Gastronomie (Kulinarik)

04. März 2017

 

Gastronomie:

  

Junge Gastronomie in der Rosenstadt  Rapperswil 

 

von Wolfgang Fassbender in der Rubrik "Nachgewürzt"
Bellevue NZZ - kochen und geniessen

Das Hotel "Jakob" (mit Restaurant) an bester Lage am Hauptplatz hiess einst "Freihof" und war für viele Rapperswiler ein kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt. Hier wurden vor fünfzig Jahren die ersten Aktionen ausgeheckt, um den Platz autofrei zu gestalten. Inzwischen ist er wirklich auftofrei und der "Freihof" inzwischen zum "Jakob" umgetauft. Soeben wurde "Jakobs Esszimmer" im Gourmet-Führer der NZZ sehr gut besprochen. Wertung hier lesen!

Foto: Andreas Laible / HA / A.Laibl
Foto: Andreas Laible / HA / A.Laibl

5. Januar 2016

  

Aufgeschnappt im

Hamburger Abendblatt vom 13. Juni 2015

 

Wie mir die Gourmetkolumne von         Jürgen Dollase auf den Magen schlägt
                                     
von Hellmuth Karasek

 

(Der Autor dieser brillanten Kolumne zum Thema Essen und Gourmetkritik ist  am 29. September 2015 gestorben. Den Text hat er rund drei Monate vor seinem Tod im Hamburger Abendblatt veröffentlicht.)

 

Das Thema Essen - der ganze Bereich "Gourmet" - kommt auf dieser Website sträflich zu kurz. Dabei hat Wein - im Sinn von Food-Pairing - unglaublich viel mit Essen - oder sagen wir besser: mit Tafelfreuden zu tun. 

Wolfgang Fassbender
Wolfgang Fassbender

Mein Freund, Wolfgang Fassbender, selber Wein- und Gourmet-Autor, hat mich auf diese Kolumne von Hellmuth Karasek aufmerksam gemacht: "Besser könnte ich es auch nicht sagen." 

Darum lasse ich hier den deutschen Journalisten, Buchautor, Film und Literaturkritiker und Professor für Theaterwissenschaft postum zu Wort kommen:

 

"....Aber es kommt noch besser, noch verschmockter: "Eine Überraschung ist sicherlich das fetthaltige Milchkuhfleisch, das am Tisch auf einem heißen Stein kurz geschmolzen wird, um dann strikt regional mit Raalter Spargel in verschiedenen Zuständen, krossen Kartoffelstreifen und Pilzen einen im besten Sinne klassischen Auftritt zu haben …".

Und dann, um mit Bayreuth und dem "Lohengrin" zu sprechen und zu singen:, " … naht vom Himmel eine Taube": "Nach ähnlichen Mechanismen funktioniert auch die prachtvolle Taube mit Sternanis (wie nach dem Stern-Anis oder Ster-Nanis, wie früher Blumento-Pferde respektive die Blumentopf-Erde) und einer Haselnuss-Innereien-Kombination, vor allem aber dann einem leicht gebundenen Kohlrabisaft aus der fermentierten Abteilung, der nicht nur wieder das Spektrum radikal öffnet, sondern auch noch auf Anhieb zutiefst süffig schmeckt.

Da hilft es nichts, da kann ich nur nach der Currywurst und der sauren Gurke greifen."

 

Die vollständige Kolumne ist hier zu lesen