Karl May (News-Archiv)

05. Juli 2017

 

NDR


"Als Winnetou in den Norden kam"
Mittwoch, 05. Juli 2017, 20:15 bis 21:45 Uhr

 

Zur Sendung

"Ein halbes Jahr lang hat die Dokumentation Schauspiel-Stars  wie Susan Sideropolous, Till Demtrøder und Jan Sosniok hautnah während der 65. Spielzeit  begleitet - von den ersten Proben über 72 kräftezehrende Vorstellungen bis hin zum feierlichen Finale mit Zuschauerrekord."  Hier der Trailer:

13. März 2017

 

Heute vor 175 Jahren wurde einer von Deutschlands bekanntesten Autoren geboren:

 

Karl May (1842-1912)

 

Aus diesem Anlass gibt es Ausstellungen, Gedenkfeiern, Fernsehsendungen, Kommentare etc. Hier zwei interessante Publikationen: ein Beitrag im MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) und eine Zusammenstellung von antiquarischen Angeboten.

 

Karl May als Kultur-Vermittler?
Generationen reisten mit ihm nach Amerika und Arabien. Doch wird Karl May heute überhaupt noch gelesen, und was hat er uns heute noch zu sagen? Eine Dokumentation mit einem kurze Interview mit Biograf Rüdiger Schaper 

Zur Dokumentation und zum Interview

 

Unter dem Titel "Die besten Karl May-Sammlungen" hat das ZVAB ein Verzeichnis der grössten antiquarischen Anbieter von Karl May Literatur veröffentlicht. 
Das ZVAB
(Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) ist ein  ist ein Internetmarktplatz für überwiegend deutschsprachige antiquarische Bücher. Man kann die Plattform frei besuchen und Bücher bestellen. Für Bestellungen und Bezahlung muss man angemeldet sein. Die Registrierung ist problemlos. Allerdings versenden nicht alle Antiquariate in die Schweiz. 
Die Liste ist vor allem auch für Sammler interessant, da viele Bücher so einfacher zu finden sind und - vor allem - ein Preisvergleich auch mit dem Marktwert der eigenen Sammlung möglich ist. 

Hier geht es zum Verzeichnis der acht bedeutendsten Antiquariate

17. Dezember 2014

 Der nomadische Indianer Winnetou steht für Aufbruch und Ausbruch Josef Winklers aus der engen, repressiven bäuerlichen Welt der Sesshaften. (Bild: Interfoto / Keystone)
Man mag Josef Winklers Rückkehr zu seiner Jugendlektüre Karl May für einen blossen Vorwand halten, der es dem Autor erlaubt, ein weiteres Mal in die Hölle seiner Kärntner Herkunft hinabzusteigen. Doch selbst wer die Behauptung von der «existenziellen Notwendigkeit» literarischer Texte längst als abgegriffene Münze der Kritik erachtet, die noch jedes misslungene Werk zu retten vermochte, kann sich der obsessiven Kraft in den Werken des Büchnerpreisträgers von 2008 kaum entziehen, etwa wenn Winkler seine ersten Erfahrungen mit der vom Vater für ihn erworbenen Schreibmaschine schildert. Tag für Tag habe er mit den Typengabeln im Beisein von Eltern, Geschwistern, Magd und Knecht gegen den Lärm in der Bauernküche angeschrieben und «mit den auf dem Papier auftauchenden Buchstaben in Rot und Schwarz das Familienzusammenleben aus meinem Kopf und das Familienauseinanderleben in meinen Kopf hinein» geklopft.
Grausamkeit und bittere Komik
Auffällig bei dieser Beschreibung der Genese des Bauernbuben zum Schriftsteller ist aber nicht nur die Abweichung von den frühen Werken, in denen der Vater als grausamer Patriarch die kleine Welt des Hofes beherrschte. In der neuen Erinnerungserzählung des 1953 in Kamering bei Paternion geborenen Josef Winklers gibt der «Ackermann aus Kärnten» dem Knaben, so stumm wie widerstrebend, das Geld für seinen ersten Kinobesuch, die Verfilmung des Karl-May-Romans «Winnetou I», und verhilft ihm mit der mehrere tausend Schilling teuren Schreibmaschine auch zum Arbeitsinstrument, auf dem der Handelsschüler (und noch verpuppte Autor), die Sterbepassage aus «Winnetou III» abtippend, das Zehnfingersystem erlernen kann. Die wichtigste Abweichung besteht allerdings darin, dass Winkler besagtes «Familienauseinanderleben» nicht lediglich erleidet, sondern mit dem Hineinklopfen (statt des erwarteten Hinausklopfens) dieser Erfahrung in seinen Kopf einen bereits so produktiven wie obsessiven Akt beschreibt. Gewiss nicht aus Zufall verklammert der Autor diese Erfahrung mit der Sterbepassage des zum Christen gewordenen Winnetou in einem Satz: Der über den Tod des Apachen bittere Tränen vergiessende Knabe nimmt an der Schreibmaschine, Anschlag für Anschlag, nicht nur «Abschied von Eltern und Geschwistern», sondern versetzt der zerfallenden Familie symbolisch, geradezu «buchstäblich», den Todesstoss.
Natürlich findet man im neuen Winkler die alten Motive wieder: vom «Tate», der seinem Bub drohend den kotbeschmierten Hanfstrick vors Gesicht hält («Schau ihn dir an! Schau ihn dir genau an!») oder ihn mit der mechanischen Haarschneidemaschine «skalpiert», um dem vermeintlichen «Beatle» einen ordentlichen Hitlerjungen-Schnitt zu verpassen, bis zum Hostien fressenden Erzähler («denn ich glaubte lange Zeit, dass mir zwanzig Hostien, auf einmal gegessen, mehr helfen würden als ein einziger Leib Christi») oder zum neunzehnjährigen Kärntner Selbstmörder hinter der Leinwand eines Vorarlberger Kinos – krude Bilder und Szenen zwischen Grausamkeit und bitterer Komik, die symbolisch hoch aufgeladen sind. Denn die dem Autor so gern bescheinigte existenzielle Notwendigkeit hat sich längst in eine erinnerungspsychologische Notwendigkeit verwandelt, die für das sprachmächtige Subjekt der Erinnerung, den Schriftsteller Winkler, wiederum längst eine ästhetische geworden ist.
Winkler stellt sich in seiner Erzählung auch keineswegs als völlig wehrlos dar, betrügt er doch nicht nur seine Mutter oder die Pfarrköchin wiederholt um Geld, um sich neue Karl-May-Lektüre zuzulegen, ja, er stiehlt dessen Werke sogar aus der Buchhandlung. Noch entscheidender dürfte sein, dass er sich selbst mit seinem Namensvetter Joseph aus «Joseph und seine Brüder» gleichsetzt oder mit dem vom Ackermann Kain ermordeten Hirten Abel. Dass Abel, neben Winnetou, die zweite titelgebende Bezugsfigur ist, mag leicht ausser Sicht geraten, da nicht nur das Umschlagbild des schmalen Bandes den ursprünglichen Sascha-Schneider-Einband von «Winnetou I» zeigt, sondern dessen nackte, homoerotische und seltsam geschlechtslose Männergestalten, die im langhaarigen Winnetou durchaus androgyn wirken, ebenso auf weiteren Bildtafeln im Buch zu besichtigen sind.
Doch in der Figur des Abel wird ein Subtext des Buches sichtbar, der mit der Karl-May-Erfahrung des jungen Kärntners Hand in Hand geht. Abel ist Hirte, ein Nomade, und der ihn erschlagende Bruder Kain – der sich für den Bauernbuben Josef in seinem ältesten Bruder, dem eifersüchtigen Hoferben, wiederholt – der sesshafte Bauer. Der biblische Abel steht, zusammen mit den Reiseerzählungen Karl Mays um sein Alter Ego Old Shatterhand und die Nomadenrothaut Winnetou, nicht allein für Aufbruch und Ausbruch des Bauernbuben aus der engen, repressiven bäuerlichen Welt der Sesshaften – mit ihm kündigt sich im Verlauf der sechziger Jahre das Ende traditioneller (Familien-)Beziehungen und patriarchalischer Strukturen an zugunsten einer mobilen, freien bis prekären Gesellschaft, die vor allem aus den frühen Büchern von Winkler erfährt, wovon sie sich befreien musste.
Von Karl May zu Jean Genet
Passend dazu tastet sich Josef Winkler noch einmal in vier nacherzählten Karl-May-Texten an die Idole seiner Jugend heran, von denen er sich eigentlich längst verabschiedet hatte, und erweckt mit Winnetou und Old Shatterhand auch Abel wieder zum Leben. Wenn man, wie der Rezensent, in seiner Jugend zu den wenigen Nicht-Karl-May-Lesern zählte, obwohl im Buchregal des Bruders alle Bände zur Verfügung standen, und sich lieber an Jules Verne, Alexandre Dumas oder Victor Hugo hielt, mag man Josef Winklers immerhin zwei Drittel des Buches ausmachenden Nacherzählungen wenig Interessantes abgewinnen. Sicher, im Vergleich zum Originaltext fallen erkenntnisreiche Unterschiede auf, etwa wo bei Karl May die tödlich verletzte Häuptlingstochter Nscho-tschi haucht: «Old Shatterhand! Du bist da! Nun sterbe, sterbe ich so?», während sie in der Erinnerung des jungen Josef Winkler flüstert: «Nun sterbe ich so glücklich!»
Beeindruckend an Josef Winklers intensiver Erinnerungserzählung ist das Bewusstsein von der Auflösung jener Welt, aus der er sich einst, Anschlag für Anschlag, freikämpfte. Sie verschwand wie das Grab der treuen Pfarrköchin oder wurde gestraft wie der «bigotte älteste Bruder, dem inzwischen auch längst die katholische Kirche den Strick um den Hals gelegt und die Kreuzigungsnägel tief ins Herz gedrückt hat», während der angehende Autor beim Eduard-Kayser-Verlag in Klagenfurt erst Karl-May-Bücher leimte und bald seine eigene Ausgabe «verscherbelte», die der inzwischen zur Literatur entschlossene Jean-Genet-Leser nicht mehr brauchte.
Josef Winkler: Winnetou, Abel und ich. Mit Bildern von Sascha Schneider. Suhrkamp-Verlag, Berlin 2014, 142 S., Fr. 25.90.


02. Dezember 2014

 

ZDF - Terra X

vom 02.12.2014, (20:15 Uhr)


Deutschland-Saga (2/6)

 

Wovon wir schwärmen

Was spricht die Deutschen besonders an?

 

Aussagen und Fragen zu Karl May im aktuellen

                         Fernsehprogramm:

 

Terra X ist eine Programmmarke des ZDF für Dokumentationen und Dokumentationsreihen. Sie zeigt ein breites Spektrum an Themen, dazu zählen u. a. Geschichtsdokumentationen, Natur- und Tier-Dokumentationen, Archäologie-Dokumentationen, Wissenschaftsdokumentationen und auch fiktionale Dokumentationen.

In der zweiten Ausgabe der nuen sechsteiligen Sendung geht es um das Träumen der Deutschen. Warum haben Wälder, Ritterburgen, Märchen, Mythen, Sagen etc. eine so große Bedeutung im Reigen der Befindlichkeiten, die man den Deutschen zuschreibt?

Zu diesen Träumereinen gehört auch Karl May. 

In einem kurzen, prägnannten Abschnitt der Sendung (von 31'11" bis 34'10, also drei Minuten Karl May). Zwar die üblichen Klischees, doch im Zusammenhang interessant. Die Frage bleibt auf für den Autor ein Geheimnis: "Seine Bücher wurden von Kaiser Wilhelm II. genau so geliebt wie von Albert Einstein, von Franz Kafla. Aber warum haben Bücher des Phantasten Karl May die Deutschen so in Bann gezogen und das seit über einem Jahrhundert. Das werde ich nie verstehen!!"

Die Bilder stammen zum Teil aus den Filmen, zum Teil aus dem Terra-X-Film "Karl May,. Das letzte Rätsel" (Erstausstrahlung 08.08.2010)

In der Medienbibliothek des ZDF kann der ganze Film angeschaut werden.
Hier der Link

01. November 2014

 

Karl May:

Das Kriegsbeil wurde nie begraben

 

Es ist – man kann es nicht anders sagen – ein weites Feld von Schlachten, was in den verschiedenen Gremien rund um das Erbe Karl-Mays geschieht. Da wird gefochten, gekämpft, angeschlichen – und so gar nicht Karl-May-like - niedergemetzelt. Von Läuterung keine Spur. Neustes Schlachtfeld – diesmal in der KMG (Karl-May-Gesellschaft) – der Konflikt mit Gerhard Klussmeier, dem Journalisten und Buchautor, der sich ab und zu durchaus eine eigene Meinung – in Abweichung offiziöser Doktrinen – erlaubt. Gekränktheit und Empfindlichkeit auf allen Seiten. Das Schlachtbeil ist – seit gut hundert Jahren (seit dem Tod von Karl May) nie wirklich begraben worden. Weiterlesen hier

25. Juni 2014

 

Karl-May-Stiftung strukturiert Gremien teilweise um

 

Nach all den Wirren und Ränken rund um Karl May, das Karl-May-Museum und die Karl-May- Stifung wird nun versucht, den "Schutthaufen" aufzuräumen. Ob die Karl-May-Freunde aus aller Welt endlich aufatmen können, ist fraglich. Denn einiges oder sogar vieles ist noch unklar. Der Informationsfluss und die sachliche Aufarbeitung eines Konflikts - der notabene tiefe Wunden hinterlassen hat - liegen weiterhin im Argen. Ob das Vertrauen in die Gremien, das einmal mehr schwer ramponiert worden ist, wieder gewonnen werden kann, wird sich erst allmählich zeigen.

Einmal mehr war "Bild" mit einer saftigen Schlagzeile zuerst am Ball:


Krach bei der Karl-May-Stifgung

Präsident und sein Stellvertreter verlieren ihr Amt

 

Derweil bringt die Karl-May-Stiftung selber nur ein trockenes, schlecht verständliches (für uneingeweihte sogar unverständliches)

Communiqué zustande, publiziert auf der eigenen Homepage  der Stiftung.

Die "Sächsische Zeitung" (online leider nur mit Abonnement) hingegen analysiert und kommentiert die schon fast dramatische Lage treffend.

 Weiterlesen hier mit allen Informationen

31. August 2014

 

Dem leidenschaftlichen Sammler, unserem Freund und ausgezeichnetem Kenner der Karl May Literatur


 Bruno Wigger

 

geht es nach gesundheitlichen Problemen wieder besser. Er hat mir folgendes Bild aus seinen Sammlungsschätzen zugesandt, das ich hier gerne vorstelle.

15. Dezember 2013

 

Homestory in der Schweizer Illustrierten

Nr. 49 vom 2. Dezember 2013

 

Doktor Winnetou

 

"Vor 50 Jahren kam "Winnetou Teil 1" in die Kinos. Sein Blutsbruder in der Schweiz ist Thomas Maurer, der Tierartzt aus Malters. Ein Ausritt mit dem Luzerner Häuptling der
      Apachen in die ewigen Filmgründe."

 

So beginnt die Reportage mit Thomas Maurer und seiner Familie - dem Freund aus dem Karl-May-Freundeskreis - auf sieben Seiten in der Schweizer Illustrierten (Seite 44-51).

Dazu ein Bericht von Autor und Journalisten Marcel Huwyler auf seinem Blog "Sage und Schreibe"

Die Entlebucher Indianer-Saga hier als PDF-Dokument.
Doktor+Winnetou.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
21. November 2011

 

Der Tagesanzeiger meldet am 20.08.2011

 

Winnetou wird neu verfilmt

 

Immer wieder taucht ein Projekt auf, das eine neue Winnetou-Verfilmung ankündigt. Zum letzten Mal im Forum von Karl May & Co.

 

Ob es diesmal ernsthafter ist und ob die Finanzierung sichergestellt ist, entzieht sich meinen Kenntnissen. Der «Münchner Merkur» glaubt es zu wissen. In seiner Wochenendausgabe berichtet, dass die Firma Constantin Film am Projekt arbeitet. Die Meldung vom  ist hier nachzulesen: Tagesanzeiger 

08. Juli 2012

 

Karl-May- Garten an der

Bayrischen Landesgartenschau

in Bamberg.

 

Stachelige Angelegenheit

In einem der 16 Patchworkgärten gepflanzt ein Karl-May-Garten angelegt. Viele Kakteen sind dort genauso zu finden wie der dunkle Tann. In den Patchworkgärten präsentieren sich Bamberger Unternehmen, die mit dem Thema Garten an sich nichts zu tun haben. So auch der Karl-May-Verlag: Seit über 50 Jahren ist dieser in Bamberg zu Hause. Mays Helden – allen voran Winnetou, Old Shatterhand und Hadschi Halef Omar sind längst fester Bestandteil unseres Kulturguts. Schließen Sie Ihre Augen und lassen Sie sich in die Geschichten der May´schen Helden fallen: Sie entführen uns in unsterblichen Abenteuererzählungen in die Kakteenwälder des Llano Estacado im Süden der USA, in die Rocky Mountains, in die Städte und Wüsten des Orients und bis nach China. Aber auch in den „dunklen Tann“ seiner Heimat im sächsischen Erzgebirge.

06. Juli 2012

 

Sensationeller Fund

 

Bad Segeberg

Ein Kinderfilm aus dem Jahr 1962 gedreht in Bad Segeberg wurde im Keller gefunden und soll nun erstmals gezeigt werden. Der Film sollte ursprünglich im Fernsehen gezeigt werden. Doch dann kam dem Filmemacher die damals grandiose Kinofassung von „Der Schatz im Silbersee“ mit Pierre Brice und Lex Barker dazwischen. So wurde der Film nie fertiggestellt, jetzt aber als wieder aufbereitet und digitalisiert. Hier der Link zu den Informationen.

18. November 2011

 

Karl May Freunde wissen natürlich wer Gojko Mitic ist. Der Nachfolger von Pierre Brice bei den Karl May-Festspielen in Bad Segeberg. Der Winnetou des Ostens, der während fünfzehn Jahren in mehr als tausend Aufführungen auf der Naturbühne im Bad Segeberg agierte. Vor fünf Jahren trat er als Winnetou (im tödlich endenden Winnetou III ab.

Schon 1963 spielte er in der Verfilmung von „Unter Geiern“ den Häuptlingsohn Wokadeh, später erlangte er in der DDR grosse Popularität als „DEFA-Chefindianer.“ Und nun ist Gojko Mitic plötzlich höchst persönlich ein Fall für den Freitagskrimi „SOKO Leipzig“ (ZDF 18.11.2011, 21.15 Uhr). In der Ausgabe 209 mit dem Titel „Der Fall Gojko Mitic“ wird – was eigentlich einmalig ist – spielt der Karl May – Schauspieler sich selber und zwar als gejagter Mörder. Es geht um ein vermeintliches Karl May Manuskript „Winnetou V“ und einen Mord, bei dem der berühmte Karl-May-Darsteller und Idol vieler Karl-May-Fans zum Hauptverdächtigen wird.

Die Querbezüge zu Karl May sind witzig und treffend. Dass sich ein Schauspieler selber spielten spielt ist geradezu genial. Der Fernsehfilm gehört in jede Karl May Sammlung.

 

Eine wunderbare und spannende Story, welche Karl May Freunde unbedingt sich ansehen sollten. Hier der Link zum Krimi

 

Regie: Maris Pfeiffer

Buch: Frank Koopmann, Roland Heep

Kamera: Eckhard Jansen

  • Hajo Trautzschke - Andreas Schmidt-Schaller
  • Jan Maybach - Marco Girnth
  • Ina Zimmermann - Melanie Marschke
  • Vince Becker - Pablo Sprungala
  • Leni Trautzschke - Caroline Scholze
  • Ralph Woernle - Michael Brandner
  • Gojko Mitic - Gojko Mitic
  • Florentine Droll - Henrike von Kuick
  • Bernd Schutt - Matthias Walter
  • Johannes Sternau - Siegfried Terpoorten

Ausgabe Nr. 125 vom August 2011

 

Karl May & Co. 

 

Die Ausgabe der Zeitchrift "Karl May & Co." wird in zwei Versionen ausgeliefert. Sie unterscheiden sich nur im Titelbild. Die limitierte Ausgabe mit dem Titelbild rechts kann beim Verlag bestellt werden und kostet Euro 7.50 plus Porto. Sammler sollten diese Version - übrigens gefällt sie mir persönlich besser - sollten sie unbedingt bestellen. Hier der Link zum Bestellservice.