Freuden und Leiden eines Sammlers

17. Februar 2017

Die gleiche Rubrik ist auch auf dieser frei zugänglichen Seite von Facebook abrufbar. 

 

Château du Tertre 1986, Margaux, Bordeaux, Frankreich

17. Februar 2017

Hier wird ein Teil des Nachlasses von Karl-May-Freund Willi Olbrich vorgestellt. Dies Aufarbeitung der grossen Sammlung geht  dem Ende entgegen.

Heute: Video-Dokumente


15. Januar 2017

      

In eigener Sache

 

Arroganz der Macht

 

Nun lecken sie sich die Wunden, schieben einander den «schwarzen Peter» zu, reden von Analysen und orten da und dort Fehler in ihrer Strategie. Plötzlich ist auch «das Volk» auch zu dumm, um so komplizierte Geschäfte - wie die mit Finanzen – zu verstehen. Jenes «Volk» auf das man sich dauernd beruft («Verrat am Volk») - wenn es darum geht, eine hauchdünne Mehrheit – zum Beispiel 0,3% der Abstimmenden – als Ultima Ratio in die Waagschale zu werfen. Ja, das «dumme Volk» hat der Macht zu dienen (und nicht umgekehrt!). Und die Macht hat sich – zumindest in der Zusammensetzung des Nationalrats – deutlich verschoben, zugunsten einer Hau-Ruck-Politik, die nur den Schlachtlärm («hau den Dieb») - kennt und bei Argumentations- und Kompromissdefiziten – wenn die Diskussion nicht nach dem eigenen Gusto verläuft – das (in diesem Fall) «mündige Volk» zu Hilfe ruft: «Das Volk hat beschlossen» und wir sind die Gralshüter des «Volkswillens»! Und jetzt diese Niederlage, diese Schmach. Wieder ist das «Volk» Schuld, diesmal das «dumme Volk», das diesmal um fast 10% falsch gestimmt hat. «Arroganz» der Mehrheit, der Macht. Politik sieht anders aus! Da werden Gespräche geführt und Kompromisse ausgehandelt zwischen der Mehrheit und der meist starken Minderheit – bei umstrittenen Abstimmungen der letzten Jahre fast immer deutlich mehr als 40 Prozent des «dummen Volks». Arroganz hat eben wenig mit Politik, aber viel mit Machtgebaren  zu tun.
Hier geht es zu allen bisherigen Kolumnen

22. Februar 2017

 

Das Neuste zuerst.....          
Täglich aktualisiert

21. Februar 2017

 

Viertes Karl-May-Symposium
in Freiburg i.Br..
am 18. / 19. Februar 2017

 

Ein erster Bericht und Kommentar von Peter Züllig

 

´Tabu-Themen´ der Karl May Forschung

 

Der „Waldhof“, die Akademie für Weiterbildung in Freiburg-Littenweiler, ist für Karl-May-Freund zu einer neuen kleinen „Heimat“ geworden. Alljährlich treffen sie sich hier – bisher immer im Februar – zu einem Symposium, weil  Karl May ihnen noch etwas zu sagen hat oder weil sie etwas zum Thema sagen können.

Michael Rudloff, Tagungsleitung
Michael Rudloff, Tagungsleitung

Ein knappes Wochenende (von Samstagmittag bis Sonntagmittag) muss genügen, um in Vorträgen und in knapper Diskussion ein Thema – in diesem Jahr waren es „Tabu-Themen“ - etwas genauer zu durchleuchten. Sieben Referenten buhlten in der kurzen Zeit um Aufmerksamkeit. Ihre sachliche Kompetenz ist unbestritten, handelt es sich doch in der überwiegenden Mehrheit um Koryphäen der Karl-May-Forschung. Namen, die immer wieder auftauchen in Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft) und natürlich auch beim alle zwei Jahre stattfindenden Karl-May-Kongress (dieses Jahr vom 05. bis 08. Oktober in Naumburg)....

Weiterlesen hier

20. Februar 2017

 

Enthüllung einer Gedenktafel für den 
Karl May Verleger
                          Friedrich Ernst Fehsenfeld

                          in Freiburg i. Br.

Im Dabeisein der Nachkommen des 1933 verstorbenen Verleger von Karl May wurde am Wochenende in Freiburg i.Br. eine Gedenktafel enthüllt. Anlässlich des vierten Karl-May-Seminars in Freiburg i. Br. begrüsste der Bürgermeister der Stadt,  Ulrich von Kirchbach, eine Schar von Karl-May-Fans und -Experten an der Wallstrasse 20, um die neue Gedenktafel offiziell einzuweihen. Hier unkommentiert die ersten Bilder des Anlasses. Ein Bericht - und viel mehr Bilder, auch zum zweitägigen Seminar folgen.

20. Februar 2017

 

Weinrallye #107 am kommenden Freitag

Thema: Vorurteile

Für einmal eine etwas kompliziertere Rallye mit folgenden Schritten. Das Resultat und die Diskussion finden am Rallyetag auf den Blogs und auf dieser Facebooksite statt.
Hier der Ablauf
1. Überlegt, bei welchem Weinthema ihr echte Vorurteile habt. Teilt uns diese hier mit – nackt und unbegründet.
2. Schaut, ob ihr irgendjemandem davon ein Vorurteil „zurechtstutzen“ könnt... - daraus ergeben sich virtuelle Verkosterpärchen. 
3. Einigt euch, wie der Vorurteilsbehaftete zu seinem Wein kommt, mit dem der andere den Versuch startet, ihm das Vorurteil zurechtzustutzen. Schickt euch also Wein zu, den ihr als Pärchen virtuell gemeinsam verkosten wollt. 
5. Am Tag der Weinrallye erwarten wir Eure Postings zu dem gemeinsamen Verkostungs-erlebnis. Idealerweise zu einem Wein 2 Betrachtungsweisen, die des Vorurteilshabers und die des Zurechtstutzers. Weitere Informationen folgen.

Bild des Tages

22. Februar 2017

22. Februar 2017 - Sie schimpft wie ein Rohrspatz
22. Februar 2017 - Sie schimpft wie ein Rohrspatz

In den letzten beiden Tagen war es mir nicht möglich, das "Bild des Tages" hier einzustellen. Die beiden Bilder lasse ich deshalb hier folgen.

18. Februar 2017 - Sei gegrüsst, Du blauer Himmel
18. Februar 2017 - Sei gegrüsst, Du blauer Himmel
19. Februar 2017 - Geschenk oder Entsorgung (verkleinert)
19. Februar 2017 - Geschenk oder Entsorgung (verkleinert)

Seit vier Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind auch auf der Fotoseite von Pinterest eingestellt.

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bildwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen Website, 
Book-Hunter,  dokumentiert. 

Das Pferd mit den acht Beinen   (Foto: Hans Weiss, Flawil)
Das Pferd mit den acht Beinen (Foto: Hans Weiss, Flawil)

13. Februar 2017

Gastbild von Iris Rutz-Rudel

Winzerin von Olargues, Languedoc-Roussillon, France

Es erreichen mich immer wieder - oft fast täglich - interessante, aussagestarke oder einfach nur schöne Bilder. Ich zeige sie hier in der Regel während etwa einer Woche, dann verschieben sie sich ins Gastarchiv.

Liebe Gäste 

Crash - dann war sie weg, die Frontseite meiner Homepage. Lautlos verschwunden, abgetaucht ins Nirwana der Pixelhölle (oder des -himmels). Was jedem Blogger schon irgendwann einmal passiert ist, hat auch mich erreicht. Mühselige Rekonstruktion der vielen Beiträge, Bilder, Listen, Meldungen, Hinweise, die sich auf der Frontpage angesammelt haben. 
Anstatt mit dem Schicksal zu hadern, nutze ich das Ungemach, um mehr Ordnung in den Blog zu bringen, mehr Übersicht und eine klarere Trennung der Themenkreise. 
Es wird also in den nächsten Tagen hier "gebastelt" und geordnet, was sich in den vier Jahren - oft kreuz und quer - verschoben hat.
Herzlich

Im Augenblick arbeite ich vor allem an einer klaren Trennung der verschiedenen Sachgebiete. Auf der Frontpage - die rein nach Aktualität aufgebaut ist - treffen sich alle Sparten. Dann aber gibt es klare Wege zu dem Wein, zu Karl May, zu den Reisen, zu den Medien etc.
Peter 

 

Meine Karl-May-Sammlung, welche jeweils am Schluss der Frontpage zum Teil abrufbar war, wird im Augenblick überarbeitet und später wieder eingestellt. Ich bitte um Geduld.

 

Heute aktuell:

Bilder vom Karl-May-Symposium

 

Hier alle vorgestellten "Weine des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit 

 

15.01.2014 Aufgeschnappt:

           Rede Meryl Streep

16.01.2017 Karl May

           Symposium Freiburg i.Br.

08.01.2017 Winnetou Filme

           Blog zum RTL Dreiteiler

15.01.2017 Kunstkataloge:

           Alberto Giacometti

14.01.2017 Aufgeschnappt Wein

           Wein für 2.95 Fr.

13.01.2017 Bildspaziergang:

           Paris 2

12.01.2017 Neuersheinungen:

           Karl-May-Treff

11.01,2017 Kleinkrippen:

           Erzgebirge

10.01.2017 Kunstkataloge:

           Cy Twombly 

09.01.2017 Bilder, Bilder, Bilder.....

           Paris 1. Teil

 

Wein des Tages

Carsten M. Stammen  auf Facebook 

Rolf Willy: Pinot Noir und Syah 2014, Württemberg, Deutschland

"Zwei großartige Rotweine aus Württemberg, beide Jahrgang 2014: der Pinot Noir vollmundig und angenehm weich, der Syrah (preislich obere Rhône-Mittelklasse) dicht, kraftvoll und ausdrucksstark. Rolf Willy habe ich ab jetzt "auf dem Zettel".


Hier die Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

14. Februar 2017

 

Viertes Karl-May-Symposium
in Freiburg i.Br..
am 18. / 19. Februar 2017

 

Hier wurde immer wieder auf das interessante Symposium im nahen Freiburg im Breisgau hingewiesen. Nun steht es unmittelbar vor der Tür. Deshalb hier nochmals ein Hinweis, nicht zuletzt auch, weil am Samstag, 18. Februar (vor dem Beginn des Symposiums) um 11.00 Uhr an der Wallstrasse 10 in Freiburg eine Gedenktafel für den langjährigen Karl-May-Verleger Ernst Friedrich Fehsenfeld feierlich enthüllt wird. 

Einladung der Stadt Freiburg zur Enthüllung der Gedenktafel (als PDF)
170218_PM_Einweihung_Fehsenfeld_Tafel_E3
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17. Februar 2017

 

Zeitdokument:

 

Begegnung mit Alberto Giacometti

von Jacob Fischer

 

Ein rares Dokument aus der Wochenzeitung "Der Republikaner" aus dem Jahr 1962 anlässlich einer Weihnachtsausstellung im Kunsthaus Zürich. Jacob Fischer - einer der profiliertesten Journalisten der 60er Jahre - beschreibt eine Begegnung mit Alberto Giacometti, den er im Auftrag des noch sehr jungen Fernsehens bei der Vernissage getroffen hat. (Dokumente antippen um sie zu vergrössern)


Das Dokument ist in mehrfacher Hinsicht einmalig. Es dokumentiert (als Fragment) die kulturelle Arbeit des Fernsehens den frühen 60er Jahren. Der Journalist Jacob Fischer war der erste Leiter der Regionalsendung ("Antenne", heute "Schweiz Aktuell")  des Schweizer Fernsehens. Und der Bericht stammt aus einer Wochenzeitung, die bis in die 50er Jahre "Kultstatus" hatte - dann aber von James Schwarzenbach (Uberfremdungsinitiative) parteipolitisch missbraucht wurde.
Hier den ganzen Artijkel lesen und Hintergründe zum "Republikaner" 

23. August 2016

 

Verkehrskreisel

 

Zu den fixen Serien auf dieser Homepage gehören die Verkehrskreisel. Sie sind häufig das Gesicht einer Gemeinde, einer Region oder eines (sponsernden) Unternehmens. Sie beruhigen nicht nur den Verkehr, sie buhlen auch um Aufmerksamkeit. Identitätsstiftung!

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

23. Januar 2017

 

Kreisel Isenriet
Esslingerstrasse-Usterstrasse auf dem Weg nach Esslingen

«Pflücke den Tag»

Carpe diem: Pflücke den Tag — und nütze ihn für die Nacht. In Anlehnung an diesen Satz fliesst die Thematik der Energiestadt Mönchaltorf in die Gestaltung des Kreisels Isenriet ein. Im Ring des Kreisels befinden sich Solarzellen, welche je nach Tageslichtintensität den ornamentbezogenen Glaszylinder in der Nacht stärker oder dezenter erleuchten. Dieser Kreisel weist noch andere Sinnbilder auf. So beschreiben die Sieger des Kreiselwettbewerbs, Fritschi landschaftsarchitekten Mönchaltorf, den Glasring so: «...er trägt arabeskenhaft die Symbole der Seegemeinde Mönchaltorf in Form einer Schwertliniengrafik.»

Hier die Beiträge der letzten Woche

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16. Februar 2017

 

Pinterest:

 

386x Pierre Brice 
Pinwand: Winnetou

 

Pinnen von Bildern ist längst keine "Geheimtipp" mehr, vielmehr eine beliebte Funktion im Rahmen der Social Media. Dafür gibt es auch ein weltweit verbreitetes Programm.

Pinterest heisst das Programm und funktioniert ähnlich, wie andere Sozial Media (Twitter, Facebook, Google+, Istagram etc.), allerdings mit dem Ausgangspunkt von Bildern. Allerdings muss man sich beim Dienst mit der eigenen
eMail-Adresse (und einem beliebigen Codwort) anmelden und ein "Konto" erstellen, um die Millionen von Bildern auch nutzen (anschauen, übernehmen) zu können. Hier mehr Informationen zu Pinterest.  

Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Pinwand "Winnetou" von Marian
Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Pinwand "Winnetou" von Marian

Die wohl grösste Pinwand zum Thema Winnetou hat die Pinnerin Maria, mit 386 Bilder rund um Pierre Brice. Auch Dorota Kaiser hat eine Pinwand "Winnetou" erstellt, mit 227 Pins.

15. Februar 2017

 

Frühlings-Auktion bei

Steinfels in Zürich

am 04. März 2017

 

Das im Augenblick aktivste Auktionshaus der Schweiz, Steinfels in Zürich, eröffnet die neue Auktions-Saison. Es ist zwar noch (fast) Winter, der Frühling sendet die ersten Vorboten aus, da wird es Zeit Weine wieder Wein in den Keller zu legen. Natürlich ist man gespannt, wie sich die Preise entwickeln. Dies ist am besten an Auktionen festzumachen.  Deshalb werde ich auch dieses Jahr wieder Wein-Auktions-Szene aufmerksam verfolgen und hier kommentieren. 

Es gelangen 2209 Lots unter den Hammer, davon 794 Bordeaus (rot).und 305 Burgunder (rot). Besonder angepriesen wird ein " „Ponsot Assortiment“ (berühmte Domaine im Burgund) mit allen 12 Grand Crus des Jahrgangs 2013 - Schätzungspreis für die 12 Flaschen 4' 500 bis 6'500 CHF. Eine Analyse der Angebots und der Schätzungspreise, sowie nach der Auktion eine Einodnung wie immer hier auf der Website.

Katalog (online) hier 


10. Februar 2017

 

Freilichtspiele Engelberg

 

Winnetou I

vom 15. Juli bis 06. August 2017
21 Aufführungen

 

Die letzten Zweifler dürfen zur Kenntnis nehmen, Winnetou kommt diesen Sommer wirklich in die Schweiz! In den Sommerferien logiert er im Klosterddorf Engelberg und tritt einundzwanzig Mal auf einer naturnahen Freilichtbühne beim Wasserfall vor sein Publikum.

Jetzt wurde das Projekt - vor allem die Besetzung - zum ersten Mal vorgestellt. 

Winnetou: Tom Volkers (auch Produktion)
Winnetou: Tom Volkers (auch Produktion)

"Seit bald 150 Jahren faszinieren und begeistern die zeitlosen Geschichten von Karl May Jung und Alt auf der ganzen Welt. In diesem Sommer sind die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand erstmals live und als Freilichtaufführungen in der Schweiz zu sehen. Am 9. Februar 2017 haben die Produktions-verantwortlichen in Engelberg die namhafte Besetzung für die Sprechrollen in «Winnetou I» präsentiert. Der Cast besteht aus gut einem Dutzend Profischauspielern aus Deutschland und der Schweiz sowie über 50 Laiendarstellern aus der Region." Dies ist Winnetou: Tom Volkers

 (Das Signet  (Plakat) - oben links wird - wird in Zukunft hier oft auftauchen, denn ich werde die Entstehung und Durchführung der Freilichtaufführung hier begleiten (und auch einen Blog zur Diskussion unter Karl- May-Freunden einrichten.) 

Die Besetzung hier kurz vorgestellt.

12. Februar 2017

 

Getorben:

 

"Scharfsinnige, aufmüpfige Ikone"
(Tagesanzeiger)

                                Kurt Marti (1921-2017)

Eine "Ikone" ist er,  Kurt Marti, der langjährige Pfarrer N der  der an Nydeggkirche in Bern, Schriftsteller und und unermödlich im Kampf

gegen Atomwaffen, Atomkraftwerke, die US-Intervention in Vietnam und war Mitbegründer der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Berner. 

Aus dem Nachruf der Berner Zeitung: "«Wir Menschen haben in der Zeit wir sind Zeitlinge. Wir können nur sagen: Alles was wir haben, ist vergänglich, es hat einen Anfang und ein Ende» , erklärte Marti. Nach dem Tod würden wir in die Ewigkeit übergehen. Was das sei, könnten wir uns aber nicht vorstellen, denn Ewigkeit sei ohne Anfang und Ende, sei Zeitlosigkeit, Nicht-Zeit. In diese Wortlosigkeit hat sich Marti nun verabschiedet."

 Kurt Marti gehört zur den Theologen, die mich in Sachen Weltanschauung wohl am meisten geprägt hat. Persönlich kannte ich ihn nicht, beruflich habe ich ihn einige Male getroffen und interviewtet. Zu den für mich interessantesten Aussagen von Kurt Marti entwickelte er schon 1972 in einem Dialog mit dem Marxisten Konrad Farner.

"...wir Christen müssen lernen, das Evangelium, die Bot-
schaft von Jesus, nun auch nachdem wir sie allzulange nur individuell interpretiert haben, sozial und politisch zu interpretieren. Und zwar aus der Eins
icht heraus, dass der: Einzelne nicht isoliert werden  kann von der Gesellschaft. Auch aus der Einsicht heraus, dass es kein - ja brauchen wir das Wort - kein Heil gibt für den Einzelnen ohne Heil für die ganze Gesellschaft."     Weiterlesen hier

08. Februar 2016

 

Aufgeschnappt auf  Border Crossing - Blog
 

Blog: Unabhängige Ansichten zu Politik, Medien und Kommunikation am 7. Februar 2017
 von Mark Balsiger

Service Public, No Billag und die SRG – eine Polemik

"Brauchen wir Luc Conrad, den Brocken, der Bösewichte überführt? Federer und Stan, die sich über Stunden ein hoch-spannendes Duell liefern? DOK-Filme, die Menschen von einer anderen Seite beleuchten? Brauchen wir „Eco“, die „Tagesschau“, „Puls“, „SRF bi de Lüt“, Champions-League-Spiele, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest?

Natürlich nicht. Wir brauchen, wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, eigentlich auch keine Theaterstücke, keine Tanzperformances, keine Ausstellungen, keine Konzerte. In Zürich, Bern, Riehen-Basel und Luzern sollen Bulldozer auffahren, um Bernhard Theater, Dampfzentrale, Fondation Beyeler und KKL dem Erdboden gleichzumachen. Diese Institutionen kosten nur Geld. Viel Geld. Es ist unser Geld. Dabei zeigen die privaten TV-Stationen doch, wie es ohne Subventionen und Gebühren geht. Für „Der Bachelor“ und „Tschörmenis next Knackarsch“ müssen wir nichts bezahlen. Geilo!....."

Weiterlesen hier

Zu den Autoren von "Aufgeschnappt"

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

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09. Februar 2017

 

Karl Mays 175. Geburtstag

 

Runde Geburtstage - auch wenn sie nur halbrund sind oder eckig wie die Füng - haben immer einen besonderen Reiz. Sie dienen auch dazu, nicht vergessen zu lassen. Karl May ist am 25. Februar 1842 geboren, und zwar in Hohenstein-Ernstthal, wo sein Geburtshaus heute ein Museum ist.

Karl-May-Haus
Hohenstein-Ernstthal

Eröffnung der Sonderausstellung

„Stehaufmännchen Winnetou – Karl May und die literarischen Adaptionen“

25.02.2017 15.00 Uhr

Ort: Karl-May-Begegnungsstätte

Hohenstein-Ernstthal

(Die Ausstellung wird gezeigt bis zum 30.03.2017)

"Durch die Wüste

in den Westen"

Jubiläumsausstellung zum 175. Geburtstag von Karl May in Offenbach

Im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach vom 25. Februar bis zum 19. März 2017 mit dem Schwerpunkt der Bilder von Klaus Dill. 


Veranstaltungen zum Karl-May-Jubiläum werden hier laufend veröffentlicht, meist auch mit Berichten, Reaktionen und Bildern. Und zwar hier

06. Februar 2017

 

Sammlung Floating Kugelschreiber:

 

Canal du Midi

 

Die Sammlung "Floating-Kugelschreiber" habe ich etwas vernachlässigt, vor allem weil die inzwischen riesige Karl-May-Sammlung - vor allem auch die Auflösung der Sammlung von Willi Olbrich - viel Aufwand und Zeit erfordert. Ich werde aber in der nächsten Zeit die Sammlung aufarbeiten und noch nicht eingestellten Objekte katalogisieren.

Heute: Canal du Midi. 

Der Canal du Midi („Kanal des Südens“) verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer bei Sète. Seine ursprüngliche Bezeichnung lautete Canal royal en Languedoc („Königlicher Kanal im Languedoc“)   (Weiterlesen hier)

05. Februar 2017

 

Aufgeschnappt im Bog Schnutentunker 
vom 02. Februar 2017

 

                          Einfach mal die Klappe halten…
                          von Felix Bodmann, Berlin           

"Ich war auf der Messe ‚Raw-Berlin‘. Gerade hatte ich einen deutschen Orange-Wein probiert, irgendwas mit Bacchus und ein zwei anderen heimischen Rebsorten. Mein Schlendern führte mich zu den Winzern aus dem Peñedes und spülte mir einen Xarel·lo ins Glas. Und der schmeckte eigentlich genau wie der Deutsche. 2000 Kilometer, 300 Sonnenstunden und 5 Grad Jahresdurchschnittstemperatur sowie die an sich völlig unterschiedlichen Rebsorten – alles weggewischt und nivelliert von Maischegärung, Oxidation und dem obligatorischen BSA. Das ist nicht schlimm. Das ist oft sogar lecker. Aber das hat eben nicht das, was ich beim Wein so gerne Erkunde: Kontext. Es gibt Rebsorten, die widerstehen dem Gleichmacher BSA, aber es sind die wenigsten."

Hier wird ein Problem angesprochen, das mich schon lange beschäftigt. Die Uniformität vieler Weine. Hier geht es um "Orange-Weine" (Weissweine, die wie ein Rotwein hergestellt werden) und um BSA (biologischer Säureabbau), der zum "Gleichmacher" wird. Es könnten ebenso gut andere Weine und andere Methoden sein. Zum Beispiel der Barrique-Einsatz bei Rotweinen, die Art der Cuvée, die Verwendung des Konzentrators etc. Uniformität, die mir auch beim Wein zunehmend ein Gräuel sind!   Weiterlesen hier

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

04. Februar 2017

 

Neueingang Kunstkataloge:

 

René Magritte
                          La trahision des images

 

Centre Pompidou, Paris

Vom 21 September 2016 bis zum 23 Januar 2017 

Das Centre Pompidou in Paris widmet dem belgischen Künstler René Magritte unter dem Titel "La trahison des images" (dt. Verrat der Bilder) eine Werkschau.  Die Ausstellung zeigt alle Werke Magrittes, die sich um die fünf zentralen "Figuren" des Künstlers gruppieren: das Feuer, die Schatten, die Vorhänge, die Worte und seperierte Körperteile. Folgt man dem roten Faden der Ausstellung, enthüllt sich die Denkweise des Künstlers über den Realismus und die Ressemblance (dt. Ähnlichkeit). Deutlich werden auch seine seine Versuche einer irreführenden Darstellungen der Welt. 

Weiterlesen hier

03. Januar 2017

 

RTL-Winnetou

Nachlese zu dem Dreiteiler bei RTL

 

Hier geht es zum Blog (mit der Diskussion und vielen Links zu Beurteilungen)

 

In der Schweiz hat sich nun auch noch Elmar Elps, der frühere Leiter der "Schweizer Karl-May-Freunde" zu Wort gemeldet.:

 "Auch ich habe den Dreiteiler “Winnetou” gesehen und besonders den letzten Teil erlitten. Für mich ist er ein schlechter Western mit düsterem Gehalt und Bildern. Ich erwartete es nicht mal so schlimm. Aber es gibt einige wenige auch unter uns denen diese Produktion gefiel. Mit diesem Zwiespalt flog ich in die Ferien. Von den Ferien zurück bin ich doch erstaunt über das magere Echo, welches der über lange Zeit stark beworbene Winnetou-Film im RTL auslöste. Ich las zudem auch das Karl May&Co-Magazin mit all den Erwartungen und Befürchtungen und habe dies in einer Collage zusammengestellt."

Mein Kommentar:
Man mag Filme (genau so wie Theater und Bücher) gut oder schlecht finden,


es ist nicht das gute Recht eines Zuschauers (oder Lesers), sondern eine dringd notwendige Voraussetzung für jeden Kulturbetrieb. Doch die Art von Häme, mit der etwas bedacht wird, für das Karl-May-Kreise einzustehen vorgeben, erbittert mich. Karl-May-Freunde wollen eben in ihrer Rückwärtsorientierung nicht gestört werden! Sie unternehmen alles, um einen Autor in der Vergessenheit zu versenken; den Mayster (wie sie ihn nennen), der weit mehr Phantasie, Humor, Offenheit, Experimentierfreude in sein Werk einfliessen liess, als es die Gralshüter der einen und wahren Karl-May-Lehre heute tun. Weiterlesen hier 

02. Februar 2017

 

Bilder, Bilder, Bilder....

 

Erinnerung an die Eiszeit

(Bildspaziergang)

 

31. Januar 2017

Mitteilung der Gemeinde Bubikon:

"Das Eisfeld im Hüsliriet ist ab sofort gesperrt."

Vorbei sind die schönen Tage auf dem Natureis. Es bleiben (vorläufig) Erinnerungen und ein paar Bilder von einem abendlichen Spaziergang zum Eis. 

"Bei entsprechender Witterung verwandelt sich das aufgestaute Ried jeweils zu einem einige Hektaren grossen Eisparadies mit Sicht auf den Bachtel," schreibt die Gemeinde. Hier können die Bilder heruntergeladen werden (reduziert)

01. Februar 2017

 

Jubiläumsausstellung

zum 175. Geburtstag von Karl May

 

DURCH DIE WÜSTE IN DEN WESTEN

vom 25. Februar – 19. März 2017

im Haus der Stadtgeschchichte, Offenbach am Main

 Winnetou © Urban
Winnetou © Urban
In der Graphischen Sammlung des Hauses der Stadtgeschichte befindet sich der Nachlass von Klaus Dill (1922–2000), der als wichtigster deutscher Western-Zeichner unzählige Szenen aus den Werken Karl Mays illustrierte. Ausgewählte Blätter aus diesen Beständen werden mit sehenswerten Leihgaben aus überregionalen Karl May-Sammlungen präsentiert. Zum Haus der Stadtgeschichte

30. Januar 2017

 

"Hiroshima, mon Amour"

 

Emmanuelle Riva  (1927 - 2017)
ist tot

 

Die Hauptdarstellerin des Films "Hiroshima, mon Amour", einem frühen filmischen Meisterwerk von Alain Resnais (1922-2014) ist in Paris im Alter von 89 Jahren in Paris gestorben. Ihren letzten grossen Erfolg hatte sie vor fünf Jahren mit dem Film "Liebe" Michael Haneke. Es ist die Geschichte der Liebe eines alten Ehepaars. Dafür hat sie den französischen Filmpeis César und eine Osca-Nominierung erhalten. Ihr letzter Film "Paris pieds nus" kommt erst diesen Frühling in die französischen Kinos.

Eine neuentdeckung, die von sich reden machen wird: Emmanuelle Riva als die Französin in Alein Resnais "Hiroshima, mon Amour". Ihr natürliches und ausdrucksvolles Gesicht bleibt in lebendiger Erinnerung (Foto: Monopol)
Eine neuentdeckung, die von sich reden machen wird: Emmanuelle Riva als die Französin in Alein Resnais "Hiroshima, mon Amour". Ihr natürliches und ausdrucksvolles Gesicht bleibt in lebendiger Erinnerung (Foto: Monopol)

Der Film (1959) war damals umjubelt, aber auch umstritten; als neue Filmkunst gelobt und als moralischer Untergang gegeisselt. Ich habe in meine riesige Filmkritiksam-mlung (sie enthält Besprechungen von rund 20'000 Filmen) gegriffen und ein paar Stimmen von damals hervorgeholt. Zum Beispiel den katholischen Filmberater mit seinem Urteil: "Mit ernsten Reserven, abzuraten"

Weiterlesen hier

31. Januar 2017

 

Ein Thema ohne Ende

Aufgeschnappt in der Frankfurter Allgemeinen
vom 29. Januar 2017

 

Was kann Wein aus dem Discounter?

von Stuart Pigott

"Deutsche Supermärkte bieten inzwischen auch ein breites Wein-Sortiment. Marktführer Aldi Süd wirbt gerade damit. Das muss man sich genauer ansehen." (Weiterlesen hier)

Das Thema "Billigweine" taucht immer wieder auf. Zum letzten Mal hier

Château "aldi"  und Co. (Tagesanzeiger)


Stuart Pigot ist ein anerkannter britischer Weinkritiker und Weinjournalist der in Berlin 

New York lebt. Auch wenn er als "unkonventionell" gilt, so sind seine Beurteilungen doch fachkundig und glaubwürdig. Das Problem bei den "Aldi-Weinen" liegt weniger in der Qualität, als vielmehr im Umstand, dass Discounter (Geiz ist geil!  Aldikinder !)  den Wein zum "Fast Food" machen und die Situation der weltweiten Wein-Überproduktion schamlos nutzen. Aus dem Handwerk de Weinbauern wird ein in hochtechnisierten Kellern aufgemotztes Massenprodukt.

27. Januar 2017

  

Die Weinrallye #106 ist vorbei.

Hier die Zusammenfassung

                                       Juliane Gassert vom Blog Einfach Wein
                                       führte durch die Rallye
.

 

Mein Beitrag und die Links zu allen anderen Beiträgen:

War Dom Pérignon in Santiago de Compostela ?

 

Don Pérignon soll bevor er ins Kloster Saint Pierre d’Hautvillers (Champagne) kam auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert sein, wie dies damals von jungen Mönchen erwartet wurde. Auf dem langen Weg von Norden in den Süden Frankreichs kam er - so die Überlieferung - an der Benediktinerabtei Saint-Hilaire (in der Nähe von Carcassonne) vorbei. Hier soll auch längere Zeit gelebt haben, bevor er wieder zurück in den Norden zog.

Weiterlesen hier

28. Januar 2017

 

Neueingang Krippensammlung:

 

Krakauer Weihnachtskrippe

 

In Krakau werden seit gut hundert Jahren ganz besondere Weihnachtskrippen gebaut und zwar aus Karton und bunter Alufolie. Diese sonst tragbaren Krippen werden von Jugendlichen von Haus zu Haus getragen. Als Vorbilder dient meist die Krakauer Marienkirche

Jedes Jahr wird auch ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die kunstvollen Krippen werden  im Advent auf dem Marktplatz ausgestellt und natürlich prämiert. Dort gelten besondere Kriterien:

"Eine Krippe muss der Krakauer Architektur nachempfunden sein, bunt und ebenmäßig. Auch die Heilige Familie oder legendäre Persönlichkeiten wie der Krakauer Drache oder der Tatarenreiter dürfen nicht fehlen. Wer Personen der Zeitgeschichte berücksichtigt, bekommt Bonuspunkte. Gleiches gilt für die Beleuchtung und mechanische Teile."
Dies ist ein kleines Modell. 10 cm hoch, während die Originale bis zu zwei Meter hoch sind. In meine Sammlung befindet sich auch grösseres Original und zwar hier: Krakauer Krippenkunst.

26. Januar 2017

 

Herbert Maeder
Bergsteiger, Fotograph, Politiker

1930-2017

 

Er ist tot, der Fotograph der Berge, der Natur, des Lebens; gestorben vor zwei Tagen, kurz vor seinem 87. Gebirtstag- Der Schweizer Filmer Arthur Spiirk hat ihmmit einem ganz speziellen Film noch ein letztes Denkmal gesetzt. Ein Film, der die Fotographie - den erlebten Augenblick eines Fotographen - filmisch macht, ohne die  Eigenständigkeit und Aussagekraft der Foto zu verletzten oder gar zu vergewaltigen.

Der Film "Über alle Berge" von Arthur Spirk wird am Schweizerfernsehen (SRF) in der Sendung "Sternstunde Kunst" ausgestrahlt. Der Termin - hoffentlich infolge der traurigen Aktualität vorgezogen - ist noch nicht bekannt. Ich selber war bei der Premiere im appentellischen Heiden dabei und habe an diesem Anlass - im Beisein von Herbert Mäder einige Bilder gemacht und über den Film hier berichtet.


Rechts eine kleine Reportage von Herbert Mäders Auftritt bei der Filmpremiere.

25. Januar 2017

 

Zeitdokumente:

 

Weg mit dem Zopf !

 

Die Rubrik "Zeitdukumente" wurde in in der letzten Zeit stark vernachlässigt. Dabei bin ich daran, mein umfangreiches Journalisten-Archiv aufzulösen und regelmässig einige der interessantesten, amüsantesten oder wieder aktuellen Artikel von einst hier vorzustellen, bevor sie im Altpapier verschwinden.

Die Sammlung von Ausstellungskatalogen, die Kleinkrippen (schliesslich war Weihnachtszeit), die Karl-May-Sammlung (und noch einiges mehr) hatten in der letzten Zeit vorrang. Dies soll sich ändern. Heute eine Glosse in der NZN (Neue Zürcher Nachrichten) vom Mai 1965 zum Thema Filmzensur und Karl May als Jugendlektüre.

 

Hier der Wortlaut:

"Früher gehörte Karl May zu jener Sorte Literatur, von der besorgte, engbrüstige Erzieher vermuteten, sie verderbe die Jugend und führe sie geradewegs auf den Pfad der Untugend. Er gehörte zu den/verpönten Literaten. Man las ihn trotzdem unter der Schulbank oder unter der Bettdecke, Wenn man bei dieser verbotenen Lektüre ertappt wurde, dann wurde der arme Karl May konfisziert und als entartete Literatur verbrannt... 

 

Das ganze Dokument hier lesen

24. Januar 2017

 

Winnetou-Fest in Kroatien

 

Die Karl-May-Fan-Genmeinde oder das, was übrig geblieben ist, hat jahrzehntelange Uebung  im sich zersplittern, bekämpfen, behindern - als wären wir im "Wilden Westen" oder eben im Nahen Osten, im Orient.

Zwar haben sich die wichtigsten Organisatien, Institutionen, der Verlag und Unterstützer-Kreise, Publikationen etc. mehr oder weniger zusammengefunden. Doch es bricht wieder mal ein neuer "Kleinkrieg" aus. Es war noch nie einfach, die verschiedenen "Stämme" zusammenzuführen, das Kriegsbeil liegt auch vielen Karl-May-Freunden viel näher als die Himmelsgedanken oder Ardistan und Dschinnistan von Karl May. Keine Ausnahme machen die Kroatienpilger. Auch sie suchen ihren eigenen Winnetou. Jezt die Ankündigung der "Winnetoufeste 2017". Geme ist das eine wahre (oder eben originale) Fest.

Das „Goldene Jubiläumsfest“ - vom

03. Juni 2017 – 10. Juni 2017

ist einmalig und wird seit 2012 über Ulrich Wirsing (Ullitours) und sein Team veranstaltet. Obwohl es 2017 kein Filmjubiläum gibt, wird es jedoch ein besonderes Jubiläum geben. Unser Anspruch ist es, Inhalt, Qualität & „Gänsehaut-Feeling“ der vorigen Feste sogar noch zu steigern.Daher wird es auch 2017 nur ein offizielles“Goldenes Jubiläumsfest“geben. Weitere Events und Drehort-Touren, die mit uns nichts zu tun haben,

werden außerhalb unseres Festes zusätzlich mit unterschiedlichen Programmen angeboten.

Inzwischen hat Hella Brice das Patronat dieser Veranstaltung übernommen.

23. Januar 2017

 

Neueingang Kleinkrippen:

 

Jim Shore
Holy Family 40079

Höhe 12.5 cm, Kunstharz

http://shop.jimshore.com/christmas/nativity.html?p=2

Jim Shore wuchs im US-Bundesstaat South Carolina als Kind künstlerischer Eltern auf, von ihnen erbte er die Liebe zur alten amerikanischen Folk Art, zu traditionellen Motiven und Techniken.

 
Aus dem Freizeitkünstzler wurde ein sehr erfolgreicher amerikanischer Figuren-Vermarkter., Seine Skulpturen findet man heute in Shops auf der ganzen Welt.
Dies ist die dritte Figur von Jim Shore in meiner Sammlung. Im amerikanischen Shop (link siehe oben) wären sicher noch 20 andere Darstellungen (immer etwa im glichen Stil) von der vielteiligen Krippe bis zum Medaillon erhältlich.
Jim Shore schnitzt seine Skulpturen aus Holz, nimmt Formen davon und gießt sie dann in Kunstharz, so haben die Figuren immer noch das charakteristische Aussehen von bearbeitetem Holz. Der Stil von Jim Shore ist unverkennbar, die Figuren sind bunt und verspielt, überall sind die typischen Quadrate, Karos oder andere geometrische Formen zu finden. 2000 begann Jim Shore die Arbeit an seiner Linie “Heartwood Creek”. 2005 begann seine Zusammenarbeit mit Disney, für die er mit “Disney Traditions” Skulpturen von den bekanntesten alten Disney-Figuren schuf und die ihm die größte Bekanntheit und Erfolg brachte.

20. Januar 2017

 

Neueingang

Sammlung-Kunstkataloge-Ssmmlung:

 

Bernard Buffet (1928-1999)

 

Retrospektive Im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris

vom nach

Bernard Buffet - 1928 geboren - war Repräsentant einer ersten Nachkriegs- generation von Künstlern, die (vor allem in Frankreich) den Kunst- und Kulturbetrieb - gleichzeitig auch den gesellschaftlichen Status der Kulturschaffenden - neue aufmischten. Françoise Sagan ("Bonjour Tristesse"), Roger Vadim ("Et Dieu .. créa la femme" mit Brigitte Bardot), Yves Saint Laurent ("Revolutionär" des Modedesigns) gehörten zu dieser Generation, die sich gerne als "Bohèmes" gaben und Normen durchbrachen. Bernhad Buffet stieg - noch nicht zwanzig Jahre alt - rasch zum gefeierten (und hochbezahlten) Maler auf und wurde von der Kunstwelt als "neuer Picasso" auf den Thron erhoben. Er gehörte zur künstlerischen Avantgarde, bis in den 60er Jahren vom Thron gestürzt wurde. Seine Bilder - in allen bedeutenden Museen der Welt - wanderten ins Depot und die einst so jubelnden Kunstexperten sprachen von plötzlich von "Szialkitsch". Kein Museum kaufte mehr ein Bild. Viele Sammler hilten ihm aber die Treue. Weiterlesen hier

19. Januar 2017

 

Neueingang Krippensammlung:

 

Heilige Familie 


Gips (plâtre moulée), handbemalt

vertrieben durch Monastic, einer Vereinigung
des klösterlichen Kunsthandwerks


Geschaffen in der Benediktinerinnen-Abtei  
                          Scholastic 
in Dourgne (Frankreich)

Das Kloster steht  am Fusse der Montagne Noire (Schwarzen Berge), im Tal der der Tarn,  70 km von Toulouse entfernt. Dort lebt eine Gemeinschaft von katholischen Nonnen unter der Regel des heiligen Benedikt. 

Nachdem in der französischen Revolution (1789 bis 1799) so ziemlich alle Klostergemeinschaften aufgehoben wurden, haben sich erst etwa hundert Jahre später wurden in Frankreich wieder vereinzelt klösterliche Gemeinschaften gebildet.  

Die Krippe wird verkauft durch MONASTIC, einem Verband, die mehr als 200 Klostergemeinschaften der christlichen Tradition vereint.

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Szenenausschnitt (Foto: Staatsschauspiel Dresden)
Szenenausschnitt (Foto: Staatsschauspiel Dresden)

18. Januar 2017

 

Der Phantast


Leben und Sterben des Dr. Karl May
von Jan Dvořák
Regie und Idee: Philipp Stölzl

 

Nun ist Karl May auch im "Bildungsbürgertum" angekommen. Das Schauspielhaus Dresden zeigt ein Stück (Länge zwei Stunden), das ausgerechnet Philipp Stölzl inszeniert hat, der auch die Regie des RTL Dreiteilers verantwortet. In diesem Fall hochgelobt, bei den Winnetou-Filmen gesteinigt.  Kommentar unter Veranstaltungen.

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