnis des Kundschafters 1968
  • Die Hochzeit von Angostura 1971.
  • Die Trommel des Mahdi. 1973
  • Crazy Horse. 1981
  • Im Auftrag des Kalifen. 1983.
  • Kaddisch für Liebermann. 1985
  • Eine Bernsteinliebe. Von sieben Bräuten erzählt. 1988
  • Buffalo Bill. 1991
  • Die zerbrochene Melodie. 1992.
  • Old Shatterhand in Moabit. 1994
  • Een Anarchist is der Kerl doch. Anekdoten von Max Liebermann. 1998.

Hintergrundinformationen zum Hörspiel:
Das Hörspiel des Berliner Rundfunks aus der Feder von Walter Püschel. Das 1988 mit viel Kreativität inszenierte Stück erzählt mit leichtem Augenzwinkern die Geschichte von Karl Mays literarischer Rehabilitation in Berlin. Ein altersmüder Old Shatterhand taucht in der Hauptstadt auf und philosophiert sich durch diese Bemühungen. Karl May sieht sich dabei in der Tradition dieses, seines großen Helden. Ehefrau Klara muss ihn aber ermahnen: „Karl, wir sind hier im Central-Hotel, nicht im Wilden Westen“. Ein angeblicher Brief von Lord Lindsay spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die CD (Hörspiel) besitze habe ich noch nicht. Es ist aber noch als CD im Handel. Das das Buch hält sich stark an das Hörspiel.

Beurteilung in den Mitteilungen der KMG in Nr. 106/1995 Auf Seite 55 von

Walther Ilmer: Zwischen Spott und Hommage. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 106/1995, S. 55. Hier die (Onlinefassung) der Besprechung.

01. Juli 2017

 

Indianerbücher:

 

Nicola Dröge

Das kleine Indianer-Buch

 

Lesen, basteln, Spielen & Lernen

Illustriert von Gertrud Dieckhoff

 

Coppenrath Verlag, Münster
1995   ISBN 3-8157-1211-4 

Format 14,6 x 10 - 50 Seiten
Reihe: "Die Kleinen zum Sammeln". NR. 52

 

Es ist ein kleines Büchlein, das sich direkt an Kinder im Schulalter wendet. Die Autorin ist heute Programmleiterin bei Kinderbuch-Verlag Coppenrath, Münster. Das Büchlein ist noch antiquarisch zu kaufen. 

Allgemein ist Indianer-Literatur ein Randgebiet meiner Sammlung.  Ich nehme darin nur auf, was mir gerade in die Hände fällt oder einen Bezug zu Karl May hat.

30. Juni 2017

 

Umfeld von Karl May:

 

Welt der Abenteuer

 

Herausgegeben von Roland Schmid

Eine Reihe von 33 Abenteuerromanen, die von 1963 bis 1971 zuerst im Karl-May-Verlag und später in anderen Verlagen erschienen ist.

 

Optisch ähnelten die Ausstattung den Bänden von Karl May's Gesammelten Werken, sie waren aber nicht grün, sondern weinrot gebunden. Da die Werke nicht unmittelbar mit Karl May verbunden sind (ausser durch den Verlag), war die Serie bisher in meiner Sammlung nur mit einem oder zwei Werken vertreten. Jetzt sind fünf hervorraqende Ausgaben dazu gekommen.

26. Juni 2017

 

 

Zwei Ausgaben der Zeitschrift

 

Damar Jati

 

Magazin in der Java-Sprache (nicht englisch), veröffentlicht in Jakarta (Indonesien)

 

Ausgabe 15 - vom 9. März 2006 und

Ausgabe 17 - vom 6. April 2006

 

 Auf Grund der Zeichnungen und der Geschichten (automatisch übersetzt) handelt es sich hier um unterschiedliche Texte von Karl May in einer indonesischen Ausgabe mit dem Titel 

"Gurun dan Prairie I", herausgekommen 2004.

Dazu ist auf einem indonesischen Blog zu lesen:

"Wüste & Prairie enthält einen kurzen Roman „Oil Fires“ und 3 Kurzgeschichten (Hamail, Phi-Pob, Inn-nu-who; Si Indian Chiefs) durch die Welt wilden Westens und Osten im 19. Jahrhundert . 

Durch dieses Buch erfährt der Leser die abenteuerliche Welt Karl May kennen: von Missouri nach Burma, vom brennenden Oelfeld bis dreisten Diebstahl. Neben den lebendigen und interessanten Geschichte enthält es auch viele Elemente des Humanismus und ist moralischen Botschaften, die auf subtile Weise in jeder Geschichte verstreut sind. (automatische Übersetzung).

Mehr Informationen auch auf der Indonesischen Karl-May-Seite (englisch)

 

21. Juni 2017

 

Bücher im Umfeld von Karl May

Kamerad-Bibliothek

 

Addy der Riffelman

von Max Felde

 

Eine Erzählung aus den nordamerikanischen Befreiungskämpfen

 

Band 8 in der der Reihe "Kamerad Bibliothek"

16. Auflage - Erste Auflage erschien 1901

Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart

233 Seiten, mit 26 Illustrationen von W. Zweigle

Zuerst erschienen in der Zeitschrift "Der Gute Kamerad" 13. Jahrgang 1898 / 99

 

 

Eine Ergänzung von Hans Weiss - Book-Hunter:

 

"Hast Du gewusst, dass die alten Kamerad-Bücher mit einem Schutzumschlag ausgestattet waren?

Ich besitze übrigens alle 45 Bücher  der Ausgaben 1899-1934.

Irgendwann werde ich die ganze Sammlung altershalber verkaufen.

Ab Band 30 erschienen die Bände nicht mehr in dunkelgrün sondern in hellbraun.

Ab Band 40 hat das Format und die Farbe des Einbandes gewechselt bis und mit Schlussband 45. (in blau, so wie der abgebildete Schwarze Mustang Band 1 von 1950) Die Neudruckserie ab 1950 ist ebenfalls in blau herausgekommen. (da habe ich nur 2 Exemplare)"

 

Verzeichnis finden für die Bände der Kamerad-Bibliothek bei Wikipedia.

 

Zum Autor

Max Felde; Fritz Holten; Andries van Straaden sind Pseudonyme von

Johannes Kaltenboeck 

* 29.06.1853 Bozen, + 1927 in Stuttgart

Johannes (recte: Alfred Johann) Kaltenboeck verfasste unter den Pseudonymen Max Felde, Fritz Holten und Andries van Straaden zahlreiche Abenteuerromane und mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs auch zahlreiche patriotische Kriegserlebnisse. Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Erst gegen 1897 tritt er als Herausgeber der Knaben-Zeitung Der Gute Kamerad und redaktioneller Betreuer der Mädchenzeitung Das Kränzchen in Erscheinung. Diese Posten bekleidete er bis 1917.

 

Das Erbe des Pharao

von Maximilian Kern

 

Band 18 in der der Reihe "Kamerad Bibliothek"

15. Auflage - Erste Auflage erschien 1911

Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart

309 SS., mit 26 Illustrationen von G. Lebrecht

Zuerst erschienen in der Zeitschrift "Der Gute Kamerad". 23. Jg. 1908 / 09

 

Zum Autor:

Redakteur, Schriftsteller

* 1877 Wiesenthal, + um 1945 Berlin-Charlottenburg

Maxmilian Kern war Anfang des 20. Jahrhunderts Mitarbeiter der Jugendzeitschrift "Der Gute Kamerad", schrieb aber zugleich auch für die Jugendbuch-Reihe "Das Neue Universum". Später war er im Ullstein-Verlag tätig; bis 1929 wirkte er dort als Chefredakteur der Zeitschrift "Koralle". Kern veröffentlichte ab 1905 eine Reihe von exotischen Abenteuerbüchern für Jungen, die in der "Kamerad-Bibliothek" des Stuttgarter Union-Verlags erschienen. Diese Bücher erreichten hohe Auflagen und erschienen teilweise - in bearbeiteter Form - bis in die Fünfzigerjahre. Maximilians Kerns erfolgreichstes Werk ist das 1908 erschienene Bastelbuch "Selbst ist der Mann", das später mit dem Mitautor Oskar Grissemann bis 1931 bis zur 53. Auflage erschien.

"Die Handlung seiner Erzählungen stellen eine lockere Folge gefährlicher, zum Teil auch lustiger Abenteuer dar, die weniger durch die Notwendigkeit der erzählerischen Entwicklung als durch den Trieb zur Erzeugung einer andauernden Spannung bedingt werden... Die einzelnen Abenteuer sind an vielen Stellen durch langatmige und trockene Belehrungen über geschichtliche, geographische, naturkundliche und ethnographische Fakten unterbrochen. .." (aus Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur. Zweiter Band.- Weinheim und Basel: Beltz Verlag. 1984)

Um die in der Zeitschrift "Der gute Kamerad" veröffentlichten Jugenderzählungen in preiswerten Buchausgaben herauszubringen, wurde vom Union-Verlag die Reihe "Kamerad-Bibliothek" geschaffen. Sie begann 1899 mit "Der schwarze Mustang" von Karl May und endete 1934 mit "Gold auf Vulkania" von Ronald Winter.

Die Kamerad-Bibliothek war äußerst erfolgreich - in 35 Jahren sind 45 Bände mit unterschiedlichen Auflagenhöhen erschienen.

Ab 1950 versuchte der Verlag, die Kamerad-Bibliothek neu zu beleben, hatte damit aber keinen Erfolg. Es sind 19 Bände nochmals erschienen, erschienen, bis die Reihe 1955 endgültig eingestellt wurde.

"Alle die weniger bekannten Schriftsteller wie Felde, Richard Schott oder Kern verarbeiten die Motive und Topoi der Abenteuerliteratur handwerksgemäss, es tritt kaum eine eigene Prägung hinzu, die Romane sind mehr oder weniger aus anderen zusammengestellt, wobei die Übernahme den Vorrang vor der phantasievollen Bearbeitung hat. Sie unterscheiden sich untereinander kaum, es sind eher die literarischen Züge anderer, bedeutender Abenteuerschriftsteller festzustellen, es ist eher die Handschrift eines Sealsfield, Retcliffe oder May erkennbar als die des Autors. ...

(Bernd Steinbrink, Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts in Deutschland.- Tübingen: Max Niemeyer Verlag. 1983)

Mehr Informationen hier:

Bei der Kamerad-Bibliothek handelte es sich um eine Reihe kleinformatiger grüner Bände aus dem Verlag Wilhelm Spemann, die 1899 mit Karl Mays Der schwarze Mustang begann. Die Bücher waren mit einem aufkaschierten vierfarbigen Titelbild, einem Vollbild als Frontispiz sowie über zwanzig Textillustrationen versehen.

Die Geschichten waren meist zuerst im "Der gute Kamerad" veröffentlicht, in einer Zeitschrift aus einer Mischung von Unterhaltungsliteratur, Wissensvermittlung und ratgebenden Artikeln. 1887 gegründet, wurde das Blatt schnell zu einer der beliebtesten Knaben-Zeitungen auf dem deutschen Markt. Diesen Erfolg verdankte er vor allem den enthaltenen Abenteuererzählungen, die in zahlreichen Fortsetzungen den Leser an das Heft banden. Gleich die erste Ausgabe startete mit der Jugenderzählung "Der Sohn des Bärenjägers" von Karl May, der mit dieser Geschichte einen neuen Typus des Indianerromans schuf. (Quelle: Karl-May-Wiki)

20. Juni 2017

 

Karl-May-Stätten in 
Hohenstein-Ernsthal

 

Herausgeber: Rat der Stadt Hohenstein-Ernstthal
Ohne präzise Jahresangabe - auf Grund der Quellenangabe dürfte es Mitte der 80er Jahre sein, also noch zur Zeit der DDR.

Wahrscheinlich ist es die erste Schrift zum 1985 errichteten Karl-May-Museum im Geburtsort des Schriftstellers. 

Wie schwer sich die DDR mit dem Erbe Karl Mays getan hat, davon zeugt das zweiseitige Vorwort in der Schrift, das so endet:

Zwar gibt es seit 1929 eine Gedenktafel am Geburtshaus Karl May (rechts das Bild der Ent-hüllung) und die einstige Bahnstrasse wurde zur Karl-May-Strasse umgetauft. Erst 1980 stellte man das Geburtshaus Mays unter Denkmalschutz und es wurde seit 1982 nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt. Durch Beschluss des Rates des Kreises Hohenstein-Ernstthal folgte 1983 die Umwandlung zu einem Museum. Dem sich eine denkmalpflegerische Instandsetzung anschloss. 1985 die Übergabe an die Öffentlichkeit. 

Aus den Anfängen des Museums im Karl-May-Haus stammt die hier vorliegende Schrift. Sie ein Zeit-dokument, wie sie noch vor der "Wende" die Beziehung zum "Volksschriftsteller" noch in der DDR gewandelt hat. Ein weiterer Auszug aus dem Vorwort dokumentiert den Umgang mit dem Erbe Karl Mays.

"Wenn wir alle progressiven Traditionen in ihrer ganzen Breite und Differenziertheit der gesamten deutschen Geschichte als uns gehörig betrachten, dann gehört dazu auch die Fähigkeit, Kompliziertheiten, widerspruchsvolle Erscheinungen und Persönlichkeiten der Geschichte gründlich allseitig zu analysieren und zu schildern - objektiv nach Maßstäben ihrer Zeit, frei von jeder Beschönigung, aber auch von jeder Einseitigkeit."

Wow! Komplizierter und wortreicher kann die gespaltene Beziehung des DDR-Kultur-bewusstseins und -Führung in Bezug auf Karl May kaum umschrieben werden.

16. Juni  2017

 

Die Lieferungsromane Karl Mays

 

von Dr. jur. Euchar Albrecht Schmid

Karl-May-Verlag, Radebeul bei Dresden

 

Eine echte Rarität oder doch nicht? Die kleine Schrift, 32 Seiten, hat noch der "verlegerische Erbe" des Werks von Karl May verfasst, Die Schrift ist ohne Jahresangabe. dürfte aber aus dem jahr 1929 stammen.
Die Beschäftigung mit den "Lieferungsheften" von Karl May ist in der frühen Sekundärliteratur eher selten. Es ist, als habe man sich der Tatsache, dass es keine Bücher waren, sondern Heftserien, eher geschämt. Zu unrecht, den die Verbreitung durch "Lieferungshefte" war damals - vor über hundert Jahren - wichtigste Weg in breiten Volkskreisen bekannt zu werden. 

Zum Autor: ""Der junge Jurist Dr. Euchar Albrecht Schmid (1884-1951) gehörte zu jenen ,

Leuten, die die Sache „Karl May“ zu der ihrigen machten und sich in der Öffentlichkeit für den Vielgeschmähten vehement einsetzten. Kontakte mit dem Autor folgten, zuerst briefliche, dann persönliche. Ein längerer Besuch im Sommer 1910 in Radebeul, also zwei Jahre vor Mays Tod, veranlasste ein Jahr später den Gegenbesuch des Ehepaares May in Stuttgart. Im Rahmen ausführlicher Gespräche über Mays Werk äußerte der Schriftsteller spontan den Wunsch, der später, ohne dass Dr. Schmid es damals ahnen konnte, tatsächlich in Erfüllung ging: „Sie sollten mein Verleger werden!“ (Quelle: Karl-May-Verlag)

Die Schrift gehört zweifellos zu den Raritäten einer Karl-May-Sammlung und wird im Antiquitäten-Handel um 50 Euro angeboten. Allerdings verfügt der Verlag noch über einige Exemplare, die er aktuell - solange Vorrag - für 20 Euro anbietet.  

14. Juni  2017

 

Arno Schmidt

 

Editionen der Arno Schmidt Stiftung im Haffmans Verlag 1989/90

 

Arno Schmidt hat sich immer wieder in Aufsätzen, Essays und Texten mit Karl May befasst. Aber auch ein Buch über Karl May geschrieben, "Sitara und der Weg dorthin", eine Studie über Wesen, Werk & Wirkung Karl Mays. Es ist wohl  das berühmteste Buch der jüngeren Sekundärliteratur zum Werk von Kar May, aber auch das umstrittenste. Pointiert, gewagt, aber auch Sachkundig, entwickelt er darin Thesen die von der Karl-May-Szene durchwegs abgelehnt werden. Der Karl-May-Forscher und ehemalige Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft,

Heinz Stolze, hat dann auch zusammen mit Gerhard Klussmeier 1972 "Eine notwendige Klarstellung" verfasst.

Doch darum geht es in diesem kleinen Editionsprospekt nicht.
Gehört das Dokument also in eine Karl-May-Sammlung?

 

Es gehört zumindest in den "Dunstkreis" einer umfassenden Dokumenten-Sammlung zum Werk Karl Mays und zeigt den Stand der Editionsarbeit der Arno Schmidt Stiftung,die - nicht unähnlich der Editionsarbeit bei Karl May - einen langjährigen Rechtsstreit mit einem Verlag auszufechten hatte. In diesem Dokument wird in einer Presseerklärung die Beendigung des Rechtsstreits bekanntgegeben.
Im Editionsplan (damals im Haffmans Verlag, später bei Suhrkamp) war die Studie "über Wesen, Werk und Wirkung von Karl May" in Abteilung III, Essays und Biographisches (vier Bände) vorgesehen.
Mehr Informationen bei der Arno-SchmidtStiftung.

13. Juni  2017

 

Materialsammlung
Ausgaben 38 bis 32
von Edgar Müller

 

Die Neue Zeitung
Illustriertes unabhängiges Tagblatt
Wien, 25. Dezember 2007 bis
14. Februar 2008

Auszug des in 49 Folgen gedruckten Romans 
"Das Geldmännle"

Ein sozialer Roman von Karl May 
Von Bergle, Gärtle und Häusle

Fotokopien - 53 A4-Seiten - von den entsprechenden Originaldrucken in der "Neuen Zeitung" - 49 Ausgaben 1907/1905.
Vollständige Materialsammlung

Sammler haben in der Regel wenig Interesse an Kopien. Sie such die Originale. Bei Büchern zum Beispiel die Erstausgaben, bei Filmen die unbearbeitete Erstversion etc. Doch in vielen Fällen - vor allem im Bereich Presse - sind Originale von privaten Sammlern kaum mehr aufzutreiben - oder dann nur einzelne Exemplare. Hingegen sind gute Originale meist in Bibliotheken, Sammlungen, Archiven etc. Da greift eben auch der Sammler häufig und gerne zu Kopien. So auch in diesem Fall.

 

 

"Die Neue Zeitung"  war eine öster-reichische Tageszeitung, die zwischen 1907 und 1934 in Wien erschien. Die Zeitung erschien sieben Mal pro Woche. Der Untertitel:"Illustriertes unabhängiges Tagblatt", Nebst dem obligatorischen Titelblatt gab es auch im Blattinneren zahlreiche Illustrationen. Der Schwerpunkt lag im Lokalbereich und in Rubriken wie „Wiener Neuigkeiten“, „Versammlungen“, „Gerichtssaal“, „Kirchliches“..., einen volkstümlichen Roman, sowie einen Kriminalroman und eine kurze Rubrik „Theater und Kunst“. (Quelle: Wikipedia)

Die Erzählung Das Geldmännle wurde erstmals 1903 im Sammelband "Erzgebirgische Dorfgeschichten" veröffentlicht und vermutlich nicht viel eher ge-schrieben. In den Gesammelten Werken ist der Text im Band 44 "Der Waldschwarze " zu finden. 

Informationen zu den Figuren gibt es in Karl Mays Figurenlexikon. Die zweite Auflage dieses Werks ist auf der Website der KMG online abzurufen. 

"Die Neue Zeitung" druckte den Roman in ihrem ersten Erscheinungsjahr 1907 ab Nr. 53 in 49 Folgen, meist auf Seite 11 der aktuellen Ausgabe und beendet den Fortsetzungsroman am 14. Februar 2008. 

Im Buch - aktuelle Ausgabe der "Gesammelten Werke" im Karl-May-Verlag - sind vier Erzählungen enthalten: "Der Dukatenhof", "Der Hergotsengel", "Der Waldschwarze" und "Das Goldmännle."

11. Juni  2017

 

Malbuch

frei nach Zeichnungen von Klaus Dill 

 

 

Herausgegeben anlässlich der Ausstellung zum 175. Geburtstag von Karl May in der im
"Haus der Stadtgeschichte" Offenbach
25. Februar - 29. März 2017

 

Durch die Wüste in den Westen

 

An Stelle eines Ausstellungskatalogs, gedacht zum Ausmalen für Kinder

 

Titel Malbuch frei nach Zeichnungen vom Klaus Dill : Durch die Wüste in den Westen - anläßlich der Jubiläumsausstellung zum 175. Geburtstag von Karl May
Person(en) Ortwein, Sigrid (Illustrator)
Karaca, Funda (Herausgeber)
Organisation(en) Stadt Offenbach - Haus der Stadtgeschichte (Herausgeber)
Mosaik Kulturzentrum Offenbach (Herausgeber)
Ausgabe 1. Auflage
Verlag Offenbach : Haus der Stadtgeschichte
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 2017
Umfang/Format 20 Seiten : 15 Illustrationen ; 29.5 cm x 21 cm
ISBN 978-3-931799-12-0 Broschur : 3-931799-12-3
Seite 18:  Blutsbrüder
Seite 18: Blutsbrüder
Ausstellung in Offenbach am Main
Ausstellung in Offenbach am Main

05 Juni 2017

 

Karl Mays Illustrierte Reiseerzählungen

 

(auch "Blaue Fehsenfeld-Ausgabe" genannt) erschienen zwischen 1907 und 1912 im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.

 

Im Reiche des silbernen Löwen II.
Band 16 der Gesamtauflage

Gebunden in die typischen blauen Leineneinbände Goldprägung und kleiner Deckel-Illustration. Mit einem farbigen Frontspiez und Illustrationen von Claus Bergen.
Auflage: 1. bis 7. Tausend - sehr guter Zustand

Im Lande des Mahdi III.
Band 27 der Gesamtauflage

Gebunden in die typischen blauen Leineneinbände Goldprägung und kleiner Deckel-Illustration. Mit einem farbigen Frontspiez und Illustrationen von Claus Bergen.

Der Band ist in tadellosem Zustand, aber in kompaktem Cellophan eingepackt, neu gebunden mit dem Originalumschlag  Auflage 1. bis 4. Tausend


Die Reihe umfasste 30 Bände in mehreren Auflagen, die eigens dafür illustriert wurden. Die ersten neun Bände wurden von Karl May nochmal überarbeitet (und sind damit "Ausgaben letzter Hand"); bei den folgenden wurde der Text und der Satz der "Gesammelten Reiseerzählungen" übernommen. Die Illustrationen bestanden aus 10 bis 15 ganzseitigen Schwarzweiß-Tafeln (nur die erste war farbig).

Die Reihe zählt ganz allgemein zu den wertvollsten Originalbänden der Karl-May-Gesamtausgaben. Sie werden (bei sehr gutem Zustand) noch immer für ca. 100 CHF gehandelt. 

Mit diesen beiden Bänden ist die "Blaue Reihe" in meiner Sammlung vollständig (zwei oder drei Bände sind allerdings nicht im besten Zustand und werden gelegentlich ersetzt)

27. Mai 2017

 

CD - Album

Orientzyklus

12 CDs

 

Hörspielbearbeitung und Regie: Walöter Adler
Musik Pierre Oser

mit Sylvester Groth, Mathias Koeberlin, Rufus Beck, Mathias Habich, Michal Mendl und
                                                      vielen andern.
                                                      Produktion: WDR 2007

Schriftsteller Karl Friedrich May (auf dem rechten Kamel) mit Richard Alexander Plöhn und dessen Ehefrau Klara in Ägypten
Schriftsteller Karl Friedrich May (auf dem rechten Kamel) mit Richard Alexander Plöhn und dessen Ehefrau Klara in Ägypten

Walter Adler bearbeitete den sechs-bändigen Orientzyklus Karl Mays in enger Verschrän-kung mit dessen Biografie. Im Vordergrund dieser opulenten Insze-nierung steht die Vielschichtigkeit der ethnischen, religiösen und moralischen Determinanten, um die herum Karl May seine Romane komponiert hat. Textgrundlage dieser Fas-sung ist die für die Karl-May-Stiftung von Hans Wollschläger und Hermann Wiedenroth herausgegebene historisch-kritische Ausgabe.

Die Produktion wurde 2016 auf WDR 3 wiederholt. Die Informationen (mit alle Detail) können hier eingesehen und die Folgen heruntergeladen werden.  

Kara Ben Nemsi versucht einen Streit zu schlichten. v.l.n.r.: Horst Sachtleben (Selim Agha), Ernst Jacobi (Mutesselim), Matthias Koeberlin (Hadschi Alef Omar), Sylvester Groth (Kara Ben Nemsi) und Walter Renneisen (der Makredsch aus Mossul). (Foto: WDR)
Kara Ben Nemsi versucht einen Streit zu schlichten. v.l.n.r.: Horst Sachtleben (Selim Agha), Ernst Jacobi (Mutesselim), Matthias Koeberlin (Hadschi Alef Omar), Sylvester Groth (Kara Ben Nemsi) und Walter Renneisen (der Makredsch aus Mossul). (Foto: WDR)

Wer Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Sir David Lindsay leibhaftig bei ihren Abenteuern zwischen Algerien und Istanbul erleben möchte, dem sei diese originalgetreue, effektvolle Hörspielinszenierung ans Herz gelegt.

Der Westdeutsche Rundfunk produziert mit Walter Adler (Regie) und über 140 Sprechern ein opulentes Spektakel für die Hörer, vor einer aufwändigen Geräuschkulisse aus Bazargeplauder und Kampflärm, aus Pferdegetrappel und stimmungsvoll orchestrierter Musik. Für fast zwölf Hörstunden werden Kara Ben Nemsis alias Karl Mays Orientabenteuer mit seinen Geschichten von Treue und Verrat, von Glaube und Toleranz plötzlich ganz lebendig. (12 CDs, Laufzeit: 10h 48) Hier habe ich letztes Jahr darüber berichtet

27. Mai 2017

 

CD:
Weihnacht

Das Hörspiel nach der Reiseerzählung
von Karl May

2002, Karl-May-Verlag, Bamberg-Radebeul

         Karl-Heinz Geisendorf, Hamburg

3 CDs, 172 Min. ISBN 3-7802-0187-9Digipack

Titelbild: Klaus Lehmann nach Claus Bergen /
Torsten Greis

Eines der schönsten Karl-May-Abenteuer erstmals als Audiobook. Mit Schau-spielern der Karl-May-Festspiele Bad Segeberg und Elspe, Joshy Peters als Old Shatterhand und Benjamin Armbruster als Winnetou. Aufgenommen in den Graceland-Studios von Konrad Halver (dem Winnetou-Sprecher früherer Hörspiel-Produktionen). Musik von Andreas Schumann.

Das CD-Album ist eigentlich nur noch antiquarisch erhältlich. Der Karl-May-Verlag bietet einige Rest-Alben an

26. Mai 2017

 

Magazin für Abenteuer-, Reise-
und Unterhaltungsliteratur
Sammelband III

 

1977, Verlag A. Graff, Braunschweig
Herausgeber: Thomas Oswald unter Mitarbeit 
von Armin Stöckhert

 

Im Sammelband sind vier Augaben des Magazins - Ausgabe 13 bis 16 im Jahr 1977 - der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift vereinigt.

Der Vorläufer des Magazins war der "Gr 

Der Graff-Anzeiger war der Vorläufer des späteren Magazin für Abenteuer- Reise- und Unterhaltungsliteratur, Erst Ende 1976 wurde die Zeitschrift von Graff-Anzeiger in Magazin für Abenteuer- Reise- und Unterhaltungs-literatur umbenannt. Insgesamt sind 88 Ausgaben und mehrere Sonderhefte von ca. 1974 bis 1995 erschienen. Es gibt drei Sammelbände.

In der Ausgabe 13: Karl May und der Mahdi. Hakawati und die politischen Hintergründe in seinem Werk.

In der Ausgabe 14:
Im Reiche des Edelmenschen erinnert nichts an die schlechte Realität.

In der Ausgabe 15:

Karl May - Der Sänger und sein Lied. Briefe über Kunst 1 und 2 - Babel und Bibel, Hergottschnitzer

In der Ausgabe 16:

Karl May auf der Mendel 
Briefe über Kunst 3. und 4. Teil


Da alle Sammelbänder der Zeitschrift Texte zum Werk von Karl May enthalten, suche ich die andern beiden Sammelbände (1 und 2), aber auch die Vorgängerhefte Graff-Anzeiger mit Karl-May-Texten.Angebote hier übermitteln.

24. Mai 2017

 

Dokumentation:

 

Erich Heinemann

 

Zum 75. Todestag Karl Mays

 

1989, KMG-Presse, Ubstadt
Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 75
Herausgeber und Verlag:

Karl-May-Gesellschaft e.V., Hamburg

Format A4, 108 Seiten

 

Es ist eine Sammlung von Zeitungsdokumenten, die im Karl-May-Jahr erschienen. Lange, bedeutende Artikel im Abdruck, angefügt eine Liste kleinerer Publikationen die 1987 erschienen. 

Erich Heinemann (1929-2002) war ein deutscher Verwaltungs-angesteller, Schriftsteller und Karl May Forscher. Er hat diese Dokumente zusammengestellt und das Vorwort dazu  geschrieben. 
Ein Zitat aus dem aufschluss-reichen Sonderheft, das vor allem für Sammler interessante Informationen enthält und über den Stellenwert von Karl May vor 30 Jahren Aufschluss gibt: "Ich will von seinem Leben erzählen, das längst zu Ende ist - und von seinen Taten, von seinem Werk, das uns alle überleben und noch zu den Kindern unserer Kinder reden wird...." 

Zitat von Carl Zuckmayer (1896-1977), der Karl May für den "einzigen grandiosen Erzähler von Männerschicksalen" hielt, in der Jugendstundes des Berliner Rundfunks am 3. April 1929.

21. Mai 2017

 

Sammelrorden:


Die Anfänger der Karl-May-Freunde
Schweiz

 

Ausdruck aus dem Internetauftritt 
der Schweizer Karl-May-Freunde, 2002
zusammengestellt von Markus Rudin, Basel

 

Die Dokumente sind zwar weitgehend noch abrufbar auf der Website der Karl-May-Freunde. Doch der Ausdruck der wichtigsten Dokumente aus der "Gründerzeit" der Vereinigung in dieser kompakten Form gehört in die Sammlung. Es sind insgesamt ca. 56 Seiten (A4) in Durchsichtsmappen. Diese 

Signet des neuen Freundeskreises
Signet des neuen Freundeskreises

Dokumentation ist umso wertvoller, als die Website - nach Auflösung der ersten Gruppe und Neugründung der des Schweizerischen Karl-May-Freundekreises - als persönliche Website vom Gründer Elmar Elps geführt wird und nicht mehr von dem Freundekreis. Die ursprüngliche Website stellt also keine Dokumentation mehr dar für die Aktivitäten der Gruppe. 

19. Mai 2017

 

Alfred Pokorn

Apatschen Indianer

Geschichte, Ansiedlung, Sprache, Sitte und Verwaltung

 

Herausgegeben von Heinrich Kluth

1960, Verlag Oldenbourg, Münschen

broschiert, in der Reihe Orion-Bücher Band 136, 74 Seiten

 

Orion hieß eine populärwissenschaftliche Zeitschrift für Naturwissenschaft und Technik. Sie war als „Zeitschrift für Jedermann“ konzipiert und deckte ein weites Spektrum von Themen ab. 

"Der Verfasser dieser Studie hat sich im Jahre 1953 in Mescalero, Neumexiko, aufgehalten. Was er berichtet, entstammt eigenen Erkundung n an Ort und Stelle oder wurde Mitteilungen des "Bureau of Indian Affair" in Washington

oder dessen Agentur in Mescalero entnommen......

Bevor man etwa auch als Leser von Kar1 May an die Lektüre dieses Buches herangeht, sei noch gesagt, daß es Winnetou, den Häuptling der Apatschen, nie gegeben hat. Dennoch hat Kar1 May das Land am Rio Pecos mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit richtig beschrieben. Wieweit er aber die Mescalero-Apatschen zutreffend zeichnete, sei dem eigenen Urteil des Lesers überlassen." 

Im April 1946 wurde die Zeitschrift Orion im Lux-Verlag von Sebastian Lux (1886–1970) gestartet. Sie erschien monatlich, der erste Schriftleiter war Erich Lasswitz (1880–1959), der Sohn von Kurt Lasswitz; ab 1951 war Heinrich Kluth Schriftleiter und Herausgeber. Ab dem Jahr 1959 erschien sie im Oldenbourg-Verlag. 1960 wurde sie eingestellt und ging in der Zeitschrift Kosmos auf. Inhaltlich ähnelte sie dem Konzept von Bild der Wissenschaft.

Die Orion Bücher bestehen aus Heften im Format 17 x 12 cm, die seit 1950 monatlich heraus-gegeben wurden. Herausgeber: Erich Lasswitz, ab 1951 Heinrich Kluth. (Quelle: wikipedia) Der Verlag R. Oldenbourg ist ein 1858 von Rudolf Oldenbourg gegründeter Buch- und Zeitschriftenverlag mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Technik und Schulbücher. 

Dieser Band gehört zu den letzten Ausgaben der Buchreihe. Letzte mir bekannte Ausgabe Band 144 mit dem Thema "Strahlenschutz". Der Umfang der Bände war meist 60 bis 100 Seiten."

Das vor allem für Schüler geschriebene Buch über die Apachen gehört in meiner Karl-May-Sammlung zum Randbereich "Indianer-Literatur". Dies ist eine kleine Abteilung, weil sie direkt mit Karl May nichts oder wenig zu tun hat. Die rund 20 darin enthaltenen Bücher wurden von mir auch nicht speziell gesucht und gesammelt. 

17. Mai 2017

 

Tragtaschen

25 Jahre Karl-May-Haus (2010)  
Karl-May-Gesellschaft

 

Dies sind nur zwei von einer ganzen Reihe von Tragtaschen aus Stoff. Sie sind ein beliebtes Werbemittel. Da macht Karl-May-Szene keine Ausnahme. Die beiden Taschen gehören in meiner Sammlung zum Bereich "Gadgets", der vor allem in Zusammenhang mit Büchern, Institutionen und Filmen unglaublich vielfältig und zum Teil auch originell ist. Taschen sind eher konventionell.


15. Mai 2017

 

Zeitschrift "Kult"

Nr. 16 - Ausgabe 2/1927

 

Über diese Ausgabe mit einem Poster von Winnetou und Old Shatterhand habe ich bereits unter News am berichtet. Nun ist das Kultheft in meiner Sammlung. Das Poster (Grösse 4xA4) ist in der Mitte eingeheftet, lässt sich herauslösen, hat aber die "Verletzungen" der beiden Klammern.

Foto: Bildarchiv Hallhuber, "Im Tal der Toten"

Für Sammler weit interessanter als das Poster (das als Bild bekannt ist) sind die drei Seiten zum Thema Karl May-Comics. Hier wird ein Überblick vermittelt zu den Comics-Veröffentlichungen, die zum Teil nicht oder kaum bekannt sind. Gerade zu diesem Bereich gibt es bis heute wenig Publikationen. Unbekannt waren für mich vor allem auch die DDR Publikationen, die auch auf Sammlerbörsen kaum auftauchen. Hier die drei Seiten als Bilder (vergrösserbar) und das Inserat  der interessanten Website www.sammlerecke.de

10. Mai 2017

 

Videokassette VHS:

 

Mein Hohenstein-Ernstthal

Die Stadt, wo ich zuhause bin

 

Videoprojekt "B&G" GbR
2004

 

Ein Film von Matthias Geissner und Thomas Brehm.

 

Der Film - Länge ca. 30 Minuten - handelt nicht direkt von Karl May, seinem Werk und seinen Figuren. Es ist ein Film über die Heimatstadt von Karl May. und gehört deshalb in jede Karl May Sammlung.
Es sei die "Stadt mit Fantasie und Tempo", sagen die Autoren. "Denkt man dabei an Karl May und den Sachsenring, so bewahrheitet sich dieser Zusammenhang sehr treffend. Damit ist die stadt in der Welt berühmt geworden." 

08. Mai 2017

 

Karl May

 

Winnetou und der Detektiv

Wiederentdeckter Kriminalroman

 

Verlag Heyne, München, 1982

Taschenbuch, 334 Seiten

ISBN: 3453017234 / 3-453-01723-4

 

 

Herausgegeben u. überarbeitet von
Walter Hansen und . S. C. Augustin, 

 

Die Editionsgeschichte dieses Romans von Karl May ist abenteuerlich und zum Teil auch verwirrlich (vor allem wegen der unterschiedlichen Titel)

Die Erstausgabe erfolgte 1878 in der Zeitschrift Frohe Stunden, Unterhaltungs-blätter für Jedermann. In manchen Heften trägt der Roman die Überschrift  "Auf hoher See gefangen." (Quelle: Karl-May-Wiki)

Etwa 1879 erschien der Roman erstmals in Buchform als Band 50 der Reiche "Heimat und Fremde".  zusammen mit der Erzählung "Das Muttermal" beim Verlag von Morwitz & Co. n Philadelphia. Hierbei handelte es sich vermutlich um einen Raubdruck. Der Band hat den Titel "Auf hoher See gefangen". 1888 und zwischen 1895 und 1897 wurde die Geschichte unter dem Titel "Schloss Wildauen" nochmals in der Zeitschrift Deutsche Gartelaube veröffentlicht. 1921 wurde der Text bearbeitet – in die Gesammelten Werke des Karl-May-Verlags aufge-nommen, und unter dem Titel "Kapitän Kaiman" in Band 19. Eine Lizenz-ausgabe wurde  in der Thurgauer Volkszeitung abgedruckt. 1961 und 
1962 erschienen zwei Romanhefte "Deadly-gun" und "Piraten der Prärie", als Lizenzausgabe im Moewig Verlag. 1963 wurden diese mit zwei anderen Heften zusammengebunden unter dem Titel Halbblut/Kapitän Kaiman angeboten. In der Reihe Karl May Taschenbücher wurde erstmals 1964 eine Lizenzausgabe des 19. Bandes Kapitän Kaiman veröffentlicht.

In der Reihe Karl-May-Jubiläumsausgabe des Karl-May-Verlags erschien Band 19 erstmals im Jahre 1966 und zehn Jahre später unter dem Reihentitel Karl-May-Bestseller. Weitere Lizenzausgaben des Bandes für Buchclubs veröffentlichten 1966 die Buchgemeinschaft Donauland, 1967 die Gemeinschaft Welt im Buch und 1968 der Deutsche Bücherbund.

1971 veröffentlichte die Karl-May-Gesellschaft als Privatdruck den Band "Frohe Stunden"  in der Reihe Erstdrucke Karl Mays in Faksimile-Ausgaben, in dem auch ein Reprint von "Auf der See gefangen" enthalten war.

Von 1982 erschien der Roman dreimal unter dem Titel Winnetou und der Detektiv, bearbeitet und herausgegeben von Walter Hansen und Siegfried Augustin: 1982 im Heyne Verlag, 1992 im Chemnitzer Verlag und 1995 als Band 2 der Roten Reihe im Nymphenburger Verlag.

1983 erschien Kapitän Kaiman in der Reihe Karl May – Klassische Meisterwerke im Karl-May-Verlag. Der ursprüngliche Text ist seit 1998 in modernisierter Form im 80. Band der Gesammelten Werke, "Auf der See gefangen", enthalten.

In den 1990er Jahren veröffentlichte der Weltbild Verlag in der Reihe Weltbild Sammler-Edition den Band "Auf der See gefangen" in modernisierter Form.

Im Jahre 2000 wurde der Erstdruck im Reprint-Band Frohe Stunden der Karl-May-Gesellschaft wieder veröffentlicht.

Eine bearbeitete Fassung mit dem Titel "Der Kaperkapitän" ist im 2012 im Karl-May-Verlag erschienenen Sonderband "Ein Lesebuch" enthalten.

08. Mai 2017

 

Herausgeber:
Hermann Klussmeier/Hainer Plaul

 

Karl May
Das bewegte Leben eines
Aussenseiters

Eine Bilddokumenation

 

1992 Hayne Verlag, München
284 Seiten, Taschenbuch
Aus der Reihe Sachbücher

Format (18.5x12.5 cm)

ISBN 3-453-05006-9

Leicht gekürzte Taschenbuch-Ausgabe

 

Originalausgabe:
Karl May -Biographie in Dokumenten
und Bildern 

Klappentext:

Jeder kennt Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi, aber wer weiß schon Genaues über das Leben eines der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller?

Die von den Karl-May-Experten Gerhard Klußmeier und Hainer Plaul akribisch zusammengestellte Bilddokumentation zeichnet das Leben dieses »Don Quichote der Abenteuerliteratur« auf eindrucksvolle Weise nach. Das Lebensbild' eines Mannes, dessen Werk seine Faszinationskraft bis heute nicht verloren hat. 

Auszug aus dem Buch auf Seite 11:: 

Als 1892 der Verleger Fehsenfeld in Freiburg die Reihe der "Gesammelten Reiseromane" eröffnete, schienen dem Erfolg keine Grenzen mehr gesetzt zu sein.: "Meine Leser drängen nach Photographien, ich liiess mir darum einen Verehrer (natürlich Photograph) kommen, der 101 Aufnahmen von mir machte,"  schrieb Karl May 1896. 

05. Mai 2017

 

Herausgeber:
Christian Heermann

 

Old Shatterhand lässt grüssen Literarische Reverenzen für Karl May
 

Mit einem Nachwort versehen von Christian Heermann

 

1992, Verlag Neues LebenGmbH, Berlin
201 Seiten, Ausstattung: gebunden, in der
Aufmachung der DDR-Ausgabe, kleineres Format (19.5x12.5 cm)

ISBN 3-355-01344-7

 

Christian Heermann hat mehrere Bücher über Karl May verfasst, als Autor oder Mitautor. Mit Winnetous Blutsbruder veröffentlichte er 2002 im Karl-May-Verlag eine aktualisierte Neuauflage seiner May-Biografie "Der Mann, der Old Shatterhand" war, die zu einem Standardwerk avanciert ist. (Inzwischen erschien eine nochmals aktualisierte Nachauflage.) Außerdem verfasste Heermann über 350 Zeitungsbeiträge über das Leben von Karl May und zahlreiche weitere über andere Abenteuerautoren.

In dem Buch sind Texte bzw. Textauszüge versammelt, bei denen die Autoren mehr oder minder unverblümt auf Karl May Bezug nehmen.

  • Zeitzeugnisse
  • Parodien-Parade
  • Faszination der Namen
  • Lyrische Zwischenspiele
  • Phantast und Phänomen
  • Geschmähter May
  • Von Adenauer bis Zuckmayer
  • Nachwort

02. Mai 2017

 

Herausgeber:
Karl Wollschläger

 

Karl May
Das Alterswerk

 

Ardistan und Dschingistan
(Manuskriptfassung, zwei Bände)

 

2005, Karl May Verlag, Bamber/Radebeul

Erster Band: Der Mir von Dschinnistan

546 Seiten, Ausstattung: gebunden, in der
Aufmachung der sogenannten  "Bläuen Ausgebe"

ISBN 3-7802-0650-1

Editorischer Bericht am Schluus des zweiten Bandes

 

Zweiter Band
2006, Karl May Verlag, Bamber/Radebeul 
Der Mir von Dschinnistan

1098 Seiten, Ausstattung in Leinwand gebunden, ISBN 3-7802-0651-X
Mit editorischem Bericht von beiden Bänden auf den Seiten 1015-1098

 

Dr. h.c. Hans Wollschläger, der Herausgeber und langjähriger .Mirarbeiter des Karl-Karl-May-Verlags durfte das Erscheinen dieses Buches, in das er bis zuletzt viel Zeit, Wissen und Energie investiert hat, leider nicht mehr erleben. Er verstarb wenige

Tage vor Drucklegung am 19. Mai 2007. 

Mitarbeiterin dieser "Kritischen Ausgabe nach Manuskripten war Franziska Schmitt (Nürnberg)

"Werk-Handschriften Karl Mays sind selten; fast nur aus der Alterszeit haben sie sich über die Gefährdungen eines ganzen Jahrhunderts hin erhalten. Dem Manuskript von »Ardistan und Dschinnistan« kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn es stellt eine Grund- und Urfassung dieses Romans dar, die nie im Druck erschienen ist und in der vorliegenden Edition erstmals erscheint.

Die folgenden Seiten zeigen Beispiele für Mays charakteristische Hand - und die Spuren fremder Hände, die, mitunter folgenreich, in den Text eingegriffen haben. Über Entstehung und Geschichte dieses Textes gibt ausführliche Auskunft der Editorische

Bericht, der den zweiten Band der Ausgabe beschließt." 


Für viele Leser und Kenner stellt der zweibändige Roman "Ardistan und Dschinnistan" die Krönung von Mays Lebenswerk dar. Von 1907 bis 1909 lief der Erstdruck als Fortsetzung in der Zeitschrift "Deutscher Hausschatz", 1910 erschien die erste Buchausgabe. Seinerzeit zeigte sich die Gemeinde der May-Fans eher irritiert. Der Erzähler hatte sich vom klassischen Abenteuerroman, als dessen Meister man ihn kannte (und bis heute kennt) abgewandt und wagte sich in neue Dimensionen. May machte Ernst: Hier ging es um Grundfragen der menschlichen Existenz, um Selbsterkenntnis, um den Weg zu einem höheren Dasein - eingekleidet in komplexe und schwer zu entschlüsselnde Symbolik. Hatte May in den Schlussbänden von "Im Reiche des silbernen Löwen" immerhin noch reale irdische Schauplätze für seine Reise ins Innere des Daseins gewählt, so führte er seine Leser jetzt in eine völlig fiktive, mystische Welt mit ihrer eigenen Geografie, Geschichte und Bevölkerung. Nicht umsonst zogen spätere Generationen Vergleiche mit Tolkiens Mittelerde.(Quelle: Karl-May-Verlag)

02. Mai 2017

 

Volker Griese:

 

Karl May
Chronik seines Lebens

 

2001, Verlag Husum

Taschenbuch

170 Seiten., broschiert,

ISBN 978-3-89876-015-7

 

In den letzten zwanzig, dreissig Jahren hat die Sekundärliterar zu Karl May fast schon inflationär zugenommen. 2005 erschien die fünf bändige Chronik (plus Begleitbuch) von Sudhoff/Steinmetz im Karl-May-Verlag. Inzwischen sind weitere Bücher zum Thema erschienen. Allein meine Sammlung umfasst um 100 Werke. Viele sind durch die Karl-Mai-Forschung überholt, viele wiederholen sich in ihrem Inhalt.

Der Autor, Volker Griese,(*1965) beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Literatur und Geschichte Schleswig-Holsteins und Biografien von Autoren, darunter auch Karl May. Griese. 2002 hat er im Rahmen der Historisch-Kritischen-Ausgabe die beiden Bände "Briefe" (Abteilung  8) veröffentlicht. 

Diese Chronik - die aus der Arbeit des Autors mit Karl Mays Briefen entstanden ist - zeichnet das Leben des Schriftstellers in kurzen, klaren Fakten. So ist das Werk zu einem handlichen, zuverlässigen Nachschlagewerk geworden. , vor allem auch durch eine Auswahl an Selbstzeugnissen von Karl May. 

16. April 2017

 

Karl May

 

Der Waldkönig

 

Treptower Verlagshaus, Berlin

1990, 1. Auflage, 139 Seiten

ISBN 3-7303-0615-4

 

Herausgegeben mit einem Nachwort von Christian Heermann. Grundlage dieser Ausgabe ist die 1879 in den Zeitschrifen "Alt-Deutschland!" sowie "Für alle Welt!" veröffentlichte Erstfassung.

 

Das Treptower Verlagshaus (einst ein DDR-Verlag)  veröffentlichte kurz nach der Wende in den Jahren 1990 und 1991 neben einem Karl-May-Kalender drei Taschenbücher mit May-Texten, versehen mit Nachworten von Christian Heermann: Dr Waldkönig, Abenteur in Sachsen (enthält "Die Rose von Ernstthal" und "Wanda") und Abenteuer im Erzgebirge (enthält "Der Giftheiner" und "Des Kindes Ruf"). (Quelle Karl-May-Wiki)  Ein zweites Taschenbuch aus der gleichen Reihe - Abenteuer in Sachsen (unten links) - ist bereits in meiner Sammlung. Es fehlt noch "Abenteuer im Erzgebirge". Wer ein Angebot hat, kann sich hier melden. Ich freue mich. Den relativ seltenen Kalender aus dem Jahr 1992 aus dem gleichen Verlag (unten rechts) besitze ich hingegen.


15. April 2017

 

Quartett mit 32 Karten
ASS - 70er Jahre

 

So lebten die Indianer

 

Altenburg Stralsunder Spielkarten
Spielkartenfabrik, 7022 Leinfelden bei Stuttgart

 

Bilder (Farbfotos) zum Teil von den Karl-May-Festspielen in Bad Seegeberg, aber nicht speziell bezeichnet. Thematisch den Bereichen zugeordnet.

Es gibt auch in meiner Sammlung Objekte, die nicht direkt mit Karl May zu tun haben, aber doch in die Sammlung gehören, weil sie lein Thema der Karl-May-Welten aufgreifen und repräsentativ darstellen. 

So Bücher, Spiele, Figuren etc. im Bereich der Indianistik.

So auch dieses sehr schöne Quartett, welches in Bild und Text das Leben der Indianer beschreibt: Kampf, Waffen, Arbeit, Häuptlinge, Gebräuche, Lager, Indianerkinder und Alltag. Das Quartett ist eine Ergänzung zu den vielen Quartetten, die direkt mit Geschichten (und Filmen) von Karl May zu tun haben.<

12. April 2017

 

Hans Christoph Buch

 

Wie Karl May Adolf Hitler traf und andere wahre Geschichten

Old Shatterhand lässt grüssen

 

2003, Eichborn Verlag, Frankfurt a. Main Hardcover, 207 Seiten
ISBN: 3-8218-0728-8
Deckelbild: Christiane Hahn

 

Der Ansatz dieses Buchs - eigentlich ein Roman - ist faszinierend. Dazu der Klappentext: "Der mittellos in einem Männerwohnheim hausende Kunstmaler Adolf Hitler sucht den der Hochstapelei bezichtigten Schriftsteller Karl May heim; eine hochkorrekte deutsche Sozialistin aus der DDR verliebt sich in dien flamboyanten Freiheitskämpfer Che Guevara, der russische Schriftsteller Michael Bulgakov geht ans Telefon und am anderen Ende der Leitung meldet sich Joseph Stalin."

Es mag Karl-May-Fans irritieren, zumal wenig belegt ist, wie Adolf Hitler zu Karl May und seinem Werk stand: "Als Karl May am 22. März 1912 im Wiener Sofiensaal seinen Vortrag "Empor ins Reich der Edelmenschen!" hielt, lebte Hitler als arbeitsloser Kunstmaler in Wien. Ein Besuch Hitlers bei Karl Mays Vortrag ist allerdings unbewiesen; wird aber von Biografen beider Männer gelegentlich angenommen.

Hitlers Protokollführer Dr. Henry Picker erwähnt folgende Begebenheit aus Hitlers Jugend: 'Schon in der ersten Realschulklasse blieb Hitler 'sitzen', die anderen drei schaffte er zum Teil nur mit Wiederholungsprüfungen. Auch 32 Stockhiebe seines Vaters brachten keine Besserung; er rekapitulierte Karl May und brachte den Vater durch lautes Mitzählen der einzelnen Schläge aus dem Konzept." (Karl-May-Wiki"

Aus der Nachbemerkung des Autors: "Die in diesem Buch versammelten Geschichten haben sich so oder ähnlich zugetragen: Sie sind wahr, soweit Geschriebenes Wahrheit für sich beanspruchen kann - nicht im Sinne exakter Geschichtsschreibung, sondern im Sinne der Literatur, die den Geschichtsprozess zur Kenntlichkeit hin entstellt. Totalitäre Diktatoren wie Stalin oder Pol Pot und andere historische Akteure erscheinen unter ihren richtigen Namen; andere im Text vorkommende Namen wurden, um Missverständnissen vorzubeugen, verändert oder unkenntlich gemacht. Ähnlichkeiten mit realexistierenden Personen 

waren und sind vom Autor nicht beabsichtigt. 

Von Dontworry - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
Von Dontworry - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Das Spannungsverhältnis von Fiktion und Realität lässt sich nicht ungestraft auf den einen oder anderen Pol reduzieren. Aber wer sich für die realen Vorlagen und politischen Hintergründe der Geschichten interessiert, der sei auf mein Buch «Blut im Schuh» verwiesen, erschienen in der Anderen

Bibliothek des Eichborn Verlags.

Über die Begegnung von Adolf Hitler mit Karl May informiert Brigitte Hamanns Monographie Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators, die 1996 im Münchner Piper Verlag erschienen ist; dort weitere Literatur."

06. April 2017

 

 Historisch-kritisch Werkausgabe

 

Durch die Wüste

Kar Mays Werke IV,1

 

Herausgegeben von
Florian Schleburg,
Karl-Eugen Spreng und
Joachim Biermann


2016, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul

Hardcover, 615 Seiten
ISBN: 978-3-7802-2051-6

 

Zu der Historisch-kritischen Ausgabe:
Diese Reihe, an der nun schon viele Jahre gearbeitet wird, ist vor allem bei Sammlern, Germanisten und Werkinteressierten gefragt, weniger bei denen die klassischen "grünen Bände" und die illustrierten Ausgaben weit beliebter sind, zumal die klassische Ausgabe beim Verlag zu 19.90 Euro angeboten wird, während die historisch-kritische Ausgabe 39.90 Euro kostet.

Inzwischen ist aus der gleichen Abteilung (Reiseberichte) bereits ein weiterer Band, Orangen und Datteln (IV/24) erschienen. Gerade dieser Band zeigt die Notwendigkeit und Einmaligkeit der historisch-kritischen Ausgabe, weil hier der grösste je erschienene editorische Bericht angefügt werden konnte. 

Die ganz Ausgabe - soweit schon veröffentlicht - umfasst jetzt mehr als 80 Bände. Allein schon diese Ausgabe repräsentiert eine stattlich Karl-May-Sammlung. In meiner eigenen Sammlung diese Werkausgabe fehlen - bis heute - 25 Bände. Es sind also rund 70 Bände vorhanden, davon - siehe "Durch die Wüste" auch die zweite Auflage. 

Der Herausgeber Joachim Biermann schreibt: "     Für das Auffinden relativ entlegener May-Veröffentlichungen ist das Internet mittlerweile fast unverzichtbar geworden: Immer mehr alte Zeitungen und Zeitschriften werden dort faksimiliert veröffentlicht. Nicht immer erübrigt das allerdings die Kontaktaufnahme mit der Bibliothek oder dem Archiv, in dem das Original steht, weil manches Mal für die HKA zusätzliche Informationen einzuholen sind. 

Werfen wir den Blick nach vorn. Die Vorbereitung der Bände Im Lande des Mahdi II und Auf der See gefangen hat mittlerweile gute Fortschritte gemacht, und ich hoffe sehr, dass wir mindestens einen davon noch im Laufe des Jahres 2017 herausbringen können. Auch weitere Bände sind in Arbeit und unterschiedlich weit gediehen. Wir können aber mit Zuversicht davon ausgehen, dass auch in der zu überblickenden Zeit nach 2017 jährlich weitere Bände herauskommen werden, zumal in letzter Zeit mehrere neue Mitarbeiter als Bandbearbeiter oder -herausgeber dazugestossen sind. "