Bordeaux 2016 - Impressionen in Bild und Text von einer kurzen Bordeaux-Reise

19. Mai 2016

 

Die Weinwelt von Bordeaux:

 

Eine kurze Reise zu den

berühmtesten Weinen der Welt

 

Impressionen von sieben Bordeaux-Tagen. Kein Reisebericht. Auch kein üblicher "Bildspaziergang". Vielmehr einige Bilder und Gedanken zu zur Stadt, dem Weingebiet, dem Weinhandel und einigen Châteaux, verteilt auf eine kleine Serie von Beiträgen, die in der nächsten Zeit hier eingestellt werden.

 

08. Juni 2016

7. Appellatioon Pomerol

 

08. Juni 2016

5. Appellation Saint Emilion

 

25. Mai 2016

3. Vor den Toren der Stadt 

 

20. Mai 2016: 

1. Die Vermarktung

 

04. Juni 2016: 

4. Süsser die Gläser klingn


15. Mai 2016

 

Bilder, Bilder, Bilder......

 

In der vergangenen Woche ist auf dieser, meiner Website einiges durcheinander geraten. Zum Beispiel kein "Wein des Tages", unvollständige Bilder, falsche Bildlegenden... Der Grund dafür ist eine Reise. Ich bin in Bordeaux, fast dauernd unterwegs, um einige Cháteaux zu besuchen. Darüber werde ich in der nächsten Woche berichten. Für heute ein paar wenige Impressionen.

17. Juni 2016

 

Pomerol

 

Pomerol und Saint Emilion - zwei Appellationen,, die ganz nahe beieinander liegen. Pomerol näher der Stadt Libourne. Wahrzeichen ist die Kirche, welche eins die Johanniter erbaut haben, in der Zeit der Kreuzzüge. Das Malteserkreuz (vorher als Johanniter bezeichnet) tauch immer wieder auf, auch bei Weingütern. Pomerol liegt eben auch am alten Pilgerweg nach Santiago de Compostella. Viele der Namen von Weingütern erinnern deshalb an die Zeit der Kreuzzüge und der Pilgerfahrten: Evangile, Pétrus, Clos du Clocher, Bon Pasteur, Croix de Gay und viele mehr. Es sind nahezu alles sehr kleine Weingüter, nicht selten nur ein paar Hektaren. Eine Besonderheit von Pomerol: Die Appellation hat keine Klassifizierung. Deshalb ist auch Pétrus, wohl der bekannteste Wein aus Pomerol, kein Grand Cru Classé. 

17. Juni 2016

 

Das Weinstädtchen Saint-Emilion

 

Saint-Émilion ist eine südwestfranzösische Gemeinde mit 2'00 Einwohnernim Département Gironde in der Region Aquitanien. Das mittelalterlich geprägte Städtchen liegt rund 30 Kilometer östlich von Bordeaux auf einem Plateau über der Dordogne. Um die einmalige kulturelle Bedeutung des Weinbaus zu würdigen, wurde 1999 nicht nur St. Émilion selbst, sondern gleich das ganze Weinbaugebiet zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. 

Auf rund 5.700 Hektar erzeugen die Winzer der Appellation Saint Émilion mehr Rotwein als alle anderen im Bordeaux. Und die Qualität ist hervorragend. Vorherrschend ist die Rebsorte Merlot, die vor allem mit Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon zu edelsten Cuvées komponiert wird.

Wer nach St. Émilion reist, um die berühmten Spitzenweine der Region zu trinken und die schönen Weingüter zu bestaunen, sollte viel Zeit mitbringen. Auch die von Reben dominierte Landschaft und die Stadt selber sind bezaubernd. Enge Gässchen winden sich hier an alten Naturstein- und Fachwerkhäusern vorbei, auf dem kleinen gepflasterten Marktplatz laden Restaurants zum verweilen ein und an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten „souterrain“ zählt gewiss die große Felsenkirche, die ganz aus dem Kalkstein herausgehauen wurde. Des Weiteren auch die Grotte des Einsiedlers und Gründers der Stadt St. Émilion, eine Gruft sowie Katakomben, ja sogar ein unterirdisches Keramikmuseum. Früher oder später gelangt man auch zur beeindruckenden Stiftskirche mit ihrer schönen romanischen Fassade. Sehr sehenswert: das aus dem 14. Jahrhundert stammende Franziskanerkloster, dessen Kapelle und Kreuzgang gut erhalten sind und das heute dem Weinhandel dient.

Dass St. Émilion immer ein wehrhaftes Städtchen war, zeigt sich auch an den Resten der Stadtmauer, die man direkt gegenüber der Stiftskirche noch bewundern kann. Sie war mit Zinnen und Maschikulis – also Wurf- oder Gussöffnungen, mit deren Hilfe man die Mauer senkrecht nach untern verteidigen konnte, – bestückt. Auch der trutzige Wehrturm Tour du Roy war im Mittelalter weit mehr als nur ein Aussichtspunkt.

08. Juni 2016

 

Appellation Saint Emilion

 

Die Weinkultur auf der rechten Seite der Gironde ("rive droite") ist in vielen Bereichen ganz anders. Sie erscheint zuerst einmal viel ländlicher zu sein, so quasi familiär. Der oft protzige, unpersönliche Eindruck, der das Haut-Médoc hinterlässt, ist in Saint Emilion - mit ein paar Ausnahmen - kaum zu finden. Als Bordeaux-Besucher hat man das Gefühl, willkommen zu sein. Die meisten Châteaux sind auch - im Gegensatz zur "rive gauche" - dauernd bewohnt, wenn es sehr oft auch "nur" der Verwalter oder Angestellte sind.
Der wesentlichste Unterschied zum Médoc besteht aber in den Rebsorten. Es sind mehrheitlich Merlot und Cabernet Franc welche die Cuvées prägen, Cabernet Sauvignon ist da in der Minderheit. Dies hat vor allem mit der Lage und mit den Böden zu tun. Ein Teil von Saint Emilion (im Osten und Südosten) ist recht hügelig, während der Westen der Appellation flach ist und oft fliessend in die kleinere Nachbar-Appellation Pomerol übergeht. An der Grenze liegen der beiden Appellationen Cheval Blanc und Figeac, sozusagen in Sichtweite der berühmtesten beiden Pomerol-Güter Pétrus und Evangile. Auch der Boden ist recht unterschiedlich und reicht von Kies und Sand auf dem Plateau im Westen bis zur fruchtbaren, aber steinigen Erde der Handlagen im Südosten.

Da die dominierennde Rebsorte mehrheitlich Merlot ist, sind die Trauben auch recht früh reif (Im Gegensatz dazu ist Cabernet Sauvignon ist eine spätreifende Rebsorte) und besitzen eine angenehme, weiche Fruchtigkeit, die viele Weinliebhaber bevorzugen.

Und noch etwas ist hier anders. Die Klassifikation wurde in Saint-Emilion erst hundert Jahre später (als im Médoc) eingeführt (1955) und umfasst nur drei Kategorien: Premiers Grands Crus Classés A und B und Grands Crus Classés. Alle zehn Jahre werden die Klassifikationen überprüft. Es gibt immer Auf- und Absteiger, meist mit einem entsprechenden "Wirbel". Pomerol hat überhaupt keine Klassifikation.

Hier ein paar Impressionen aus dem Weingebiet Saint-Emilion:

04. Juni 2016

 

Süsser die Gläser hier klingen

 

 

Bei süssem Wein kingen auch die Gläser süsser, sagt man. Dies gehört - wie vieles in Bordeaux - zu den süssen Mythen und Legenden, die den Wein umranken. 

Das Sauternais - wo die süssen Bordeaux herkommen - liegt etwa 40 Kilometer südöstlich der Stadt. Hier also werden auf ca 2'000 Hektaren jene Weine an- und ausgebaut, die einst den amerikanischen Präsidenten Thomas Jeffersen (1787 Gesandter in Paris) so begeisterten. Edelfeule, oder nobler ausgedrückt "pourriture noble" - welche die Trauben im herbst befallen - sind das süsse Weingeheimnis. 
Süssweine gibt es (fast überall), aber nicht den Sauternes (eigentlich sind es heute fünf Gemeinden, in denen der Süsswein vinifiziert wird: Das Mikroklima sei Schuld, das hier so gute Süssweine entstehen. Entscheidend seien die häuften herbstlichen Morgennebel, die dadurch entstehen, dass bei Sauternes ein eiskalter Quellbach (Ciron) in die von der Sommersonne erwärmte Garonne fliesst. Mag sein, vielleicht ist dies auch eher ein Mythos als klimatische Realität. Genau so wie all das, was um des königliche Gut - den teuersten Sauternes-Wein "D'Yquem". Zum Beispiel die wundersame Entdeckung des Weins: 1847 sollen zufällig die Trauben später als sonst geerntet worden sein, so dass der Wwein völlig anders wurde als sonst. Man beschloss den Wein nicht zu verkaufen. Als dann der Grossfürst Konstantin auf Yquem abstieg und den Wein verkostete, war er so begeistert, dass er gleich 900 Liter kaufte und nach Russland exportierte (Konstantin war der Bruder der russischen Zaren). All das und noch viel mehr gehört zu den Mythen und Legenden, die im Bordelais reichlich Nahrung finden. Zwei Weingüter werden hier im Bild etwas näher vorgestellt, Rieussec und d'Yquem. Dazu, vielleicht später, noch ein paar weitere Geschichten.

25. Mai 2016

 

Vor den Toren der Stadt

 

Bordeaux hat so etwas wie berühmte "städtische" Weinberge. Sie gehören natürlich nicht der Stadt, sondern sie lagen einst am Rande von Bordeaux.Inzwischen hat sich die Stadt auch gegen Süden so ausgebreitet, so dass einige Rebflächen von Pessac-Léognan sozusagen "eingemeindet" wurden. Sie liegen innerhalb der dicht bebauten Agglomeration von Bordeaux. Allen voran das einzige 1855 klassifizierte Weingut (Premie Cru Classé), das nicht nördlich von Bordeaux - im Haut-Médoc - liegt: Haut-Brion.

Früher waren in dieser Gegend mit alter Weinbautradition über 300 Weingüter, viele von ihnen - vor allem die stadtnahen - wurden aber längst aufgegeben.Das Gebiet hat heute AOC-Status und erstreckt sich über 55 Kilometer vom Stadtrand Bordeaux bis zur Kleinstadt Langon.

Die berühmtesen dieser Weingüter liegen in Pessac-Léognan, also nahe der Stadt. Sie haben auch seit 1953 eigene, einstufige Klassifikation für Rotweine, für Weisswein und für Rot und Weissweine. 16 Weingüter sind gesamthaft so klassifiziert. Innerhalb der Klassifizierung besteht keine Rangfolge der Châteaux. Die Graves sind innerhalb des Bordelais insofern einzigartig, als sie die einzigen 

klassierten trockenen Weißweine der Region enthalten.H

aut-Brion und Haut-Brion liegen an einer der Ausfahrtsstrassen der Stadt, einander fast gegenüber. Beide Weingüter (wie auch La Tour Haut-Brion, das mit Mission Haut-Brion zusammengelegt wurde) gehören inzwischen dem gleichen Besitzer: Der Domaine Clarence Dillon.

Unweit davon entfernst liegt ein weiteres hochangesehenes Weingut, das Château Pape-Clément, das in den letzten Jahren renoviert wurde (wie übrigens auch Mission-Haut-Brion) und heute zu den schönsten Anlagen überhaupt gehört. Das Gut ist sogar älter als die Haut-Brion-Güter: es stammt aus dem Mittelalter und gilt als ältestes kontinuierlich bewirtschaftetes Weingut der gesamten Gegend von Bordeaux.

Unter den weiteren namhaften Weingüter aus der Appellation Graves sind:

Château Smith Haut Lafitte, Château Bouscaut, Château Carbonnieux, Domaine de Chevalier, Château Latour-Martillac, Château Malartic-Lagravière, Château Olivier, 
Château Haut-Bailly, Château de Fieuzal, Château Couhins, Château Couhins-Lurton, Châteaux La louvière.

Hier die Bildimpressionen:

22. Mai 2016

 

D2 - Die Weinstrasse durchs

Haut-Médoc 

 

Die "Route départementale" D2 im Departement Gironde ist eine der vielen Strassen, die Dorf zu Dorf, von Gemeinde zu Gemeindeführen und von von den Départements (Verwaltungseinheiten in Frankreich) verwaltet werden. Im Fernverkehr werden diese Strassen eher gemieden, weil sie mitten durch die Siedlungen führen. Doch die D2 in der Gironde ist auch eine "Weinstrasse", weil an (und in der Nähe dieser Strasse) die meisten der klassifizierten Weingüter (Châteaux) im Médoc liegen, schön aufgereiht wie eine Perlenkette.  

Die Strasse führt rund 60 Kilometer von Bordeaux nach Saint Estèphe und noch etwas weiter - bis ins Médoc. In diesem Weingebiet liegen 60 von 61 Châteaux, die 1855 klassifiziert wurden.

Von Bordeaux aus braucht es eine längere Fahrt bis zu den ersten bedeutenderen Châteaux. Noch vor der höherwertigen ersten kommunalen Appellation (Margaux) sind zwei interessante Weingüter, La Lagune (3ème Cru) und Cantemerle (5ème Cru). Beide liegen in wäldreichen. schönen Pärken

Dann aber beginnen die vier "grossen" Gemeinde-Appellationen: Margaux, Saint-Julien, Pauillac und Saint-Estèphe, die in dieser Reihenfolge zu durchfahren sind. Die Auswahl an guten und zum Teil auch sehr schönen Châteaux ist gross. 35 Weingüter habe ich mir vorgängig notiert, natürlich alle vier Premier-Cru und eine ganze Reihe von sogenannten "Superscondes". 

Die Reise endet dann in der Kommunal-Appellation Saint-Estèphe: etwa beim bizarren Cos d'Estrournel oder dem charmanten Landhaus Montrose.

Hier die Bildimpressionen: 

19. Mai 2016

 

Der Weinhandel

 

Es ist der wohl grösste und weit verbreitete Irrtum von Weinliebhabern, welche das System Bordeaux genau kennen, dass man in Bordeaux (vor allem auf den Weingütern) günstiger Wein kaufen kann. So quasi Wein ab Hof. Dem ist nicht so. Die wenigen Weingüter, welche in ihrem Schop Einzelflaschen anbieten,  machen dies aus touristischen Gründen - in der Regel weit überteuert.

Die Weingüter in Bordeaux (vor allem die bekannten) vermarkten ihre Weine nicht selber, sondern über ein System, das über drei Stationen geht: Das Weingut (Châteaux) - den Courtier (Makler) und schliesslich den Négociant (Händler), der die Weine dann in der ganzen Welt (meist über viele regionale und lokale Händler) vermarktet. 

Um das System noch etwas zu komplizieren, werden so ziemlich alle "grossen Weine" en pimeur verkauft, das heisst: Die Weine werden - kaum sind sie im Barrique-Keller - also noch in den Fässern - bereits flaschenweise verkauft, aber erst nach der Flaschen-Abfüllung (nach ca. zwei Jahren) ausgeliefert. Dies ist also so etwas wie ein Termingeschäft. Das Risiko trägen Käufer und Händler (in aller Welt), welche die  die Weine sofort nach der Bestellung bezahlen müssen (Subskription). Dieser "Terminhandel" war noch bis vor zehn, zwanzig Jahren auch für den Käufer ein gutes Geschäft, denn in der Regel wurden die Weine Jahr für Jahr teurer. Dem ist längst nicht mehr so. Nur ganz rare Weine (weil nur kleine Mengen davon produziert werden) müssen in der Subskription erworben werden, damit man sie überhaupt erhält.

 

Millésima

Einer dieser Grosshändler in Bordeaux ist "Millésima", ein Handelshaus, das ausschliesslich an Privatkunden liefert. Die Firma ist auch in der Schweiz (und in Deutschland) gut vertreten. Insgesamt wird direkt (ohne Zwischenhandel) in 120 Länder geliefert. Inzwischen nicht mehr nur Wein aus Bordeaux, auch aus einigen anderen Weingebieten. Zweieinhalb Millionen Flaschen lagern in den grossen, alten Lagerräumen hinter dem Bahnhof Saint Jean in Bordeaux.

Dazu noch ein paar Fakten und Zahlen:

  • Früher hatten die Handelshäuser die Weine (auch jene der berühmten Namen) fassweise von den Châteaux gekauft und dann selber in Flaschen abgefüllt (Händlerabfüllungen).
  • Die Abfüllung der Weine direkt auf dem Weingut, die »mis en bouteilles au château«, wurde erst um 1970 eingeführt. Bis dahin war der Fassverkauf durchaus noch gängige Praxis, speziell bei den Weinen vom rechten Ufer. 
  • Heute gibt es rund 130 Courtiers im Bordeaux, die rund 85 Prozent des Weinhandels vermitteln. Sie sind das Bindeglied zwischen Handel und Erzeuger, informieren die Weingüter über Angebot und Nachfrage und wickeln die Kaufverträge mit den Négociants ab.
  • Händler (Négociants) gibt es etwa 400 - wobei etwa 80 Grosshändler, die den weitaus grössten Teil des Marktes für die weltweite Verteilung übernehmen.
  • Um eine Zuteilung durch einen Courtier zu bekommen Muss der Händler bei der Handelskammer registriert und kreditwürdig sein. Erfolgt eine Zuteilung (Allocation) wird der Négociant etwa 20 % aufschlagen die Weine den interessierten Weinhändlern in der ganzen Welt offerien.
  • Der Courtier bekommt eine Marge von 2% des Kaufpreises.
  • Viele, vor allem hochkotierte Châteaux bieten ihre Weine inzwischen gestaffelt an (Tranche), so dass  der Preis angepasst werden kann (zum Beispiel bei sehr guter Kritik oder grosser Nachfrage. Teure Weine sin in der ersten Tranche meist am günstigsten.
  • Millésima liefert - entgegen den meisten Négociants - direkt an Privatkunden und schaltet damit weiteren Zwischenhandel aus. Der Kunde hat die Garantie, dass die Weine ausgezeichnet gelagert sind und direkt aus Bordeaux (Erstabnehmer) kommen (also keinen langen Handels- und Vertriebsweg hinter sich haben).
  • Millésima hat zwar nicht die günstigsten, aber fixe Preise, bei denen alle oft anfallenden Nebenkosten (wie Versand, Steuern etc.) eingeschlossen sind. Zudem wohl für Privatkunden wohl das grösste Angebot. Allerdings wird nur kistenweise verkauft, keine Einzelflaschen.

(Quelle: Falstaff)