Nachlass Willi Olbrich - Dritter Teil

Bereits wird hier der dritte Teil des Nachlasses von Willi Olbrich vorgestellt.
Zum 1. Teil geht es hier (bis Oktober 2016)

Zum 2. Teil geht es hier (vom Oktober bis 2. Januar 2017)

15. Februar 2017

 

Ende der Besprechung und Einordnung jenes Teils der Sammlung von Willi Olbrich, den ich in meine Sammlung aufgenommen habe. 

 

Mit diesen beiden Videos schliesse ich diese Rubrik ab. Von den verschiedenen Karl-May-Ausgaben habe ich so gut wie nichts übernommen. Teilweise wurden sie anderweitig vergeben oder sie landeten im Brockenhaus. Da sozusagen alle verschiedenen Buchausgaben (zumindest teilweise) bereits in meiner Sammlung sind, habe ich mich auf Sekundärliteratur, auf ausländische Ausgab en und auf Exotisches rund um Karl May beschränkt (sonst platzt meine Sammlung, die schon ca. 4'000 Exponate hat, aus allen Nähten).

Seit dem 25. Oktober habe ich bis heute immerhin rund 150 verschiedene Sammlerstücke (zum Teil mehrere von der gleicher Art) vorgestellt und besprochen.

Diese Sammlungsergänzung ist  auf meiner Website (Sammlerfreak.ch) abzurufen und einzusehen.

15. Februar 2017

 

VHS - Querschnitt vom 16. Kongress der Karl-May-Gesellschaft

im September 2001 in Luzern und auf der Rigi 

 

Der Mitschnitt - vor allem diverster Reden - ist sicher nicht perfekt und tonlich ab und zu schwierig zu verstehen. Doch es ist ein Dokument über den bisher einzigen KMG-Kongress in der Schweiz. Für diesen Kongress (der aller zwei Jahre stattfindet) haben sich die Karl-May-Freunde der Schweiz mit einem Video beworben, das ich zwar gesehen habe, aber noch nicht auftreiben konnte. Es fehlt noch in meiner Sammlung. Stattdessen habe ich jetzt dieses Zeitdokument vom Ablauf der Veranstaltung. Ich werde es - sobald es auf DVD überspielt ist - hier (via YouTube) einstellen. Jetzt ein paar Impressionen aus dem Film. 

Zu dieser Veranstaltung gibt es einen etwas sarkastischen Bericht in der Weltwoche Ausgabe 39/2001, der hier abrufbar ist.

Ein zweites Video (ebenfalls VHS) wurde von Willi Olbrich gestaltet uns besprochen. Es handelt sich um einen Vortrag mit Bilddokumenten zum Thema Karl May und seine Heimatstadt Hohenstein-Ernstthal.

Wann und aus welchem Anlass das Dokument entstanden ist, weiss ich nicht. Doch der Hobby-Historiker Willi Olbrich hat sehr gut und präzis gearbeitet, Auch hier ein paar wenige Printscreens.

14. Februar 2017

 

VHS - Auftritt von Willi Olbrich
im Lokalfernsehen von Wil
am 13. Juni 1990 Länge ca. 10 Min.

Der  noch "junge" Willi Olbrich hat die Sendung "Sammeln" auf das Format VHS aufgenommen. In dieser Sendung kam der Indianer-Kenner und Karl-May-Freund als Gast im Studio zu Wort.

Das Video - das heisst der Ausschnitt mit Willi Olbrich - werde ich in den nächsten Wochen (zusammen mit anderen Videos) auf DVD überspielen. Das die Bilder nicht ganz deutlich sind, liegt an der Video-Technik, die vor 27 Jahren eben noch nicht so ausgefeilt war wie heute. Diese VHS - in der sich Willi Olbrich nicht zu Karl May äussert, sondern von seinem Interesse an Indianistik, ist sehr interessant. Ich werde es deshalb - sobald auf DVD überspielt - via YouTube hier auf meine Websote stellen. Bis es soweit ist: noch ein paar Standbilder.

12. Februar 2017

 

Konvolut von Postkarten (17)

 

Postkarten rund um Karl May

 

(ganz unterschiedlichen Motive und aus unterschiedlichsten Zeiten, neu und beschriftet) 

 

Die gute alte Postkarte ist Digital geworden. Mit speziellen Apps lassen sich heute beliebig viele Sujets, persönliche Bilder, einmalige Karten postalisch verschicken. Die uniformierte Postkarte wird allmählich zur Rarität. Hier eine Popurri  dieser fast schon antik anmutenden Zeitdokumenten. 

09. Februar 2017

 

CD

Hörspiel: 

 

Winnetou

 

Hörspielfassung: tba

Regie: Joseph Offenbach

Erstveröffentlichung: 1962 

Von dieser Serie gibt es 11 Hörspiele (Label: Karussel und Univers AC), die in den 60er Jahre entstanden sind und vorher nur auf  LP und MC veröffentlicht verlffentlicht wurden. Die CDs sind noch immer im Karl-May-Verlag erhältlich.

"Diese legendäre Hörspieladaption nimmt den Hörer ganz und gar gefangen und lässt ihn mit atemloser Spannung miterleben, wie die Apachen nach dem Tode Klekih-petras auf Rache an den Bleichgesichtern sinnen, Old Shatterhand diese aber durch seinen Mut vor dem Marterpfahl bewahren kann und schließlich sogar Winnetous Vertrauen gewinnt."

Old Shatterhand:    Volker Brandt

Winnetou:                 Charles Brauer

Intscvhu-tschuma:   Benno 'Gellenbeck

Rattler:                       Reinhard Bros

Dick Stone:                Immo Kronenberg

Sam Hawkens           Joseph Offenbach

weitere Mitglieder der Hamburger Bühnen

Regie: Joseph Offenbach

Tatsächlich gibt es recht viele Hörspiele - jetzt auch auf CD. Einen sehr guten Überblick und eine umfassende  Orientierung erhält man auf der Website Karl-May-Hörspiele. Da sind nicht weniger als 421 Produktionen, 176 Label, 1363 Versionen, 1378 Personen, 1147 Bilder, 412 Rezensionen zu finden. Allein die Hörspiele zu Karl May würden eine stattliche Sammlung ergeben.

07. Februar 2017

 

Europas Indianer

22 Kunstkarten

 

Regenbogenverlag Zürich

 

Karten mit Jahreszahl: 1980

15x11cm, 66 Postkarten, 22 Sujets und Leporello mit Begleittext von Theo Ruff

 

Mit den Signet von Incomindios Schweiz

Internatonales Komitee für die Indianer Amerikas

 

 

"Die Geschichte der europäischen Indianermalerei, d.h. der Kunst, India-

ner abzubilden, ist ein einziger Vergewaltigungsakt. Nicht die wirklichen,

sondern imaginäre Indianer, Wunsch- und Angstprojektionen aus dem ei-

genen Kulturkreis, bevölkern die Bilder. Monstren (auf den frühen Land-

karten), verkleidete Griechen, Indianerprinzessinnen, wilde Wilde, edle

und sterbende Wilde, Naturkinder, ein paar wirklich böse Wilde (Kanniba-

len, Skalpjäger l), Indianer als Ausstellungsobjekte, als Zigarren-Marken-

zeichen und Flipperkastenschmuck. Ein Bubentraum!"

The Mohawk Chief 1775-1776
Gemälde von George Romney (1734-1802)

König der Maquas (1710)

Bild von Jean Simon (nach John Verelst)

Der Maler im Indianerzelt (1822/25)
Aquarell von Peter Rindisbacher (1806-1834)


"Diese Postkarten-Serie bringt eine Auswahl von Werken der europäischen

Indianermalerei. Dabei wurde unter Hunderten von Bildern ausgewählt,

mit dem Gedanken, ein repräsentatives Puzzle der verschiedenen Stereo-

 

typen und Motive zusammenzulegen." "

Mohave-Indianer (1858)

Aquarell von Balduin Möllhausen (1825-1905)

Les Natchez (1824-1835)
Öl auf Lerinwand von Eugène Delacroix


06. Februar 2017

 

Taschenbuch im Kleinformat

 

Dagmar Schäfer:

 

Karl May                                            

Zwischen Traum und Wirklichkerit

 

BuchVerlag für die Frau

 

2007, Abmessungen:6,2 x 9,5 cm

Bindung:gebundenISBN:978-3-89798-202-4

Gebunden,  28 Seiten, mit sw-Fotos und Farbillustrationen
ISBN  978-3-89798-202-4

 

2007 feierte der geniale Reise- und Abenteuerschriftsteller Karl May seinen 165. Geburtstag. Viele von uns sind mit Winnetou, Old Shatterhand, Surehand, Wabble & Co. aufgewachsen. Die Jüngeren kennen sie vor allem aus den erfolgreichen Filmen und wissen vielleicht nicht einmal, dass der Erfinder all dieser Figuren und Abenteuer Karl May war, ein armer Webersohn aus Hohenstein-Ernstthal. Er träumte sich mit seinen Erzählungen vom Erzgebirge bis ins ferne, unbekannte Amerika oder in den Orient, aus dem tristen Alltag in eine bunte Welt der Phantasie.

Doch auch die Ernstthaler und später Radebeuler Wirklichkeit war ereignisreich, Karl May gewann Freunde und unzählige Fans, rief aber auch Neider auf den Plan. Unsere kleine Biographie begleitet Karl May von den bitteren Jugendjahren über den Aufstieg zum bejubelten Schriftsteller bis zum Absturz in die Realität. Abgerundet wird dieses bewegte Lebensbild mit Zitaten von Schriftstellerkollegen über Karl May und sein Werk, mit Illustrationen und Zitaten aus seinen Büchern.

05. Februar 2017

 

DVD

 

Der letzte Ritt des Häuptlings
Indianer auf den Spuren ihrer Ahnen                                                  (Dokumentarfilm)

 

Ein Film von Udo Lielischkies

 

Ein privater Video-Mitschnitt der Sendung vom 29. Dezember 2007 auf Phoenix. Der Dokumentarfilm wurde auf verschiden Sendern immer mal wiede ausgestrahlt. Zum Beispiel auch auf 3SAT am 09. März 2015. Die Aufnahme trägt durchgehend das Logo von Phoenix und ist eine Aufnahme ausschliesslich für Sammler.

Die Dokumentation hat auch nichts mit Karl May zu tun. Sie ist dem Bereich Indianistik zuzuordnen, oder wie man heute sagt, der Erforschung indigener Völker (um sich ja nicht dem Vorwurf des Rassismus auszusetzen).

Der Dokumentafilm ist ein eindrückliches Dokument, wie bis heute Nachkommen der Indianer-Stämme um ihre Identität kämpfen 

(Bild: Screenshot)
(Bild: Screenshot)

Es ist bitter kalt in Wounded Knee, 150 vermummte Reiter vom Stamm der Oglala haben mit ihren Pferden einen großen Kreis gebildet. Zum dumpfen Dröhnen der Powwowtrommel singen die Lakota-Indianer ein Gebetslied. Dann reiten alle langsam zum Massengrab hinauf. Von genau dieser Stelle aus schossen am 29. Dezember 1890 Soldaten der 7. US Kavallerie auf über 350 zuvor entwaffnete Indianer - die Vorfahren dieser Reiter. Im weiten Umkreis lagen tote Indianer, vorwiegend Frauen, Kinder und Alte, aber auch der legendäre Häuptling "Big Foot".

(Screenshot)
(Screenshot)

04. Februar 2017

 

Karl May Spiele
Hohenstein-Ernstthal

2006 - aufgeführt am

Stausee Oberwald

 

DVD von Uwe Gleissberg
(Amateurvideo)

 

Es ist das Dokument einer Aufführung aus dem Jahr 2006, zum Teil schlechter ton, zum Teil bescheidene Kameraführung.Als Dokument aber sehr interessant, da die ganze Aufführung aufgezeichnet ist. Aus dem Jahr 2004 gibt es auf YouTube eine viel bessere Aufnahme mit professionellem Sprecher und einer anderen Inszenierung, aber am gleichen Ort, im gleichen Rahmen. 


Die Karl-May-Bühne am Stausee Oberwald ist eine ehemalige Frelichtbühne in Hohenstein-Ernstthal, auf der zweimal Winnetou I zur Aufführung gekommen ist.: 2004 und 2006. 

Der Spielort wurde ab 1997 zu einer "Karl-May-Erlebniswelt am Silbersee", eine Art Erlebnis- und Freizeitpark, zu dem die Westernstadt Charlytown und das Indianerdorf "Indian Valley" und die spätere Freilichtbühne gehörten. In Charlytown befanden sich ein kleines Museum mit einer Western- und Indianerausstellung und einem Andenken-Shop und Charly's Saloon. 2002 wurden Westernstadt und Indianerdorf durch einen Brand zerstört.

Im Sommer 2004 wurde die Freilichtbühne aufgebaut und erstmals vom Tourneetheater Comedia Saxonia bespielt. Eine Wiederaufnahme von Winnetou I war im folgenden Jahr nicht möglich, jedoch 2006.

Übersicht der Spielzeiten

Jahr Aufführung Hauptdarsteller Hauptdarsteller Besucher
2004 Winnetou I WinnetouThomas Schulze Old ShatterhandJethro D. Gründer 3.200
2006 Winnetou I Winnetou: Tom Mayor alias Thomas Schulze Old Shatterhand: Gerd Wehmann 3.200

Regie führte 2004 Herbert Graedtke, 2006 Eberhard Görner.

Wegen verschiedener Schwierigkeiten blieb die Fortsetzung des Spielbetriebs zunächst offen. Im Augenblick laufen Bestrebungen, die Karl-May-Spiele wieder aufzunehmen


03. Februar 2017

 

Karl May Haus

 

Information Nr. 21 und 23 
2008 und 2010

 

Die Karl-May-Haus Information ist eine vom Wissenschaftlichen Beirat Karl-May-Haus herausgegebene Schriftreihe. Die aktuelle Ausgabe und das Archiv können hier aufgerufen . werden. Im Augenblick ist Nummer 31 "Von Urgrossvätern, Rechtsfällen und anderen Korrespondenzinhalten"  aktuell. 

Die beiden Ausgaben hier sind also schon neun und sieben Jahre alt  und beim Karl-May-Haus noch bestellt werden. Zwei Nummern (Nr. 9 und Nr. 11) sind vergriffen und bestenfalls antiquarisch noch zu finden. . 

 

Heft 21, 2008 [86 Seiten)

  • Das aktuelle Foto: Gerhard Klußmeier und Hainer Plaul mit ihrer Bildbiografie “Karl May und seine Zeit” (5.10.2007)
  • Christian Heermann: Zesewitz aktuell [Editorial]
  • Hans-Dieter Steinmetz: Karl Mays Wohnsitze in Hohenstein-Ernstthal. Weitere Ergebnisse der Architekturzeichnungen-Recherche
  • Hainer Plaul: Wo wohnte Familie May im “Selbmann-Haus”? Eine Bildinterpretation
  • André Neubert / Marina Palm: Heinrich August May – Webermeister zu Ernstthal
  • Hainer Plaul: Zur Frage der Wohnquartiere des Münchmeyer-Redakteurs Karl May
  • Hainer Plaul: Karl May und sein Büchsenmacher
  • Hans-Dieter Steinmetz: Aus alten Blättern (2): Eberhardt’s Allgemeiner Polizei-Anzeiger (1869)
  • Hans-Dieter Steinmetz: Bibliographisches (4): “Spuren im Sande” (Die Gum) in der “Katholischen Volkszeitung”, Berlin 1892
  • Bernd Arlinghaus: Eine seltsame Fantasia. Zwei kritische Anfragen an Karl Mays “Babel und Bibel”
  • Kerstin Orantek / Henry Kreul: Karl-May-Aufführungen in Hohenstein-Ernstthal
  • Christian Heermann: Blicke über Ländergrenzen (9): The Cowboy Hall of Fame. National Cowboy and Western Heritage Museum – 1700 N.E. 63rd Street, Oklahoma City, OK
  • Günter Neubert: Wie ich Karl May das zweite Mal begegnete
  • Dieter Sudhoff: Vom “Literaturidioten” Heinz Stolte. Eine Biographie über den Nestor der Karl-May-Forschung
  • Hans-Dieter Steinmetz: Trauer um Dieter Sudhoff
  • Hartmut Schmidt: Zum Gedenken an Klaus-Peter Heuer
  • Gerhard Klußmeier: Über den Teller-Rand geschaut
  • Eine Karl-May-Grundschule in Hohenstein-Ernstthal
  • Lutz Krauße: Erfolgreicher Start ins neue Schuljahr
  • Gedenktafel für Richard Plöhn
  • Neues um das Karl-May-Haus
  • Das historische Foto: Karl-May-Geburtshaus (August 1982; Teilaufnahme betr. Hausnummer)

Heft 23, 2010 [76 Seiten)

  • Das aktuelle Foto: Haustür mit Buschgespenst-Motiv in Ernstthal [Gerhard Klußmeier]
  • Kerstin Orantek: “Der Leser soll mich so kennen lernen, wie ich bin, mit allen Fehlern und Schwächen, nicht aber wie der Redakteur mich zustutzt.” [Editorial]
  • Gerhard Klußmeier: Illustrationen zur Biografie Karl Mays
  • Kerstin Orantek: Brote und Biografien
  • Hans-Dieter Steinmetz: Bilder aus dem Nichts. Klara Plöhn als Fotografin – in Arenzano
  • Hans-Dieter Steinmetz: Jerusalem-Souvenirs eines Junglehrers. Karl Mays Gästebucheinträge in Fast’s Lloyd-Hotel
  • Hans-Dieter Steinmetz: Kisch hört Sättler. Unbekannte Kisch-Rezension aus dem Jahr 1910
  • Wolfgang Hallmann: Die Karl-May-Straße in Hohenstein-Ernstthal blieb die Karl-May-Straße
  • Wolfgang Hallmann: Wie das Karl-May-Haus unter Denkmalschutz kam
  • Hans-Dieter Steinmetz: Weiteres Beiratsmitglied im “Kürschner”
  • Red.: Nachruf [auf Manfred Hecker]
  • Wesselin Radkov: Ein Leben für Karl May und für die Freunde [Nachruf auf Manfred Hecker]
  • Christian Heermann: Parteilosenaktiv der Kreisleitung [Nachdruck]
  • André Neubert: Neues um das Karl-May-Haus
  • Das historische Foto: Haus Altmarkt 2 in Hohenstein, Wohnung Karl Mays 1880-83 (zwischen 1900 und 1910)

02. Februar 2017

 

Karl-May-Ausstellung

 

Museum für Völkerkunde
Wien

 

1. April 1949 bis
30. September 1949

 

Im Selbstverlag des Museums für Völkerkunde Wien (Neue Hofburg)

47 Seiten, broschiert

 

Es handelt sich hier um eine der ersten Karl-May. Ausstellungen nach dem Krieg und damit auch um eine der ersten Veröffentlichungen aus dieser Zeit. Es ist kein Ausstellungskatalog, im üblichen Sinn, vielmehr eine kleine Sammlung von Aufsätzen zu den verschiedenen Themen rund um Karl May. Man spürt: es geht vor allem um eine neue Akzeptanz des Schriftstellers und seiner Werke. 

Auf zwei Seiten werden die Vitrinen und Schränke der Ausstellung charakterisiert und deren Inhalt rudimentär aufgelistet. Es sind 16 verschiedene Schaukästen und ein  "Schausaal" mit dem Thema "Prärie-Indianer". Ein einmaliges und aufschlussreiches Dokument, vergleicht man es mit dem heutigen Aufwand bei ähnlichen Ausstellungen: bescheiden. 

 

Besonders interessant  sind die Auswahl der Themen, aber auch die beiden Zitatensammlungen: Beachtenswerte Aussprüche Karl Mays über Vlkerfrieden und Rassenwahn (rechts)  und einige Urteiler über Karl May, die von Persönlichkeiten stammen, welche damals (1949)  in der Nachkriegszeit das kulturelle Leben weitgehend prägten. (Auszug unten) Auf der Umschlagseite schliesslich werden neun Jugendbücher empfohlen, die im Verlag Carl Ueberreuter, Wien, erschienen sind. Berühmte Bücher von Cooper bis Swift, Bücher, die heute noch gelesen werden.

 

Aufsätze von:

Prov. Dr. Bleixchsteiner
Prof. Dr. Demel
Ing. Ludwig Patsch
Dr. Heinz Grill

Dr. Franz Cornaro


01. Februar 2017

 

Romanheft

 Gefahren und Abenteuer 


Karl May

 Joe Burkers, das Einaug

 

Zürich: Prärie Editors   1947

55 Rappen, 40 Seiten, 12x15,5cm

 

Dieses kleine Heftchen mit ganz einfachem Druck (Schreibmaschine) und zum Teil schlechtem Papier ist in doppelter Hinsicht interessant. Die Serie umfasst nur sechs Titel, hier die Nummer 5 mit dem Titel "Joe Burkers, das Einaug" (von Karl May)
Weitere sieben Titel werden auf der Rückseite der Ausgabe angekündet, nämlich Halbblut, Trügendes Gold, Der weisse Desperado, Die beiden Tramps, Am Stillen Ozean, der Kiang-Lu, Der Girl-Robber und  Die Tigerbrücke, mit dem Versprechen. "die Sammlung wird fortgesetzt! Alle 14 Tage erscheint eine Nummer". Weiter als bis zur Ausgabe 6 ist es wohl nicht gekommen. Hier die Angaben.,

Interessant ist aber auch die Geschichte, der Erzählung, die heute nicht mehr in den Gesammelten Werken enthalten ist. "Joe Burkers" ist die Titelfigur dieser Erzählung, die aus den Texten von "Die Both Shatters" und "Ein Oelbrand" (erster Teil) 1916 von Euchar Albrecht Schmid zusammengestellt und im Band 38 "Halbblut" bis Auflage 1582. Tausen (1992) enthalten war. 

 

In der Neufassung wurde der "rote Olbers" zu "Joe Burkers". "Old Shatterhand" wurde in "Old Firehand" umgearbeitet, wodurch aus der Ich-Erzählung ein in der dritten Person geschriebener Text entstand. Außerdem wurden weitere Personen, die ursprünglich nicht vorkamen, hinzugefügt: Old Zach (anstelle der Both Shatters), Jack Hopkins, Ned Gourd und Ned Knife. (Quelle: Karl-May-Wiki)

31. Januar 2017

 

Postkartenset:

 

Indianer Museum Radebeul

 

 

10 zum Teil farbige Postkarten
in einem Umschlag mit ein einem ausführlichen Text zur Geschichte des Indianermuseums.

 

Autor: Dr. phil. Pweter Nasumann

 

Das ganze Set ist zwei mal vorhanden

1971 und 1974 erstellt. 
Es ist der gleiche Text auf beiden Sets, nicht aber genau die gleichen Karten. In der jüngeren Ausgabe sind es nur noch 9 Karten, dafür die meisten farbig. 

 


30. Januar 2017

 

Magazin für Indianistik

 

Kalumet

Ausgaben:
1973 - 1 und 1974 - 2

 

Karl-May-Verlag, Bamberg

 

Die Zeitschrift existierte in dieser Form knapp zwei Jahren 1973-1975. Die Jahrgangsangabe in Heft 2 täuscht insofern, als "Kalumt" vorher von der Interessensgemeinschaft für Indianderkunde (IFI) herausgegeben wurde, dann aber eingestellt werden musste.

Der Karl-May-Verlag ist in die Lücke gesprungen und hat 1973 - nicht nahtlos - das neu gestaltete Heft lanciert. Im Verlag sind heute noch die Nummern 1 - 7 käuflich zu erwerben.Vorgesehen waren fünf Hefte im Jahr. Sie umfasstzen 48 Seiten und sind broschiert. 

In der Sammlung von Willi Olbrich waren Heft 1 und 2. Es sind jetzt die einzigen zwei Exemplar in meiner Sammlung. Für die "Karl-May-Sammler" steht der Bereich der Indianistik nicht im Zentrum, auch wenn es durchaus Berührungspunkte gibt, vor allem durch da Indianer-Museum in Radebeul, das es nicht geben würde, hätte nicht Patty Frank, der Indianerfreund und Sammler., seine umfassenden Bestände auf dem Gelände der Villa Shatterhand zu einem Museum ausgebaut (Blockhaus Villa Bärenfett - einst Wohnhaus von Patty Frank) Heute ist die Sammlung voll integrierter Bestandteil des Karl-May-Museums in Radebeul. 
Gerade in der Indianistik hat sich in den letzten Jahren viel getan. Der Umgang mit der von Abenteuerromantik umwobenen Geschichte der Indianer ist ein ganz anderer geworden. Die Auseinandersetzung um die ausgestellten Skalp in Radebeul ist bezeichnend für diesen Wandel. So auch die Umbeniennung des einstigen Indianermuseums in Zürich , das sich jetzt "Noma" (Nordamerika Native Museum)  nennt. Zeitschriften wie Kalumet - und die ganze Forschung - haben viel zu diesem Wandel beigetragen. 

28. Januar 2017

 

Programmhefte:

 

Karl-May-Fest

Ausgaben:
1994, 1995, 1999, 2003

 

Als Karl-May-Fest werden zu Ehren des Schriftstellers Karl May drei Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum sowie die Winnetou-Convention in Kroatien bezeichnet.

Die Bezeichnung "Karl-May-Fest" ist verwirrlich, da es kein geschützter Titel ist. So bezieht das letzte dieser vier Programmhefte auf eine Veranstaltung in Bamberg aus  Anlass 90 Jahre  Karl-May-Verlag-

Tatsächlich fand in diesem Jahr auch ein "offizielles" Karl-May-Fest statt, nicht in Bamberg, vielmehr in Bad Segeberg. 2007 war dann Schluss.  

Das Karl-May-Filmarchiv-Wien führt eine vergleichbare traditionelle Veranstaltung wie das Karl-May-(Film-)Fest "Bad Segeberg" durch. Es besteht die Möglichkeit, Stars und Sternchen aus der Karl-May-Filmzeit der 1960er-Jahre zu treffen.

Als „Karl-May-Fest“ werden auch die traditionel-len Karl-May-Festtage im Lössnitzgrund 
Radebeul bezeichnet, am langjährigen Wohnort Karl Mays. Es ist eine Art Volksfest, das sich seit 1991 alljährlich im Mai dem Thema rund um Karl May und Indianer gewidmet hat. Die "Winnetou Convention" in Kroatien gab es 2007 das erste Mal.  sie fand über Pfingsten an den Drehorten der Karl May-Filme in Starigrad-Paklenica unter Federführung der Produktionsgesellschaft Jadran Film und Teilnahme zahlreicher Mitwirkenden der Filme statt. (Quelle: Karl-May-Wiki) .

27. Januar 2017

 

Musikkassette (MC):

 

Karl May

Durch die Wüste


Label: Music,

Stereo, Seriennummer 1113

Produktion: Tobby Lüth

Regie: Tobby Lüth

Produktion: Schweiz

Produktionsdatum: 1971

Cover: Illustration (wie Fips Tyrolis)

Seite A: Ein Todesritt

Seite B: Vor Gericht - Die Strafe, Aufnahmefehler: Harald Eggers antwortet als "Alter Araber" und spricht dann den Text von Kara Ben Nemsi (eigentlich Wolfgang Jürgen) weiter:

Unter diesem Label wurden drei Hörspiele veröffentlicht: Der Schatz im Silbersee (1112), Durch die Wüste (1113) und Old Surehand (1111). Alle in der gleichen Aufmachung. Ob die Aufnahme identisch ist wie jene von Label "Fip Tyrolis" weiss ich nicht, jedenfall ist es der gleicher Produzent und die gleiche Regie: Tobby Lüth.

25. Januar 2017

 

Sammelbilder:

 

Die spannendsten Abenteuer aus den Erzählungen Karl Mays


Vertrieb: Margarinefabrik Ebhart & Herout, Wien (1954)
Beworbenes Produkt: Margarine
Bilderanzahl: 120
Bildformat: 10,3 x 7 cm
Serien: S1 – S6, S10, S12, S15, S18, S22, S24, S25, S27 – S29, S30, S33, S44, S45 in geänderter Reihenfolge

Es sind 71 Originalbilder vorhanden, nicht eingeklebt, ohne das Album, wie es hier rechts abgebildet ist. Es gibt eine ausführliche Dokumentaton zu diesen Sammelbildern, die vom Sammler Alexander Brandt zusammengestellt wurde. Die hier gemachten Angaben stammen aus deser ausgezeichneten Dokumentation.

"Nicht nur die herrlichen Bildmotive erfreuen den Sammler, sondern sein Augenmerk gilt auch den unterschiedlich gestalteten Bildrückseiten. Das Sammelbild hat sich als der Werbeträger etabliert und die Firmen transportierten auf den Rückseiten ihre Werbebotschaft, Bei Ebhart & Herout erkennt man innerhalb der fünf Albenausgaben gut die Veränderung der Produktpalette im Laufe der Jahre..

Beim ersten Band verzichtete Ebhart & Herout auf die Seriennummer und Bildnummer im Balken der Bilder. (siehe diese Reihe, oben) Diese Informationen wurden auf der Rückseite und erst ab Serie 21 auch im Balken angedruckt. Somit unterscheiden sich die Bilder von jenen der Firma Champignon. Es sind insgesamt 5 Bände erschienen."

Natürlich ist diese Reihe von Einzelbildern nicht volltändig. In der Regel aber in gutem Zustand und sauber, allrdings alt und offensichtlich gebraucht.

23. Januar 2017

 

Volker Griese

 

Karel May
Stationen seines Lebens

(Eine Chronologie seiner Reisen)
 

Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft
Nr. 104/1995

 

Die vorliegende Chronologie entstand nach einem unvollendeten Manuskript aus dem Jahre 1987 von Hansotto Hatzig.

 

mit viel Eintragungen (Bleistift) von Willi Olbrich - ofentsichtlich ein "Arbeitsexemplar".

 

Gehört zu den "Sonderhefte", der KMG,

Dabei handelt es sich um eine in unregelmäßiger Weise erscheinende Reihe von Abhandlungen und Hilfsmitteln der Forschung. Die Hefte können einzeln oder im Abonnement bezogen werden. Die erste Ausgabe erschien schon 1972 (Nr. 1). Inzwischen sind es 156 Nummern - viele der frühen Ausgaben sind längst vergriffen, die neueren sind bei der KMG noch zu beziehen. Nr. 104 ist vergriffen und nur noch antiquarisch zu finden. Viele der Hefte sind als digitale Fotokopien auf der Website der KMG abzurufen. So auch diese sonst vergriffene Ausgabe.

23. Januar 2017

 

Karel May
Ohnivá Puska

(streng übersetzt:
Feuergewehr)

 

Illustriert von: Zdeněk Burian,

Magnetpress  1991 Ausgabe von
"dálky", Prag

tschechisch, broschiert, 60 Seiten
Der Anhang Karikaturen verschiene Geschichten als Cartoons (schwarz weiss) auf ca 35 weitren Seiten, aber keine Karl-May-Geschchten.

 

Eine Serie im Format des Heftromans für "Spannung, Romantik, und Abenteuer."

Ich habe versucht herauszufinden, um welche Geschichte (oder Geschichten) es sich hier handelt. Mit mässigem Erfolg.

 

"Abenteuer von Dick Hammerdulla und Pitt Holberse eine jener weniger bekannten Geschichten, in denen der berühmte Apachenhäuptling auftaucht - Winnetou."

Wer etwas genaueres über den Text und die Zuordnung weiss, bitte hier melde

21. Januar 2017

 

Single

 

Pierre Brice

Ribanna
Ich steh' nicht allein

 

Decca
Gema, DET 379
Bestell.Nr. D 19557

1965

Musik/Text:Martin Böttcher

 

Die Schlagerplatte dürfte in noch heute in vielen Karl-May.Sammlungen sein. So auch längst in mener Sammlung. Hintegen ohne Umschlag. und dieser ist vor allem auch auf der Rückseite interessant, wegen des Textes und des Bildes vom jungen Pierre Brice. Die beiden Schlager sind auch auf andern Tonträgern verfügbar.. Hier die Rückseite,

Die ursprüngliche Erzählung wurde von Karl May 1879 für die Jugend umgearbeitet und in "Im fernen Westen" umbenannt. Diese Umarbeitung wiederum ging ohne größere Änderungen in "Winnetou II" ein. Die Figur der Ribanna selber war von den Umarbeitungen nicht betroffen.

Ribanna war die Tochter von Tah-scha-tunga, dem Häuptling der Assineboins. Sie wurde die Frau von Old Firehand und Mutter von Ellen (in "Old Firehand") bzw. Harry (Version "Im fernen Westen" und "Winnetou II"). Zum Zeitpunkt der Haupthandlung ist sie bereits tot und es wird nur in Rückblenden über sie erzählt.

»Sie war schön, wie die Morgenröte, und lieblich wie die Rose des Gebirges. Keine ... vermochte die Häute so zart zu gerben und das Jagdkleid so sauber zu nähen, wie sie, und wenn sie ging, ... so schritt ihre schlanke Gestalt wie die einer Königin über die Ebene und von ihrem Haupte floß das Haar in langen Strähnen fast bis zur Erde herab. Sie war ... der Stolz des Stammes«.Weißen und Winnetou verzichtete zugunsten seines Freundes auf sie.(Quelle: Larl-May-Wiki)

19. Januar 2017

 

Programm

 

Ronacher Verlag, München
Verlags-Programm 1984/85

 

in den Jahren 2002, 2004, 2006

 

Der Verlag - 1981 gegründet - hatte sich  sich auf klassische Indianderliteratur des 18. und 19.,  die Sekundärliteratur zur Abenteuer- und Unterhaltungslektüre und auf den historischen Hintergrund des literarischen Abenteuers spezialisiert.
Da taucht der Name Karl May natürlich immer wieder auf.
Einer der sichtigsten Autoren war auch der ausgezeichnete Kenner der Karl-May-Szene, Professor Siegried Augustin. Er war unter anderem auch Herausgeber des längst vergriffenen Bandes "Vom Lederstrumpf zum Winnetou", das heute auch antiquarisch kaum mehr - oder nur sehr teuer - zu kaufen ist Dabei handelt es sich um ein Grundlagewerk mit äusserst seltenem Bild und Kartenmaterial. Ein zweiter wichtiger Band - in Bezug auf Karl May - ist "Von Robinson zum Harald Harst". Dieses Buch ist im Kar-May-Verlag (und auch in Antiquariaten) noch immer erhältlich. Beide Werke - auch Schmidtkes Pseudonym-Spiegel - im gleichen Verlag erschienen - gehört in jede Karl-May-Sammlung. Leider hinterliess Willi Olbrich nicht mehr die Bücher, nur diesen interessanten, ausführlichen Verlagsprospekt. Der Verlag existiert nicht mehr.


18. Januar 2017

 

Programm

 

Karl-May-Treffen in Wien

 

in den Jahren 2002, 2004, 2006

 

Das Wiener Karl-May-Treffen ist legendär. Es gehörte zu den populärsten Karl-May-Veranstaltungen. Im Gegensatz zu dem alle zwei Jahre stattfindenden Kongress der KMG (Karl-May-Gesellschaft) mit wissenschaftlichem Schwerpunkt ist (ider war) der Wiener-Karl-May-Treff vor allem eine Veranstaltungen für die Freunde der Karl-May-Filme (der 60er Jahre). Leider ist es vorbei mit dem geschlossenen Auftreten der Veranstalter.
Auf der Website Auf Winnetous Spuren

werden die Treffen von 2000 bis 2008 in Bild und Text vorgestellt. Da das Treffen jeweils jedes zweit Jahr stattgefunden hat, sind von den fünf identisch aufgemachten Prommheften (ca. 40 Seiten) drei in der Sammlung von Willi Olbrich vorhanden, zwei fehlen noch (und werden gesucht).

Das erste Wiener Karl-May-Treffen fand übrigens 1998 statt und stamd - wie die weiteren Treffen bis 2008 - unter dem Patronat des Karl-May-Filmarchiv Wien (Erich Hamerler).


In regelmassigen Abstanden, zwischen den KMG-Kongressen (dieser ist immer an einem andern Ort), hat sich ab 2010 das Wiener Karl-May-Wochenende etabliert. Ueber das dritte (bisher letzte) Wochenende wurde hier ausführlich - auch mit Bildern - ausführlich berichtet (auf der Seite herunterfahren).

Inzwischen ist auch dieses Team auseinandergebrochen. 2015 wurde die der Karl May Club Österreich gegründet (mit eigenen Aktivitäten).

17. Januar 2017

 

Broschüre:

 

Rainer Gagelmann

 

Soll die Jugend Karl May lesen?

 

Karl-May-Verlag Bamberg
1967  -  31 Seiten - broschiert

 

Diese kleine Schrift - "herausgegeben zum Gwedenken an den deutschen Schriftsteller Karl May, der vor 125 Jahren in Hohenstein-Ernstthal geboren wurde" -  ist für mich eine echte Entdeckung. 

 

Der Grundgedanke: Rainer Gagelmann hat eine Reihe von bekannten Schriftstellerinnen und Schriftstellern (in den 60er Jahre) mit dieser Frage konfrontiert. 16 Antworten wurden im Büchlein aufgenommen und sind heute überaus köstlich zu lesen.

Hier die Anfrage von Rainer Gagelmann:

 

Erich Kästner                               Ingeborg Bachmann                   Arnold Zweig


Peter Bamm                                 Victoria Luise, Herzogin          Kommentar:
                                                       zu Braunshweig                        Dies eine kleine Auswahl

Auf der Website der Karl-Mai-Gesellschaft gibt es eine Seite mit berühmten Zitaten zu Karl May.

Dies nur als Ergänzung zu dem überaus köstlichen Büchlein, das hier vorgestellt wird. Die Schrift ist übrigens antiquarisch noch erhältlich - und zwar auch mit Festeinband.


16. Januar 2017

 

Ex-Jugoslawien 
Lubliana (Slowenien)

 

Karl May

 Vinetou I

 

Slowenisch

 

Prevedel in priredil P.S.

Mladinska knjiga 1975

Ilustrial: Aco Navec

431 Seiten

 

1962 begann eine May-Edition im Verlag Mladinska knjiga. Ab 1967 orientierte sich diese Ausgabe dann in Text, Form und Ausstattung an den Gesammelten Werken.

 

Dies ist eine spätere Edition aus dem gleichen Verlag, in der Aufmachung nicht mehr an die "Gesammelten Werke" angelehnt. Interessant ist eine Seite mit Übersetzung von englischen Ausdrücken, die im Buch vorkommen, ins Slowenische. 

Es gibt alle drei Winnetou-Bände in dieser Aufmachung:

Vinetou 1, 2, 3 

Sammlung: Goldenes Buch, Illustrated: Aco Mavec

Jugendbuch 1975, 430, 430 und 450 Seiten, Hardcover

Die beiden anderen Winnetou-Ausgaben suche ich noch. Angebote bitte melden.

 

In der Kollektion "Goldenes Buch" erschienen 27 Bücher für die Jugend. Nebst Karl May (Vinetou I, II, I)I weitere Jugendbuch-Autoren wie Jules Verne, Erich Kästner,  Harriet Beecher Stowe ("Onkel Toms Hütte") und weiteren Autoren,

15. Januar 2017

 

Ausstellungskatalog:

 

Indianer Museum
Radebeul

 

Herausgeber: Karl-May-Stiftung Dresden 
1971

 

Innerhalb meiner Karl-May-Sammlung ist die generelle Indianer-Kultur eher ein Randgebiet und nicht allzu stark ausgebaut. Allerdings Ist das Indianer-Museum in Radebeul eng mit Karl May verbunden. Hat doch hier - bei der Villa Shatterhand (Wohnhaus Karl Mays) - Patty Frank aus seinen privaten Sammelbeständen ein bedeutendes Museum geschaffen und als Verwalter ausgebaut.. Im Zusammenhang mit der 1956 erschienen Erstauflage dieser Broschüre vollzog sich ein Namenswechsel: Aus dem "Karl-May-Museum" wurde ein Indianermuseum.

Die vorliegende Broschüre will den Besuchern einen Einblick in das vergangene und gegenwärtige Leben des nordamerikanischen Indianers vermitteln. Der Inhalt und die Gestaltung  wurde vom Leiter der Abteilung Amerika des Staatlichen Museums für Völkerskunde erarbeitet und erschien 1970 erstmalig mit erweiterten Text- und Bildteil.

Interessant an diesem Katalog ist der Ausgangspunkt für die Neugestaltung des Museums, die in den nächsten Jahren bevorsteht. 

14. Januar 2017

 

Karl May:Illustrierte Roman-Zeitschrift

 

Karl May

 

Der Dukatenhof, 1925

Die Herren von Greifenklau, 1926/27

Die Familie Adlerhorst, 1927/28

Der Weg zum Glück, 1929/30

Der Fremde aus Indien, 1930/31

Das Buschgespenst, 1931

Samiel, 1931

Aus dem Kelch des Schicksals, 1934/35

 

 Neben dem gebundenen Band von 1931 (bereits im 1. Teil der Nachlass-Besprechung aufgeführt) sind auch viele Einzelhefte vorhanden, zum Teil in in gutem, zum Teil in schlechtem Zustand. Der 7. Jahrgang mit Das Buschgespenst und der Schluss von "Der Fremde aus Indien" sind in den Ausgaben von 7. Jahrgang von Nummer 32 bis 58 vorhanden, aber nicht lückenlos..

Die Zeitschrift erschien ab 1922 im Verlag "Da Vaterhaus", H. G. Münchmeyer, Dresden-Niederlitz. (Vermutlich wurde die Zeitschrift 1938 eingestellt).Der Titel "Das Vaterhaus" ist einem gleichnamigen Gedicht von Karl May entlehnt, das 1900 im Karl Mays Gedichtband "Himmelsgedanken" (herausgegeben im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld) erschienen ist. (Quelle: Karl May Wiki)Interessant sind diese Hefte (und Heftfragmente) auch auf Grund der Zeichnungen (Illustrationen) und der wenigen Fotos, die sehr gut den Geist der schwierigen 20er und 30er Jahre spiegeln

 Das Vaterhaus.  Hab Dank, hab Dank, du liebes Vaterhaus!   Du schirmtest meiner Jugend selges Leben.  Wie denk ich dein und denk es doch nicht aus, Was du mir warst und was du mir gegeben.                        Oben der Schluss mit   Kein einziger von allen Erdenorten                                       mit Schlussbild von   Wird jemals so, wie du, mir heilig sein,                              "Der Fremde aus Indien) Denn was ich bin, bin ich durch dich geworden;                  Rechts: erste Strophe des  Das weiß ich nun; ich seh es endlich ein.                            Gedichts "Das Vaterhaus"

13. Januar 2017

 

Karl May:

 

Am stillen Ozean

 

Karl-May-Verlag, Radebeul

um 1944

Fester Einband,  607 Seiten
Sogenannte Kriegsausgabe 

 

Andere Kriegsausgaben (2. Weltkrieg) mit einer etwas anderen Aufmachung in der Deckelgestaltung habe ich bereits hier eingestellt.

 

Dieser Band unterscheidet sich aber von den meisten Kriegsausgaben, da der Schutzumschlag fest auf den Deckel geklebt ist und die grüne Hülle ersetzt. Weil diese Schutzhülle nicht sehr widerstandsfähig ist, ist der äusserliche Zustand - fast bei allen noch vorhandenen Exemplaren - schlecht (angerissen, zerkratzt etc.)

Am Stillen Ocean ist Band 11 der gesammelten Reiseromane und erschien im April 1894. Es ist ein Sammelband, der fünf verschiedene Einzelerzählungen Karl Mays beinhaltet, die zum großen Teil bereits zuvor an anderer Stelle veröffentlicht wurden. Lediglich die letzte Erzählung, An der Tigerbrücke, wurde von May unmittelbar für diesen Band geschrieben.

Im "Projekt Gutenberg" sind auch  viele Werke von Karl May ( Originaltext) im Im Internet kostenlos zugänglich und können am Computer gelesen und heruntergeladen werden. So auch "Am stillen Ozean"

 

Das aufgeklebte Deckelbild wurde vom Verlag seit 1940 verwendet. Es stammt von Carl Lindeberg. Als Deckelbild diente aber ab der 225. Auflage bis 1996 ein Bild von Zdeněk Burian (siehe rechts). Ab der 999. Tausendsten Auflage (1996) dient -  bis heute - das Lindeberg-Umschlagbild als offizielles Deckelbild der Bamberger Ausgabe.. 

Das Project Gutenberg ist eine von Freiwilligen erstellte digitale Bibliothek. Auf der Website des Projekts lassen sich mehr als 50.000 (allerdings hauptsächlich englischsprachige) E-Books kostenlos lesen und herunterladen

12. Januar 2017

 

Prof. Dr. Heinz Stolte:

 

Karl May in meinem Leben

 

Karl-May-Verlag, Bamberg

1992

broschiert  t48 Seiten

  

 

Einen Tag nach dem Symposium, das in Hohenstein-Ernstthal zum 150 Geburtstag Karl Mays stattfand, ist Heinz Stolte gestorben. Seinen Vortrag konnte er nicht mehr halten. Er musste sich einer Operation unterziehen und nicht wieder aufgewacht. 

 

Im Mittelpunkt dieser Schrift steht das Manuskript seines geplanten Vortrags (soweit er bereits formuliert war). Diese Schrift ist also so zu einer Würdigung geworden. Sie trägt auch den Titel des geplanten Vortrags. Zudem haben  nahe Vertraute - auch seine Frau - einen Beitrag geliefert, zur Person und zu seinem Schaffen rund um Karl May.

Heinz Stolte studierte Deutsch, Geschichte, evangelische Religionslehre, Philosophie und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Königsberg, Halle und Jena. In Jena promovierte er 1936 mit einer volkskundlichen Dissertation über Karl May. 

Zu Zeiten der Sowjetischen Besatzungszone und der Deutschen Demokratischen Republik wurde er zum außerordentlichen (1946), später zum ordentlichen Professor für Germanistik ernannt (1949). Er folgte einer Berufung als Ordinarius an die Humboldt-Universität zu Berlin. stellte aber schon nach einem halben Jahr (1950) sein Amt  zur Verfügung und ging in den Westen, wo er als politischer Flüchtling anerkannt wurde. 1953 erfolgte die Ernennung zum Studienrat, 1957 zum Dozenten und 1970 zum Wissenschaftlichen Rat und Professor der Universität Hamburg, wo er bis 1976 tätig war. 

Heinz Stolte war Gründungsmitglied und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Karl-May-Biographie sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der Karl-May-Gesellschaft.

(Quelle: Karl-May-Wiki)

11. Januar 2017

 

Karl-May-Verlag:

 

Kartensatz 
zu 
Karl May
Gesammelte Werke

 

um 1970

Mappe mit 53 Landkarten-Blättern;
gut erhalten

Sprache: deutsch

Eine rare Mappe, die noch ab und zu im ZVAB (zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) angeboten wird, aber kaum unter 50 Euro.

 

Der Verlag schreibt auf  einem Beiblatt: "Seit 1962 werden die Karl-May-Bände mit Übersichtskarten ausgestattet. Verschiedene Titel, die nicht in exotischen Ländern spielen oder aber keinen besonderen Reiseweg beschreiben, enthalten 2 Weltkarten, auf denen die Schauplätze sämtlicher Werke Karl Mays markiert sind.

Aufgrund vielfach geäußerter Wünsche unserer Leser, diese Karten ebenfalls zu erwerben, legen wir den Freunden Karl Mays die Kartenmappe mit 53 Blättern vor.
Das gleichfalls beigefügte Register gibt Aufschluss über die Bezeichnungen der einzelnen Karten und den Hinweis, welchen Band der Gesammelten Werke sie betreffen.

10. Januar 2017

 

Reinhard Seidler:

 

Winnetous Erben 
in Ostdeutschland

 

Der Cottbuser Freundeskreis
Karl May

Mit Bibliographie aller seiner Veröffentlichungen

 

Kleine Broschüre - 32 Seiten - mit interessanten Dokumenten (Fotos) aus der DDR-Zeit.

Der Freundeskreis Cottbus wurde 1987 gegründet , mit einer Sondera-Ausstellung auf Schloss Branitz. Gezeigt wurden 300 Exponate (Leihgaben der Privatsammlung Reinhard Seidler)

 

Die interessante Schrift dokumentiert die schwierigen Jahre der Karl-May-Freunde in der DDR.und kam anlässlich einer Ausstellung des Freundeskreises Cottbus - fünf Jahre Freundeskreis  - 1992 im vereinten Deutschland heraus.
Der Freundeskreis Karl May Cottbus war der erste Karl-May-Freundeskreis in der DDR.

Der Verein wurde am 12. November 1987 von Reinhard Seidler gegründet.

Zu seinem 10-jährigen Bestehen gab der Freundeskreis Karl May Cottbus 1997 eine Jubiläums-Medaille heraus. Die massiv kupferne Medaille zeigt auf dem Avers ein Karl-May-Porträt in sehr erhabenem Relief mit umlaufendem Lorbeerkranz (Stempelschneider: Helmut König) und auf der Rückseite eine typografische Gravur.

Die einmalige limitierte und fortlaufend numerierte Auflage betrug 30 Stück. (Fehlt leider noch in meiner Sammlung)

09. Januar 2017

 

Postkarten

 

Postkarten zum Thema Karl May gibt es sehr viele, auch in meiner Sammlung. Doch es sind vorwiegend Postkarten mit Bildern aus den Filmen (fast allen Filmen der 60er-Jahre) und mit Objekten aus dem Indianermuseum in Radebeul.

 

Diese kleine Sammlung zeigt  ganz verschiedene Motive, vor allem sind es auch Werbung für Karl-May-Institutionen.

 

Die Postkarte links ist  wohl die älteste (aber ein Reprint), mit  einer Variante von Karl Mays Ave Maria von Oskar Schulten. Dazu mehr im Wiener Karl-May-Brief Heft 1-2 2009.

 

 Hier eine weitere Auswahl von Karten:

08. Januar 2017

 

Marbacher Magazin

21/1982

 

Karl May:

Das inszenierte Abenteuer
Die Sammlung Heinz Neumann
Bearbeitet von Hans Otto Hügel

 

Zur Ausstellung vom Januar bis April 1982 im Schiller-Nationalmuseum Marbach.

 

Mit einem Verzeichnis der ausgestellten Stücke als Beilage.

1982 Deutsche Schillergesesellschaft Marbach. Herausgegeben von Bernhard Zeller.

Broschiert,  44 Seiten

 

Mit 2 Bildern und 6 nicht eingeklebten Farbtbildern. 44 S. mit Zeittafel zu Mays Leben und Werk und zur Geschichte des Abenteuerromans im 19. Jahrhundert. Beiliegend: Begleitheft zur Ausstellung im Schiller-Nationalmuseum Marbach (16 S. mit 177 Ausstellungsstücken). Mit Beiträgen von Volker Klotz: Über den literarischen Umgang mit Abenteuern. Hans-Otto Hügel: Das inszenierte Abenteuer. Heinz Neumann: Meine Karl-May-Sammlung.

"Die Zeit" (online) schrieb 1987

Jedesmal wieder ein kleines Glücksgefühl

"Wenn man ein neues „Marbacher Magazin“ in Händen hält, eines jener Hefte, die das Schiller-Nationalmuseum und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach zwei- bis dreimal im Jahr herausbringen.Hefte? Das „Marbacher Magazin“ ist etwas vom Besten, das deutsche Lektoratsstuben, etwas vom Ansehnlichsten, das deutsche Druckanstalten heute zu bieten haben. Natürlich gibt es auch, mit dem „Magazin“ nicht zu verwechseln, die Marbacher Kataloge. Aber während diese die großen Literatur-Ausstellungen und Klassiker-Veranstaltungen begleiten und, der Ehre des Dokumeritendaseins entsprechend, vergleichsweise ernst und bieder daherkommen, krönen die „Marbacher Magazine“ kleinere Sonderveranstaltungen und Ausstellungs-Exkurse, mit denen Dichter der Nebenpfade, Literaten, Exzentriker, esoterische Zeitschriften, literarische Randereignisse und Schnurrpfeifereien jeder Art zelebriert werden."

Das Marbacher  Magazin gibt es seit 1976. Das aktuellst Magazin trägt die Nummer 157 (2016) mit dem Titel: "Unverhofftes Wiedersehen. Karten lesen" von Michael Krüger

04. Januar 2017

 

 

Karl May
Wenn alles wahr gewesen wäre...

 

Indian Land
Museum
Gossau ZH

 

Sonderausstellung 2002 

 

„Wenn alles wahr gewesen wäre“ so nennt sich eine Sonderausstellung im Indian Land in Gossau ZH. Zu dieser Ausstellung (2002) wurde die Broschüre gestaltet. Elmar Elps - der Leiter der Karl-May-Freunde in der Schweiz hielt am 06. Juli 2002 im Museum einen Vortrag unter diesem Titel. Die einfache, aber schön gestaltete und vor allem übersichtliche und informative Broschüre (ohne Impressum und Jahrgang) begleitete die Ausstellung.

Das private Museum, liebevoll ausgestaltete und von Idealisten betreute, gibt es noch immer. Doch es kämpft ums  Überleben.

Hier der aktuelle Link zum Museum in Gossau (ZH)

 

Auszug aus dem Bericht der Schweizer-Karl-May Freunde zur Ausstellung:

Die Ausstellung „Wenn alles war gewesen wäre...“, zeichnet ein wirklichkeitsnahes Bild des Schriftstellers Karl May und seiner Werke.

"So findet man in den mit viel anschaulichem Material bestückten Vitrinen auch wunderbare Lexika in der Ausführung, wie sie Karl May seinerzeit beim Schreiben benutzt und deren Erläuterungen mit so viel Geschick in seine „Reiseerzählungen“ verflochten hatte. Natürlich werden ebenso die vielfältigen Ausgaben diverser KarlMay-Editionen (auch russische, Leihgeber Markus Rudin, Basel) in den indianisch dekorierten Vitrinen präsentiert."